Lauterbach macht den „Österreicher“: Ungeimpfte in den „Knast“

Berlin – Schon einmal schwappte Unheil von Österreich auf Deutschland über. Soll sich das etwa wiederholen?

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet Anfang Dezember mit einer flächendeckenden Überlastung der Kliniken. „Bei den Fallzahlen, die wir jetzt haben, werden die Kliniken in den ersten beiden Dezemberwochen bundesweit die Kapazitätsgrenze überschreiten“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Das ist jetzt schon kaum mehr abzuwenden.“

Damit die Maximalbelastung nicht zum flächendeckenden Kollaps führe, seien jetzt drastische Maßnahmen nötig: „Ungeimpfte sollten nur noch Zugang zu ihrem Arbeitsplatz, zu Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken haben.“ Das sei die einzige Möglichkeit, wieder Kontrolle über die Infektionslage zu bekommen. Skeptisch zeigte sich Lauterbach mit Blick auf die Debatte um Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Das bringe nicht viel.

Eine solche Regel, die vor allem auf private Treffen ziele, sei praktisch im Alltag kaum zu kontrollieren. „Da verkämpfen wir uns“, so Lauterbach.

Lauterbach weiß ganz genau, dass es die Geimpften sind, die sich immer mehr in veritable Viren-Schleuder verwandeln, während die Ungeimpften weiterhin vorsichtig sämtliche Regeln befolgen – die ja angeblich eine Ansteckung verhindern sollen.

Und ob unser Gesundheitssystem (bei der gerade dieser Lauterbach in der Vergangenheit mit dem Sparhammer um sich geschlagen hat) in zwei Wochen zusammenbricht, ist fraglich. Zur Zeit sind etwas über 3000 Betten mit Patienten belegt, die positiv getestet wurden. Im Januar waren es über 5000. (Mit Material von dts)

Themen

AfD
Brisant
Corona
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Deutschland
Gender
Aktuelles
Würzburg (Imago/Copyright: HMBxMedia/JulienxBecker)
Islam
Justiz
Klima
Linke Nummern
Medienkritik
Migration
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Deutschland
Analyse
Wahlkampf
Wirtschaft
Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.