Skandal in Österreich: Sind die Ungeimpften bereits alle in einer Datenbank erfasst?

Die Ungeimpften immer im Blick (Foto: Von Oleksii Synelnykov/Shutterstock)

In Österreich zeigt sich wohl der größte Datenschutz-Skandal aller Zeiten ab und man kann nur (vergeblich?) hoffen, dass dieser nicht auch in Deutschland geplant ist.

ORF.at hat eine Meldung, bei der es jedem Menschen kalt über die Schulter laufen müsste:

„Wienerinnen und Wiener, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, bekommen nun Post von der Stadt: Der Brief besteht aus einer Einladung zum Impfen und einem bereits reservierten Termin samt Datum und Uhrzeit.“

Da fragt man sich noch: Woher wissen die Behörden, wer geimpft und wer nicht geimpft ist?

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann oder möchte, wird dazu aufgefordert, diesen aktiv zu stornieren bzw. zu verschieben, falls es zeitlich nicht passen sollte. Ansonsten wird ein Beratungstermin beim Arzt empfohlen.

Diejenigen, die sich also weiterhin weigern, sich die „Placebo-Plörre“ reinrammen zu lassen, werden dann mit Sicherheit NOCH MAL erfasst.

Zurecht gibt es Kritik an diesem Datenschutz-Skandal:

„Keine Behörde hat das Recht, in diese hochsensiblen Daten Einsicht zu nehmen, um auf dieser Grundlage dann sogar Termine für die Verabreichung einer Impfung auszumachen. Bürgermeister Ludwig und Gesundheitsstadtrat Hacker gehen damit endgültig zu weit“, so FPÖ-Gesundheitssprecher Wolfgang Seidl.

Spätestens jetzt müssten auch die deutschen Datenschützer alarmiert sein. Oder wissen sie es schon und halten die Klappe?