Über drei Millionen Haushalte müssen mehr für Gas zahlen

Berlin – Das wird ein kalter Winter, drinnen wie draußen: Haushalte in Deutschland müssen sich auf teure Wintermonate einstellen: Mehr als 300 regionale Gasversorger haben angekündigt, im Dezember oder Januar die Preise zu erhöhen.

Im Schnitt werde Gas dabei um etwa 23 Prozent teurer, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Verbraucherportals Verivox. Auf eine Familie mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas kommen demnach Mehrkosten von 324 Euro zu.

Insgesamt sind von den Erhöhungen etwa 3,1 Millionen Haushalte betroffen. Beim Strom müssen laut Verivox eine Million Kunden ab Dezember und Januar mehr zahlen. Hier steigen die Preise zum Jahreswechsel bei 134 Versorgern, zum Dezember sind es 5 Stromfirmen.

Die jährliche Stromrechnung für eine Familie mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden wird dadurch im Schnitt um knapp 100 Euro teurer (plus 7,4 Prozent). Grund für den Preisanstieg ist vor allem die weltweit gestiegene Energienachfrage nach dem Corona-Lockdown. Sie hat die Börsenpreise für Strom und Gas deutlich ansteigen lassen.

Bereits von Juli bis November hatten deshalb knapp 100 örtliche Gas- und gut 20 Stromversorger die Tarife angehoben. Auch überregionale Energiefirmen hatten ihre Preise zum Teil deutlich erhöht.

Das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Bis zum Frühling wird sich die Preisspirale dank der verkorksten Energiewende noch fleißig weiterdrehen, bis dann die Hälfte der Bürger endgültig in die Armut absinkt. (Mit Material von dts)

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