Steak-Laden führt 1G ein: Keine Genesenen, keine Kinder!

1G-Restaurant (Bild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)
1G-Restaurant (Bild: shutterstock.com/Von Rawpixel.com)

Hakan Basaran, Wirt des Nürnberger Lokals „Steak und Wein Allegro“ gibt den Corona-Kämpfer und hat auf eigene Faust eine „1G-Regel“ eingeführt. In seinem erlesenen Etablissement empfängt Herr Basaran nur noch geimpfte Erwachsene. Ungeimpfte, Getestete und Kinder müssen draußen bleiben. Kritiker bedroht der 1G-Held nun offizielle mit „juristischen Schritten“.

„Nur Geimpfte haben Zutritt, auch die Genesenen müssen gehen“. Einen Platz in dem Etablissement gibt es nur mit Reservierung. Hakan Basaran, Betreiber des „Wein und Steak Allegro“, hat in seinem Lokal eine „verschärfte“ 1G-Regel eingeführt. Gegenüber dem Portal Infranken tut Basaran kund, dass er, seine Familie und das Personal sich allesamt brav haben impfen lassen. „Dafür haben wir dann 1G draufgeschrieben“, so der Wirt mit Verweis auf sein gut sichtbar angebrachtes Diskriminierungsschild vor dem Laden.

Weil es ihm schwer falle, Nachweise zu kontrollieren, wolle er auch keine Genesenen in seinem Laden. Und auf Kinder kann er auch verzichten. Die sind ebenfalls nicht zugelassen. Die unglaubliche Begründung für seine offene Diskriminierung: „Teilweise stürmen Kinder aus dem Kindergarten in der Nähe einfach in unser Restaurant, obwohl Corona ist und die Eltern, die draußen mit ihnen herumlaufen, halten sie nicht davon ab“, so das Gejammere des Wirts.

Völlig irr wird es, wenn Basaran zugibt, es sei ihm bewusst, dass selbst seine Geimpften das Virus weitergeben können. „Wir müssen in dieser Pandemie einen Weg finden, damit umzugehen“, so das „Rezept“ des 54-Jährigen, der sich sicher ist: „Wir wären nicht in dieser Pandemie, wenn sich alle einfach impfen lassen würden.“ Seine Stammkunden würden sein „Konzept“ befürworten.

All jene, die nicht laut in die 1G-Corona-Händchen klatschen und Kritik an dieser widerwärtigen Art der Stigmatisierung und Diffamierung üben, will Basaran mit „alsbaldigen juristischen Schritten“ zum Schweigen bringen.

Auf seinem Facebook-Auftritt droht der 1G-Held:

(SB)