Helen Mirren (Bild: Von Joe Seer/shutterstock.com)

Helen Mirren ist jetzt „Rassistin“, weil sie Golda Meir darstellt

Der Anti-Rassismus-Wahnsinn kennt keinerlei Grenzen mehr: Jetzt wird die Schauspielerin Helen Mirren als Rassistin bezeichnet, weil sie es wagt, die ehemalige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir darzustellen. 

Die britische Schauspielerin Helen Mirren wird aktuell massiv in sozialen Netzwerken von linken Rassismuswächtern angegriffen. Der Grund für diesen inzenierten Wahnsinn: Mirren mimt – ohne vorher um Erlaubnis angefragt zu haben – in einer demnächst erscheinenden Filmbiografie Israels legendäre Ministerpräsidentin Golda Meir.

Der Film befasst sich mit den erschütternden Tage des Jom-Kippur-Krieges 1973, als Israel am Jom Kippur von Ägypten im Süden und Syrien im Norden angegriffen wurde. Mirren bekundete im Internet: „eine große Herausforderung, die Rolle [Golda Meir] im schwierigsten Moment ihres außergewöhnlichen Lebens zu spielen“.

Seither sieht sich die Oscarpreisträgerin wüsten Beschimpfungen durch selbsternannte linke Anti-Rassismustrollen ausgesetzt:

„Wie krank, eine Biografie über die kriminelle Golda Meir zu machen und ja, es ist keine Überraschung, dass die Rassistin Helen Mirren glücklich ist, die pure verzerrte Version eines widerlichen Individuums darzustellen“. Andere Hetzer warfen Mirren vor, dem „Volk von Palästina“ eine Ohrfeige zu verpassen. Manche „bedauerten“ es, dass Mirren sich „freiwillig“ für die Rolle von Meir zur Verfügung gestellt hatte.

Das linke, antisemitische Hetzerpack fiel bereits 2016 über Mirren her, als diese durch die Stadt Jerusalem mit dem „Genesis“-Preis geehrt wurde. Die Jury würdigte damit Mirrens „Beiträge für die Gesellschaft und die Inspiration, die sie für Millionen von Menschen auf der ganzen Welt ist“. Mirren nannte es damals eine „außerordentliche Ehre“, den Preis erhalten zu haben. Im Vorfeld wurde sie mit Forderungen bombardiert, die Veranstaltung zu boykottieren. Mirren wies die Aufrufe zurück und forderte stattdessen Künstlerkollegen auf, sich mit Israel zu engagieren: „Ich glaube an Israel … Ich denke, es ist ein außergewöhnliches Land mit sehr, sehr außergewöhnlichen Menschen“, so Mirren damals vor Reportern in Jerusalem.

„Es wird erst Frieden geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie „uns“ – die Israelis – hassen“

Israels einzige weibliche Ministerpräsidentin Golda Meir erlebte alle politischen Ereignisse ihres Landes in vorderster Reihe. Sie sagte einmal, es werde erst Frieden geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie „uns“ – die Israelis – hassen. Sie war stets von der Überzeugung geleitet: „Die Araber wollen uns tot sehen. Wir wollen leben. Da gibt es keinen Kompromiss.“ Politik definierte sie als Kampf ums Überleben. Diesen Kurs gegenüber den feindlich gesinnten Arabern verfolgte sie in verschiedenen politischen Ämtern: als erste Botschafterin Israels in Moskau, als Arbeitsministerin, als Außenministerin, schließlich als Ministerpräsidentin Israels von 1969 bis 1974. Im Jom-Kippur-Krieges 1973 wurde Golda Meir und der Rest der israelischen Führung von einer gemeinsamen Invasion Syriens und Ägyptens überrascht.

Wegen des anfangs erfolgreichen arabischen Überraschungsangriffs geriet Meir am Ende des Jom-Kippur-Kriegs von 1973 in heftige innenpolitische Kritik. Obwohl die Niederlage unmittelbar bevorzustehen schien, nahm Israel seine Kräfte zusammen und schlug seine Feinde zurück. 2569 israelische Soldaten sind im Jom Kippur-Krieg gefallen, 7500 Soldaten wurden verletzt und 301 Soldaten waren Kriegsgefangene, die später aus der Gefangenschaft entlassen worden waren. Meir starb 1978 mit 80 Jahren an Lymphdrüsenkrebs und wurde in Jerusalem auf dem Nationalfriedhof Herzlberg beigesetzt. (SB)

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