Interessiert Lauterbach und Co. nicht die Bohne: RS-​Virus-​Welle – Sorge an Kinderkliniken

Kind (Symbolbild: shutterstock.com/Von Kokokola)
Kind (Symbolbild: shutterstock.com/Von Kokokola)

Durch geschürte Panik auf höchstem Niveau fokussiert sich das Klinikgeschehen auf Corona. Völlig unbeachtet bleibt die Lungenerkrankung, ausgelöst durch das Respiratorische Synzytial-​Virus (RS-​Virus). Betroffen hiervon vor allem Kinder. Aufgrund irrer Corona-Maßnahmen wie Lockdowns und Homeschooling konnten die Kleinen keine Abwehrkräfte gegen RS-Viren bilden. Bundesweit melden Kinderkliniken wegen des RS-Virus landunter. Lauterbach und Co. interessiert das jedoch einen feuchten Kehricht. 

Für Kinder ist Corona meist keine große Gefahr, so die allgemeine Einschätzung. Die Hospitalisierungen von Kindern aufgrund einer Corona-​Infektion berichtet hierzu Andreas Franzmann von den Ostalbkliniken gegenüber der Rems-Zeitung und lenkt den Blick auf eine Virus-Erkrankung, die aktuell bundesweit die Kinderkliniken füllt. Dem Respiratorische Synzytial-​Virus (RS-​Virus).

Der RSV ist kein neuer Virus und gehört zu den heimischen Winterviren. Da im vergangenen Jahr Kinder aufgrund einer irren Corona-Maßnahmenpolitik kaum mit Erkältungsviren konfrontiert waren (Homeschooling, Maskenpflicht, Lockdown), gibt es nun viele Kinder, die noch nie Kontakt mit RSV hatten. Kinderkliniken in Deutschland schlagen aktuell Alarm, weil ungewöhnlich viele Kleinkinder mit RSV-Infektionen behandelt werden müssen. Manche Häuser können zeitweise keine neuen Kinder aufnehmen.

„Aktuell ist in beiden Kinderkliniken mehr als die Hälfte der peripheren Betten mit an RSV erkrankten Kindern belegt, die Bettenkapazitäten der Kinderkliniken sind voll ausgeschöpft.“ Rund 200 kranke Kinder wurden seit September im baden-württembergischen Stauferklinikum behandelt, teilt das Klinikum mit. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind anfällig für schwere RSV-​Verläufe.

Ähnliche Situation wird auf einem Kölner-Kinderklinikum gemeldet: „Wir sind voll bis zum letzten Bett“, berichtet Professor Jörg Dötsch, Leiter der Kinderklinik der Uniklinik Köln laut t-online.

Im Schwarzwald spitzt sich die Lage in Kinderkliniken ebenfalls dramatisch zu. Wie der Südkurier berichtet, hat sich die Zahl der Kleinkinder, die wegen einer schweren Atemwegserkrankung im Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen eingeliefert werden mussten, innerhalb von vier Wochen beinahe verdoppelt. Drei kleine Patienten mussten bereits in andere Kliniken verlegt werden.

Das RS-Virus grassiert derzeit im Kreis Bautzen, berichtet die Sächsische. Ulf Winkler, Chef der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Bautzener Krankenhaus, erinnert sich nicht daran, dass die Lage dabei jemals zu vor so schlimm gewesen sei.

Der Lungeninformationsdienst informiert zu RS-Viren wie folgt:

Das Respiratorische Synzytial-Virus (kurz RS-Virus oder RSV) ist bei Säuglingen und Kleinkindern bis zum Alter von zwei Jahren der häufigste Auslöser von akuten Infektionen der unteren Atemwege. In den ersten drei Lebensmonaten können diese besonders schwer verlaufen. Sehr gefährdet sind zum Beispiel Frühgeborene, Kinder mit chronischen Lungenerkrankungen oder angeborenen Herzfehlern.

Grundsätzlich können Infektionen mit RS-Viren, die vor allem in den Wintermonaten und im Frühjahr gehäuft vorkommen, jeden treffen. Während ältere Kinder und Erwachsene in aller Regel nur leichte, erkältungsähnliche Symptome entwickeln, greifen RS-Virus-Infektionen in den ersten Lebensmonaten leicht von den oberen auf die unteren Atemwege über. In ärmeren Ländern sind RSV-Infektionen nach der Malaria die zweithäufigste Todesursache im ersten Lebensjahr.

Nirgendwo entlarvt sich der Wahnsinn der völlig überzogenen Corona-Maßnahmen deutlicher als bei unseren Kindern. Dennoch nimmt der größte Teil der hiesigen Bevölkerung diesen politisch und medial inszenierten Corona-Terror hin. Von Corona-Hetzern wie Lauterbach, die durch ihr unverantwortliches Panikschüren für das Leiden der Kleinen mitverantwortlich sind, ist bislang nichts zu hören. (SB)