Was für ein Ampel-Wahnsinn: Testpflicht für geimpfte Eltern – Kinderärzte drohen mit Schließung

Kinderarzt (Bild: shutterstock.com/Von FamVeld)
Kinderarzt (Bild: shutterstock.com/Von FamVeld)

Noch nicht im Amt, aber schon der erste Ampel-Koalition-Irrsinn am Laufen: Kinderarztpraxen erleben aktuell einen Ansturm von RS-Virus infizierten Kindern. Die Ampel verlangt jedoch, dass seit Mittwoch alle Personen, die eine Praxis betreten, getestet werden – unabhängig von ihrem Impfstatus. Doch Schnelltests sind überall knapp und die Kinderärzte drohen mit Schließung.

Corona ist für Kinder kein Problem. Anders sieht es aktuell mit dem  Respiratorischen Synzytial-​Virus (RS-​Virus) aus. Aufgrund irrer Corona-Maßnahmen wie Lockdowns und Homeschooling konnten die Kleinen keine Abwehrkräfte gegen die heimischen RS-Viren bilden. Bundesweit melden nicht nur Kinderkliniken wegen des RS-Virus landunter. Auch die Kinderarztpraxen laufen aktuell über.

Zu diesem hausgemachten Wahnsinn legt nun die Ampel-Koalition eine weitere Schippe des Corona-Irrsinns oben auf: Seit Mittwoch müssen alle Personen, die eine Praxis betreten, getestet werden – unabhängig von ihrem Impfstatus. Ausnahmen gelten nur für Patienten selbst.

Aufgrund des geänderten Infektionsschutzgesetzes gibt es aktuell eine wahren Ansturm auf Selbsttests und zeigt einmal mehr das kopf-und hirnlose Agierend der Corona-Politik. Die Vertreter der Kinderärzte sind laut RP vor allem sauer auf die Ampel-Koalition, die das neue Infektionsschutzgesetz verantwortet. „Es scheint, dass Politik gar nicht mehr versucht, Gesetze auf die Anwendbarkeit in der Praxis zu prüfen“, so die Chefin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) Nordrhein, Christiane Thiele. Ihr Kollege aus Westfalen, Marcus Heidemann, ergänzte: „Wo Herr Spahn mit Rationierungen von benötigten Impfstoffen aufgehört hat, will die neue Koalition mit medizinisch unsinnigen Testungen anscheinend nahtlos weitermachen.“

„Wenn Eltern nur noch getestet in die Praxis dürfen, sind das täglich über 100 Personen. Das bedeutet, dass für Behandlung und Versorgung der Kinder keine Zeit mehr bleibt“, so das Entsetzen. Der BVKJ, der regierungsdevot mit aller Kraft ins Corona-Horn bläst und die umgehende Einführung einer allgemeinen Impfpflicht für Erwachsene fordert, warnt, dass nun die Schließung der Praxen drohe: „Für Kinder- und Jugendärzte stellt sich nur die Wahl, das neue Gesetz bewusst zu ignorieren, oder die Praxen noch diese Woche zu schließen und die Nachbesserung der Regelung abzuwarten“, so der Verband, der wohl erkennen muss, dass die neue Ampel-Regierung just so irrsinnig weiterlaviert, wie das Merkel-Corona-Regime aufgehört hat. (SB)