Verteilungskrieg um Impfstoffe beginnt

Impfung Kinder (Bild: shutterstock.com/ Von angellodeco)
Impfung Kinder (Bild: shutterstock.com/ Von angellodeco)

Klar, bei diesem Geschäft möchte jeder mitverdienen. Das ist ja auch der einzige Grund, warum jetzt jedem Bürger der Stoff aufs Auge gedrückt wird:

Die Hausärzte erhalten nun zu ihrem Bedauern aber erstmal weniger Impfstoff als gewünscht. „Es sieht so aus, dass die Ärzte nur knapp 50 Prozent der vorbestellten Biontech-Impfstoffe in der nächsten Woche bekommen, teilweise sogar weniger als die ursprünglich garantierten 30 Impfdosen“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Bei den niedergelassenen Ärzten wird offensichtlich auf Kosten der Impfzentren und öffentlichen Impfteams gespart. Diese erhalten 1,5 Millionen Impfdosen und die Arztpraxen nur 2,5 Millionen“, sagte Preis mit Blick auf die Bundeszahlen. „Es ist sehr ärgerlich, dass die Arztpraxen auf Grund hoher Zuteilungen an öffentliche Impfstellen noch nicht einmal die ursprünglich zugesagten 30 Impfdosen erhalten. Die nun notwendigen Umplanungen und Aufklärungsgespräche gehen auch zu Lasten der anderen Patienten, die täglich die Arztpraxen aufsuchen.“

Sofern die Hausärzte Moderna-Impfstoff bestellt haben, bekommen sie ihn: „3,9 Millionen bestellte Moderna-Dosen werden ungekürzt ausgeliefert werden können“, so Preis weiter.

Da muss also noch mal ordentlich nachproduziert werden, bis sich alle auch wirklich satt gefressen haben. (Mit Material von dts)