Hirnlos: Epidemiologe Ulrichs will sogar 2G bei der Bahn

Foto: Von Circlephoto/Shutterstock

Wie man mutwillig Gesellschaft und Wirtschaft zerstört, um ein Virus aufzuhalten, was gar nicht aufzuhalten ist – schon gar nicht mit Impfungen oder menschenfeindlichen Maßnahmen, erfahren wir bei diesem wirklich perversen Vorschlag:

In der aktuellen Diskussion um die Einführung einer 3G-Regelung für Reisende in öffentlichen Verkehrsmitteln geht der Epidemiologe Timo Ulrichs noch einen Schritt weiter und plädiert sogar für 2G. „Noch besser wäre, auf Reisen im Herbst und Winter nach Möglichkeit zu verzichten“, sagte Ulrichs dem Nachrichtenportal Watson. Er fordert zudem von den Flug- und Bahngesellschaften, die geplanten 3G-Regelungen möglichst schnell einzuführen und sie vor allem bis 2022 durchzuhalten. „Neben einem Appell an Geimpfte und noch mehr an Ungeimpfte, die Reisetätigkeit nach Möglichkeit stark einzuschränken, sollten sich Fluggesellschaften und die Bahn überlegen, bereits vor der Weihnachtsreisewelle eine 2G- oder 3G-Regelung einzuführen und dann über die Feiertage und bis ins neue Jahr durchzuhalten.“

Für den Epidemiologen sind Zug- gegenüber Flugreisen in Bezug auf die Corona-Ansteckungsrate zu bevorzugen: „Es hat sich in den vergangenen Pandemiemonaten herausgestellt, dass beide Verkehrsmittel ziemlich sicher sind – auch wenn Ansteckungen nur schwer auf die Situation in Zug oder Flugzeug zurückzuführen sind. Der Zug ist sicherer als das Flugzeug.“

Hauptsache, die Familien werden noch mehr auseinandergerissen, die Leute kommen nicht mehr zur Arbeit oder verstopfen die Straßen, so das alles in einem wahnsinnigen Chaos endet.

Schuld hat dann natürlich keiner der Verantwortlichen und die Folgen müssen mal wieder die Bürger alleine tragen.

Der Fahrgastverband Pro Bahn allerdings hält die Kontrolle von Corona-Impfungen und Tests in Bahnen für unmöglich. „3G-Regelungen in Bahnen klingen zwar vernünftig, sind in der Praxis aber nicht kontrolliert umsetzbar“, sagte der Ehrenvorsitzende des Fahrgastverbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). „Eine Kontrolle funktioniert vielleicht in Nachtzügen, weil die Fahrgäste sich dort vor der Fahrt einchecken. Doch in S-Bahnen oder Regionalbahnen ist die Fahrgastfrequenz zu hoch und die Fahrtzeiten zu kurz für eine nachhaltige Kontrolle. Hier halte ich die bisherige Praxis des Maskentragens und Abstandhaltens für angemessen.“ Selbst in Fernzügen sei eine Kontrolle schwierig, „da die Fahrtzeiten zum Beispiel in NRW teilweise sehr kurz sind und zwischen Hamburg und Berlin es keinen Zwischenhalt gibt, um Nichtgeimpfte aussteigen zu lassen.“

Naumann warnte zudem: „Passagier-Kontrollen vor Betreten der Bahnhöfe oder Züge würde nicht nur im Berufsverkehr zu langen Warteschlangen führen.“ Eine mögliche Kontrolle von Corona-Impfungen und Tests dürfte nach Ansicht von Naumann nicht den Zugbegleitern aufgetragen werden. „Diese sind bereits heute mit einer zunehmenden Aggressivität der Fahrgäste konfrontiert, was sich durch die Kontrolle vermutlich noch verstärken würde und das Personal in Gefahr bringen könnte. Dies müsste bei Bedarf die Bundespolizei übernehmen.“ Grundsätzlich sollte man wissen, sagte Naumann, dass laut Studien der Charité „Bahnen und Busse nicht zu den Superspreader-Events für Corona-Infektionen zählen, sofern die Maskenpflicht eingehalten wird“.

Eben und von daher sind die Maßnahmen der Ampel völlig schwachsinnig. Die neue Regierung macht da weiter, wo die alte aufgehört hat. Keiner kriegt hier irgendwas auf die Reihe, weil nur noch nackte Panik herrscht und die Gehirne ausgeschaltet sind.