Am Rande des Wahnsinns: Jetzt droht die Corona-Apokalypse

Foto: Von Karim Boiko/Shutterstock

Knapp 3300 von 22.000 betreibbaren Intensivbetten sind mit Patienten, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde, belegt. Man würde also eigentlich recht „gut“ durch den Winter kommen, zumal jetzt wieder geimpft wird, als gäbe es keinen Morgen mehr. Wenn die Regierung von Anfang an in diesem Bereich investiert hätte und nicht den Sparhammer herausgeholt hätte, würde keiner jammern und auf die Alarmglocke prügeln.

In der „Bild“ erklärt Mediziner Prof. Klaus-Dieter Zastrow (71), worum es in Wirklichkeit geht:

“Eine hohe Auslastung allein ist kein Grund zur Angst. Denn die Wahrheit ist auch: Rund die Hälfte der Patienten fällt in die Kategorie ‚low care‘ und könnte im Extremfall auf andere Stationen verlegt werden.“

Es geht also auch hier nur ums liebe Geld.

Und deshalb müssen unsere Politiker natürlich immer wieder eine Schippe drauflegen, um die Bürger „bei Laune zu halten“, sie müssen also dafür sorgen, dass die Angst niemals nachlässt, damit der Stoff weiter verabreicht werden kann und sich die Pharmakonzerne eine goldene Nase verdienen. Nun wird uns mit der Corona-Apokalypse gedroht:

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will die Länder am Mittwoch auffordern, dass sie im Kampf gegen die Pandemie das Technische Hilfswerk (THW) und den Katastrophenschutz anfordern. Dazu hatte Seehofer am Dienstag kurzfristig seine Fachleute im BMI zusammengerufen, schreibt die „Bild“ (Mittwochausgabe). Demnach richtete Seehofer einen dramatischen Appell an die Beteiligten: Die Lage sei hochgefährlich und spitze sich immer weiter zu.

Diese Pandemie stelle politisch alles in den Schatten, was Seehofer in Deutschland in seiner politischen Karriere erlebt habe. Die Länder könnten es sich nicht leisten, die Reserven und die Unterstützung des Bundes ungenutzt zu lassen. Der Katastrophenschutz soll laut Seehofers Plan Unterstützung bei der bundesweiten Verlegung von Intensivpatienten leisten, außerdem die Übersicht über die Bettenbelegung auf Intensivstationen haben sowie Krankentransportleistungen organisieren.

Außerdem soll der Katastrophenschutz wieder Zelte für mobile Impfzentren stellen. Das THW soll beim Aufbau von Impfzentren, Corona-Teststationen und Hygienestationen logistische Hilfe leisten, außerdem Logistik und Personal für mobile Impfstationen bereitstellen und bei dem Um- und Ausbau von Krankenstationen, Alten- und Pflegeheimen helfen. Am Mittwoch stellen die Präsidenten von BBK und THW ihre Unterstützungsmöglichkeiten in einer Pressekonferenz vor.

Hier noch ein interessanter Hinweis (auf Facebook gefunden):

Was medial komplett unter den Tisch gekehrt wird, ist, dass die absolute Anzahl von Corona-Patienten auf Intensiv entgegen der journalistischen Schreckensbilder unter dem Vorjahr liegt (-13%), die Anzahl derer, die beatmet werden (-21%) sogar noch deutlicher. Mit anderen Worten: Bei viel mehr Infizierten befinden sich (im Verhältnis) deutlich weniger Patienten auf intensiv (-44%) oder müssen beatmet werden (-49%). Das sind an sich sehr gute Nachrichten, die aber leider nirgendwo zu lesen sind.

