Australien: ALDI entlässt alle ungeimpften Mitarbeiter bis März 2022

Aldi in Australien; Bild: Pxhere
Aldi in Australien; Bild: Pxhere

Australien: Die Supermarktkette ALDI hat alle Angestellten schriftlich darüber informiert, dass sie bis zum 1. März 2022 einen Nachweis über ihren Covid-19-Impfstatus erbringen müssen, und dass ihr Arbeitsverhältnis beendet wird, wenn sie sich weigern, dies zu tun, oder bestätigt wird, dass sie nicht geimpft sind. Auch Woolworth hat eine Impfpflicht angekündigt.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird die gravierende Maßnahme für alle ALDI-Filialen in Australien gelten. In einem Schreiben an alle Mitarbeiter erklärte ALDI, dass Mitarbeiter, die sich weigern, bis zum 1. März 2022 Angaben zu ihrem Impfstatus zu machen, so behandelt werden, als seien sie nicht geimpft, dass aber einige „extrem begrenzte Fälle“ anerkannt werden, in denen Mitarbeiter aufgrund einer „Allergie gegen Bestandteile der Impfstoffe“ nicht geimpft werden können, sofern ein ärztlicher Nachweis vorgelegt werden kann.

In dem Schreiben an die Mitarbeiter heißt es weiter: „ALDI hat mit einer Frist von mehr als drei Monaten auf die Notwendigkeit hingewiesen, sich bis März 2022 impfen zu lassen, um das Arbeitsverhältnis fortsetzen zu können… Mitarbeiter, die sich nicht impfen lassen wollen, dürfen bis zum 1. März 2022 arbeiten… Leider können Mitarbeiter, die sich nicht impfen lassen wollen, ab dem 1. März 2022 nicht mehr bei ALDI beschäftigt werden“.

ALDI machte in dem Schreiben auch deutlich, dass die Mitarbeiter alle geplanten Auffrischungsimpfungen nachholen müssen, um weiterhin als geimpft zu gelten, und dass sie andernfalls als nicht geimpft gelten und ihr Arbeitsverhältnis beendet wird.

(Quelle)