War wohl nix mit Gender-Mainstreaming: Taliban verbieten Frauen in Filmen und Serien

Hallo Angela - Taliban freuen sich auf deutsche Hilfe (Foto: Imago)

Das Gender-Mainstreaming-Vorhaben im Auftrag der Bundesregierung, mit Millionen Euro Steuergeld in Afghanistan finanziert, ist nun endgültig in der islamischen Realität Afghanistans verschwunden: Die Taliban verbieten nun Frauen in Filmen und Serien. Auch davon dürfte Maas und Co. total überrascht sein.

TV-Sender dürften keine Filme oder Serien mehr zeigen, in denen Frauen eine Rolle spielten oder die der islamischen Scharia oder afghanischen Werten widersprechen. Die Ausstrahlung heimischer oder ausländischer Filme, die fremde Kulturen und Traditionen in der afghanischen Gesellschaft verbreiteten und Sittenlosigkeit verursachten, müssten sofort gestoppt werden. Und: In Unterhaltungsprogrammen solle zudem niemand beleidigt werden. Weiter erlaubt im Wunderland des Islams ist aber der Auftritt von Moderatorinnen oder Reporterinnen. Dies müssen sich jedoch in das menschenverachtenden Stoffgefängnis, den islamischen Hidschab hüllen. Diese islamische Diktat verabschiedete das afghanische Ministeriums für die Förderung der Tugend und Verhütung des Lasters. Verkündet wurde die Anweisung am Sonntag via Fernsehsender.

Somit dürfte auch dem letzten Islamverharmloser klar sein, dass die Taliban-Brüder es ernst meinen mit ihrem Islam. Ebenso klar – auch wenn Gestalten wie Heiko Maas wieder einmal total überrascht sein werden: Nicht nur der fast 20jährigen Bundeswehreinsatz, bei dem 59 deutsche Soldaten ihr Leben ließen, ist krachend gescheitet. Auch der Plan, den Allah-Anhängern Demokratie oder gar die im Westen so geliebte „Gendergerechtigkeit“ nahe zu bringen, war gänzlich umsonst. Die Steuergelder, die hierfür am Hindukusch in den Sand gesetzt wurden, belaufen sich auf mehrere hundert Millionen Euro, wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Harald Weyel Ende August zeigte. (SB)