Entwarnung für Corona-Hysteriker: Hospitalisierungsrate sinkt

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Jeden Abend werden wir in der Tagesschau mit immer neuen Schreckensmeldungen bombardiert: Die Krankenhäuser sind überlastet, die vierte Welle ist da! Die Wahrheit ist: Die Hospitalisierungsinzidenz sinkt. Das wahre Problem ist der Pflegenotstand und das Politikversagen.

Laut den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes ist die Hospitalisierungsinzidenz auf den niedrigsten Stand seit 27.10.  gefallen, auf 5,74 pro 100.000 Einwohner.

Auch die Reproduktionsrate (R-Wert) fällt seit Tagen, und liegt nun bei 1,01. Ein katastrophales exponentielles Wachstum ist damit vorerst ausgeschlossen.

Das Wachstum der 7-Tage-Inzidenz fällt seit 11.11. – RKI

Die Sieben-Tage Inzidenz sinkt zum ersten Mal seit Herbst wieder, von 423,1 am 23.11. auf 404,5 am 24.11. Das Wachstum der 7-Tage-Inzidenz gegenüber der Vorwoche (siehe Grafik) fällt bereits seit seinem Höchststand am 11.11.

Die Zahl der Covid-Fälle auf Intensivstationen steigt zwar weiter, aktuell 4,79 pro 100.000 Einwohner (23.10.: 1,39 pro 100.000), der Anteil der Covid-Patienten am Intensivgeschehen steigt ebenfalls auf 17,83% (23.10.: 7,27%).

Laut dem DIVI-Intensivregister ist die Zahl der belegten Intensivbetten jedoch deutschlandweit stabil bei 19.371 (22.10.: 19.390). Während es mehr Corona-Intensivfälle gibt, gibt es also weniger andere Intensivfälle.

Abgenommen hat dagegen die Zahl der insgesamt verfügbaren Intensivbetten. Aktuell gibt es laut DIVI bundesweit 22.219 Intensivbetten. Am 1.5.2021 waren es noch 31.079.

Damit ist die Zahl der Intensivbetten deutschlandweit binnen eines halben Jahres um 28,5% zurückgegangen, vermutlich aufgrund des Pflegenotstandes: Die Intensivpflege leidet an Personalmangel aufgrund Corona-bedingter Ausfälle, sowie Kündigungen aufgrund von Überlastung, schlechter Bezahlung und Impfzwang.

Zeit zu gehen, Herr Spahn.

 

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.