Eskalationsstufe Rot: Ungeimpfte sollen gekündigt werden, Söder will allgemeine Impfpflicht

Ist Söder besoffen oder drogenabhängig?

Weil sie alles falsch gemacht haben, was nur falsch zu machen ist, treten die Coronazis jetzt kräftig nach unten. Die Lage eskaliert zusehends, für das Virus spielt das alles keine Rolle:

Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, bringt angesichts von 3G am Arbeitsplatz auch Kündigungen für unwillige Ungeimpfte ins Spiel. Wenn ein Arbeitnehmer sich standhaft weigere und dies für einen längeren Zeitraum, dann biete er im Rahmen seines Arbeitsvertrages seine Arbeitsleistung nicht mehr an, sagte Wolf der „Bild“. Dann könne der Arbeitgeber fristlos kündigen, so Wolf.

Wer ungeimpft sei oder keinen Test machen wolle, dürfe nicht weiterarbeiten. „Dann entfällt die Lohnfortzahlung, die es in den ersten sechs Wochen gibt“, sagte der Verbandschef. Kurzfristig gebe es bei Verweigerung „so wie es Bundesarbeitsminister Heil gesagt hat, auch keine Entlohnung“.

Wolf sprach sich zugleich für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona aus: „Sind wir mal ehrlich: Impfpflicht ist uns in Deutschland doch nicht fremd. Ich bin in diesem Jahr 60 Jahre alt geworden und kann mich noch erinnern, dass es in der Schule damals diese Schluckimpfung gegen Polio gab. Es ist aus meiner Sicht absolut berechtigt, dass man die Menschen dazu bringt sich impfen zu lassen. Um eine Pandemie, um so eine Krankheit einzudämmen.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ins Spiel gebracht. „Nur Impfen hilft. Wir müssen auch eine allgemeine Impfpflicht diskutieren, sonst kommen wir nie aus der Endlosschleife“, schrieb er am Freitagnachmittag auf Twitter.

Es scheitere nicht am Angebot, sondern an der Impfbereitschaft. „Wir brauchen mehr Erstimpfungen und maximalen Booster. Alle Impfzentren fahren dazu weiter hoch“, so der CSU-Chef.

Zuvor hatte Bayern zahlreiche Verschärfungen bei den Corona-Maßnahmen beschlossen. Die 2G-Regel soll etwa nun auch bei Friseuren und an Hochschulen gelten. Im Einzelhandel wird vorgeschrieben, dass pro Kunde mindestens 10 Quadratmeter vorhanden sind, für die Gastronomie wird eine Sperrstunde um 22 Uhr eingeführt.

2G-Plus mit Maske und eine Auslastungsgrenze von 25 Prozent wird bei Veranstaltungen aller Art eingeführt. Discos, Clubs, Bars und weitere Nachtgastronomie werden geschlossen. Alle Weihnachtsmärkte und Jahresmärkte werden abgesagt.

In Landkreisen mit besonders hoher Inzidenz muss alles geschlossen werden. Die Maßnahmen gelten vorerst bis 15. Dezember. In ganz Bayern sollen Schulen und Kitas mit Masken und Tests aber offen bleiben.

Das gute bei einer Impfpflicht ist: Wir können dann endlich alle die Bundesregierung verklagen, die Masken runterreißen, auf den Intensivstationen und woanders wieder Party feiern und uns des Lebens freuen.

Oder doch nicht? (Mit Material von dts)