Ach nee, doch nicht krank? Ermittler schließen islamistischen Hintergrund bei ICE-Messerstecher nicht aus

Angreifer (Symbolbild: Von Brian A Jackson)
Angreifer (Symbolbild: Von Brian A Jackson)

Klappt es doch nicht ganz so, mit dem Schutzschild „psychisch krank“ für importierte Gewalttäter? Der schwere Messerangriff des 27jährigen,  vermeintlichen Syrers Abdalrahman A. vor knapp zwei Wochen in einem ICE in Bayern hat womöglich doch einen extremistischen Hintergrund. Ermittler fanden in der Wohnung des hereingeflüchteten Messerschwingers Propagandavideos des „Islamischen Staates“.

Das es sich doch um eine Allah-gefällige Tat – neudeutsch als „islamistisch“ tituliert- handeln könnte, darauf sollen nun Inhalte auf dem Facebook-Account des beschuldigten 27 Jahre alten Möchte-gern-Syrers, sowie Propagandavideos des „Islamischen Staats“ (IS) hindeuten, die bei einer Durchsuchung seiner Wohnung gefunden worden seien. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag in München mit. Ein „islamistisches Motiv für die Tat“ sei nun doch nicht auszuschließen.

Das konterkariert die von Qualitätsmedien wie Spiegel und der Süddeutschen reflexartig verbreitete Mär, bei dem Messerstecher Abdalrahman A., der am 6. November im IC Passau-Hamburg drei Männer im Alter von 26, 39 und 60 Jahren schwer verletzte, handele es sich – wie meist immer – um einen psychisch gestörten Einzeltäter, der so gar nicht für seine abartige Gewalttat verantwortlich gemacht werden kann.

Wie in mittlerweile unzähligen Fällen ordnete ein Richter auch hier – nachdem ein bestellter Gutachter ebenso willig wie blitzschnell eine „paranoide Schizophrenie“ attestierte – die Unterbringung des anerkannten Flüchtlings Abdalrahman A. in einer vom Steuerzahler finanzierte psychiatrischen Einrichtung an.

Bereits in der vergangenen Woche zweifelte der renommierter Tübinger Gerichtsgutachter Peter Winckler in einem Interview mit der NeuenZürcherZeitung an, dass es sich bei Merkels Messerkünstler Abdalrahman A. tatsächlich um einen psychisch gestörten Schizophrenen handelt. Wickler, der schon mehr als 2500 Gutachten erstellt hat, sagt in benanntem NZZ-Interview: „Als Psychiater sage ich zwar: (…) Es gibt nichts, was es nicht gibt. Aber diese Äußerung des Tatverdächtigen bei der Festnahme macht mich schon sehr stutzig.“ Das Verhalten des Angreifers spreche gegen eine – wie von Winklers Kollegen in Windeseile herbeidiagnostizierte – akute Schizophrenie und somit genen eine vermeintliche Schuldunfähigkeit des Herrn Flüchtlings. Die Aussage des angeblich kranken Messerstechers: „Ich bin krank, ich brauche Hilfe!“ widerspreche dem Krankheitsbild vollkommen. Denn, so Winkler im NZZ-Interview: „Zu den eindrücklichsten Eigenheiten akuter schizophrener Krankheitsbilder gehört, dass der Patient objektiv völlig bizarre und realitätsferne Dinge äußert, zugleich aber felsenfest von diesen überzeugt ist. Er ist eben nicht in der Lage, den Wahnsinn, den er produziert, als Krankheitssymptomatik einzustufen. Ich habe den genannten Fall auch in der medialen Berichterstattung verfolgt. Wenn der Tatverdächtige den Polizeibeamten vor der Festnahme zuruft, er sei krank, dann passt das nicht in das charakteristische Bild einer akuten Schizophrenie. In der Regel sind diese Patienten vollkommen krankheitsuneinsichtig“.

Ob nun im aktuellen Fall, ob beim eritreischen Täter vom Frankfurter Hauptbahnhof, der den 8-jährigen Leo ermordete, indem er ihn vor einen Zug gestoßen hatte, der somalische Frauenmörder von Würzburg, der gezielt Jagd auf Frauen machte und drei Frauen ermordete: allen Tätern wurde, obwohl die Motivlage bei der medialen Veröffentlichung längst nicht geklärt war, kurz nach der Tat von willfährigen Gutachtern Schuldunfähigkeit attestiert. Und das sind nur die jüngsten und spektakulärsten Fälle, die zeigen, dass ein orientalisch-afrikanischem Gewalttäterimport ungehindert seit Jahren eine Schneise der Gewalt und des Leids durch Deutschland und Europa ziehen kann und trotzdem fast immer damit rechnen kann, mit einer diagnostizierten Schuldunfähigkeit davonzukommen.(SB)