Mit Corona-Patienten sind aktuell nur rund 13% der Intensivbetten belegt (Vorjahr 12%). Das klingt widersprüchlich, weil ja absolut gesehen deutlich weniger Corona-Patienten auf intensiv liegen, hat aber damit zu tun, dass über 6.000 Intensivbetten „abgebaut“ wurden (besser: Im DIVI Register nicht mehr als betreibbar ausgewiesen werden). Was aktuell deutlich zugelegt hat, ist die Belegung durch Nicht-Corona-Patienten. Auch hierüber kein Sterbenswörtchen in den Medien.

Egal. Nach dem THW und dem Katastrophenschutz wird dann wohl noch das Militär eingesetzt, um auch die letzten Impfskeptiker „zu überzeugen“.

Wann wird das Kriegsrecht verhängt?

Hier weitere aktuelle Meldungen aus der Corona-Hölle:

Bremen sieht Impfziel in der Hansestadt erreicht (impfen ist eben ein linkes Ding)

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sieht das Impfziel für die Hansestadt mittlerweile erreicht. „Bei den Volljährigen haben wir schon eine Impfquote von fast 95 Prozent, viel mehr ist da nicht mehr drin“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Gleichzeitig stellt Bovenschulte auch handfeste Erfolge in der Pandemiebekämpfung durch die Impfungen fest: „In Bremen merken wir bereits, dass die Situation in den Kliniken etwas entspannter ist als in anderen Bundesländern und dass die Menschen weniger schwere Krankheitsverläufe haben“, sagte er dem RND. „Unsere Anstrengungen beim Impfen zahlen sich also aus.“

Den Grund für die überdurchschnittlich hohe Impfquote in seinem Stadtstaat sieht er in einem „liberalen, weltoffenen Gemeinwesen“ der Bevölkerung an der Weser. „Der Widerstand gegen die Pandemiepolitik kommt doch vor allem von rechts“, sagte er. „Ich glaube, wir haben weniger Impfgegner als in anderen Teilen Deutschlands. Das muss man ehrlicherweise sagen.“ Die Offenheit der Bürger sowie niedrigschwellige Impfangebote hätten zu der bundesweit höchsten Impfquote geführt. Die liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) Stand Dienstag bei 81,7 Prozent Erstimpfungen.

Auch bei den Vervollständigungsimpfungen liegt die Hansestadt mit 79,3 Prozent klar vorn. Nur bei den „Boostern“ kommt Berlin (7,5 Prozent) auf einen minimal besseren Wert als Bremen (7,1 Prozent).

Drogenbeauftragte fordert Impfungen auch ohne Ausweis

Die Drogenbeauftragte der geschäftsführenden Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat nachdrücklich an Gesundheitsbehörden und Suchtberatungsstellen appelliert, sich um Booster-Impfungen für Drogensüchtige und Obdachlose zu kümmern. Gerade Schwerstabhängige und wohnungslose Personen hätten im Sommer meist nur eine Einfach-Impfung erhalten, sagte Ludwig dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). Sie bräuchten daher nun unbedingt eine Auffrischimpfung, betonte sie.

Suchtkranke Männer und Frauen seien besonders gefährdet, schwer zu erkranken. „Auch wer keinen Versicherungsschutz, keinen Personalausweis oder keine Aufenthaltsgenehmigung hat, muss jetzt geimpft werden“, forderte die CSU-Politikerin. „Daher mein Appell die Gesundheitsämter und die Suchthilfeeinrichtungen vor Ort: Sprechen Sie die Betroffenen an, bieten Sie vulnerablen Gruppen niedrigschwellige Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, wirklich jedem“, so die Drogenbeauftragte.

Jeder Geimpfte verstärke den Schutz aller gegen das Coronavirus, welches nur gemeinsam in den Griff zu bekommen sei, so die CSU-Politikerin. Obdachlosen war bundesweit vor allem der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson angeboten worden, weil bei diesem Wirkstoff laut Zulassung nur eine Dosis notwendig ist. Es bestand die Sorge, dass diese Menschen einen zweiten Impftermin nicht wahrnehmen und man nahm dafür den etwas schwächeren Schutz in Kauf…