5 Tote, über 40 Verletzte: Täter von Wisconsin soll ein „People-of-Color“-Krimineller mit langem Vorstrafenregister sein

Blut (Symbolbild: shutterstock.com/Von Natasa Adzic)
Blut (Symbolbild: shutterstock.com/Von Natasa Adzic)

Der Mann, der mit einem Ford-SUV in eine Weihnachtsparade in Waukesha raste und dabei fünf Menschen tötete und 40 verletzte, scheint identifiziert. Während deutsche Mainstreammedien noch über dessen Identität, wie auch seine Motivation rätseln, melden internationale Medien: Es soll sich um den 39-jährigen, schwerkriminellen Darrell Brooks, einen „People of Color“-Hobbyrapper handeln. In sozialen Medien fantasierte er davon, Weiße zu verprügeln und zu misshandeln.

Wie die Plattform Heavy.com berichtet, soll es sich bei dem Fahrer des roten Ford Escape, der am Sonntag in der Stadt Waukesha im US-Bundesstaat Wisconsin während einer Parade mit hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge gerast ist, um den 39 Jahre alten Darrell Edward Brooks handel.

Darrell Brooks hat eine lange Vorstrafenliste. Twitter/ProudArmyBrat

Der mutmaßliche Attentäter, der fünf Menschen, darunter Kinder tötete und mindestens 40 Personen verletzte, soll es sich um einen Verbrecher mit langem Vorstrafenregister handeln.

Erst vor zwei Tagen sei der für 1000 Dollar Kaution aus dem Gefängnis entlassen worden sein. Die Vorwürfe lauten auf häusliche Gewalt, Gefährdung und Widerstand gegen einen Polizisten. Er wurde trotz eines früheren noch laufenden Verfahrens aus dem Jahr 2020 am 19. November freigelassen, berichtet die Nachrichtenseite. Zudem habe Brooks schon seit 1999 Verfahren wegen Körperverletzung, Kokain- und Marihuana-Besitz und etlichen weiteren Delikten angehäuft, wie ein Gerichtsdokument zeigen soll.

Darrell Brooks aus Milwaukee, seines Zeichens offensichtlich ein „nicht-weißer“ Rapper, der als Mathboi Fly oder „Underground HipHop/Rap/Drill recording artist“ auf Facebook bekannt ist, soll nachfolgendes Audio-Tape veröffentlicht haben. Inhalt: Fuck Trump, Fuck Pigs und er hat eine Kalaschnikow…

Auf Social Media nahm er unlängst Anteil an der Ermordung des Rappers Young Dolph, sprach aber auch davon, „weisse Leute“ zu verprügeln. Zudem soll er sich aktiv in der BLM-Bewegung engagiert haben.

Deutsche Mainstreammedien wie die FAZ berichten nach wie vor davon, dass „ein Auto“ in eine Weihnachtsparade gerast sei und es sich hierbei um eine „schreckliche, sinnlose Tragödie“ handelt. Die Identität des mutmaßlichen Attentäters beleibt unbenannt. Wichtig hingegen scheint es der FAZ zu sein, ihre Leser darüber zu informieren, dass das Weiße Haus die Situation in Waukesha beobachte und den Betroffenen ihre Mitgefühl ausgesprochen habe. Ganz wichtig die FAZ- Information: Waukesha liegt rund eine Autostunde von der Stadt Kenosha entfernt, wo der heute 18-jährige Kyle R. nach tödlichen Schüssen bei einer Anti-Rassismus-Demonstration im Sommer 2020 am Freitag freigesprochen worden ist.

Das abartige Framing von FAZ und Co. kennt keine Grenzen mehr. (SB)