Abzockerei im Namen der Volksgesundheit

Geldsegen (Bild: shutterstock.com/ Von s-ts)

Der im Strafrecht verankerte Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gilt in Zeiten der Corona-Diktate schon längst nicht mehr. Die Corona-Bürger werden abgezockt, in den Corona-Kassen klingelt es laut und schrill.

„Es muss schmerzhaft sein, es muss jedem klar sein, es geht um Leben und Tod“, so das hysterische Corona-Geschrei des Laschet-Nachfolgers, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Und es wird schmerzhaft. Das verspricht ein Blick auf die ersonnenen Corona-Bußgelder.

  • Wer in NRW in öffentlichen Verkehrsmitteln keine Maske trägt, muss mit einer Strafzahlung von 150 Euro rechnen
  • Das Vorzeigen eines gefälschten Impfausweises kostet 5000 Euro
  • Das Saarland ruft seit dem 20. November sogar einen Regelsatz von „bis zu 500 Euro“ auf, wenn bei einer Kontrolle eine Person keinen 2G-Nachweis vorlegen kann
  • In Sachsen berappen Friseure, die Ungeimpfte bedienen, 3000 Euro, der Kunde selbst ist mit 250 Euro dabei
  • Arbeitgeber, die sich in Bayern die erforderlichen Impf-, Genesenen- oder Testnachweise von Arbeitnehmern nicht vorlegen lassen, zahlen 5000 Euro.
  • Große Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern, wenn der Mund-Nasen-Schutz fehlt, wo er eigentlich vorgeschrieben ist. In Bayern muss jeder Einzelne bei einem Verstoß 250 Euro zahlen. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein beispielsweise kostet der Verstoß bis zu 150 Euro, genauso wie in Niedersachsen, in Sachsen sind es 100 Euro. (SB)