Weltweite Proteste gegen Impfflicht in Österreich

Europaweite Solidarität (Bild: jouwatch)

Die Verschärfungen der Corona-Maßnahmen in Österreich haben am Wochenende nicht nur in Wien für massive Proteste gesorgt. Auch über die Landesgrenze hinaus wurde – wie in Paris, Amsterdam, Rotterdam, Zagreb oder München, aber auch in Melbourne und vielen anderen Städten gegen die Corona-Diktate der Regierenden demonstriert und Solidarität mit den österreichischen Freiheitsdemonstranten bekundet. 

Am Freitag bereits versammelten sich Hunderte in Paris vor der österreichischen Botschaft und forderten „Liberté pour l’Autriche!“ – „Freiheit für Österreich!“.

Auf der Großdemonstration am Samstag zogen Zehntausende  durch Wien. FPÖ-Parteichef Herbert Kickl nannte auf einer von seiner Partei angemeldeten Demonstration den geplanten „generellen Impfzwang“ in Österreich verfassungswidrig.

Hochrangige Offiziere des österreichischen Bundesheeres und die FGÖ-Bundesheergewerkschaft riefen in einem offenen Brief dazu auf, auf die „Barrikaden zu gehen und sich den Maßnahmen-Kritikern anzuschließen“, wie die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ berichtet.

In weiteren europäischen Städten – so in Amsterdam oder Zagreb – protestierten die Menschen gegen die Coronapolitik der Regierenden, es bildet sich eine europaweite Bewegung für den Erhalt der Freiheit.

Demonstration gegen österreichische Impfpflicht auch in München

Am Samstag formierte sich auch vor dem österreichischen Konsulat in München Protest. Freiheitsliebende Bürger fanden sich ein, um gegen die Impfpflicht in Österreich zu demonstrieren. An zahlreichen anderen Plätzen der bayerischen Landeshauptstadt München kam es ebenfalls zu Protestkundgebungen.

So vor dem Österreichischen Generalkonsulat in München, wo sich zahleiche Politiker aus dem Bundestag und dem EU-Parlament zu einer Solidaritätskundgebung mit den österreichischen Freiheitsdemonstranten auf dem Heldenplatz in Wien zusammenfanden. Obwohl eine mutmaßlich dem links-grünen Spektrum angehörende Vorrednerin nach Ende ihrer Kundgebung die Anwesenden aufforderte, den Platz nun zu verlassen, da im Anschluss u.a. Vertreter der AfD ihre Solidarität bekunden, blieben die Demonstranten, um den nachfolgenden Rednern zuzuhören. Zahlreiche Weitere gesellten sich hinzu.

Solidaritätskundgebung in München

Neben dem AfD-EU-Abgeordneten Bernhard Zimmniok sprach sich der AfD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzender des Haushaltsausschusses, Peter Boehringer, in einer spontanen Demo-Rede deutlich gegen die „staatlich verordnete Körperverletzung“ in Form einer allgemeinen Corona-Impfpflicht aus:

 

Petr Bystron, Obmann der AfD Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss, zeigt sich in seiner Ansprache angesichts der in Österreich geplanten, allgemeinen Impfpflicht entsetzt: „Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht in Österreich ist ein schwerer Eingriff in die persönliche Freiheit der Bürger und nimmt Ihnen das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Beides sind Grundlagen einer Demokratie. Heute werden vor dem österreichischen Konsulat in München freiheitsliebende Bürger gegen die Impfpflicht demonstrieren. Ein solch elementarer Bruch der Grundrechte, noch dazu in einem europäischen Land, darf nicht unwidersprochen hingenommen werden“.

Es sei zu befürchten, dass in Deutschland Ähnliches blüht, so Bystron weiter. Die Einführung einer Impfpflicht für Klinik- und Pflegepersonal sei ein erster Schritt in diese falsche Richtung. „Diejenigen, die eine Impfpflicht in Deutschland fordern, propagieren sonst immer „My Body, my choice“. Auch fanden es diese Akteure menschenrechtswidrig, zur Altersfeststellung von illegalen Migranten die Hände zu röntgen. Mit einer allgemeinen Impfpflicht scheinen sie hingegen kein Problem zu haben, der Widerspruch in ihrer Haltung fällt ihnen nicht auf“. Bystron stellt klar: „Die AfD lehnt eine Impfpflicht ab und wird weiter die „Demokratie und die Freiheit der Bürger verteidigen.“ (SB)