Maßstab Frau: Alan Posener - Foto: Imago

Alan Posener: Die Annalena und die Analyse

Man weiß natürlich nicht, wo Alan Posener seine Texte schreibt, aber wenn man liest, was ihm in der „Zeit“ zur neuen Außenministerin, Frau Annalena Baerbock, und zur „feministischen Außenpolitik“ eingefallen ist, denkt man an einen Bunker tief unter der Erde, so unterirdisch ist sein Text geworden. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Frau Annalena Baerbock hat von Alan Posener eine eigene Rubrik bekommen: Annalena Baerbock. Schlagzeile: „Sie kann Historisches leisten„. Die Fehlleistung ist auch eine Leistung. Im Teaser geht’s dann schon so los: „Putin, China und eine „feministische Außenpolitik“: Annalena Baerbock erwarten als Außenministerin einige Herausforderungen. Ihre Gegner werden auf Fehler lauern.“ Auf die Fehler von Frau Annalena Baerbock lauern? Das „lauern“ muß einem erst einmal einfallen in diesem Zusammenhang. Wahrscheinlich hat Posener am Frankfurter Flughafen schon einmal auf ein Flugzeug gelauert. Oder beim Metzger auf ein halbes Pfund Hackfleisch. Oder beim Oktoberfest auf einen Besoffenen. „Gelauert“. Was ist das? – Lau, lauer, am lauesten.

Die „Zeit“ als „Bildzeitung“

Rubrik, Schlagzeile, Teaser: Das läßt nichts Gutes erhoffen für den Rest vom Text. Man sieht ihn förmlich dasitzen in seinem Bunker, den Posener, wie er im Schein einer trüben Talgfunzel mit der rechten Hand Ergebenheitsadressen an die holde Weiblichkeit tippt, und sich mit dem Pantoffel in der linken Hand ab und zu aufs Gemächt haut, um seinen toxischen Übermut im Zaum zu halten. In Fachkreisen spricht man von einem „lila Pudel“. Das sind die possierlichsten Hündchen von allen. Wenn sie das Wort „Frauchen“ hören, wedeln sie mit ihrem Schwänzchen als ob es ein Propeller wäre. „Analyse“ nennt Posener seinen Baerbock-Venerationstext übrigens. Auf das Analytische wird man vermutlich lauern müssen. Aber gut, es hilft ja nichts: Tief Luft holen, Nase zuhalten, und dann abtauchen in Poseners Analyse einer „feministischen Außenpolitik“. Der deutsche Medienkritiker ist der hartgesottenste von allen im ganzen Weltklima. Um bis zum Text durchzudringen, muß er allerdings erst einmal das Beitragsbild überwinden. Es zeigt Frau Annalena Baerbock, eine deutsche Hochstaplerin, die mit ausgebreiteten Armen und nach oben gekehrten Handinnenflächen dasteht, als empfange sie gerade die Botschaft des Heiligen Geistes, um gleich danach Historisches zu leisten. Ihrem Gesichtsaudruck nach geht der empfangene Geist von den Händen über die Arme bis in den Kopf und sorgt für einen Gesichtsausdruck, der aussieht wie „Erleuchtung nach Blitzschlag“. War wohl nix mit Empfängnisverhütung. Bildunterschrift: „Deutschlands erste Außenministerin: Grünenchefin Annalena Baerbock. Viele werden auf jeden Fehltritt lauern.“ Das wäre auch anders gegangen. So zum Beispiel: „Wie eine Phoenix:in aus der Asch:in steigt die erste deutsche Außenminister:in aus den Ruinen empor, welche die erste deutsche Kanzler:in nach 16 Jahren hinterlassen hat“. Hauptsache Erste. Wos a Analyse der Annalena „so far“.

Die Genugtuende

Der Posener relativiert dann seine Begeisterung für „die Erste“, um nach dem ganzen Gelauer „so far“ bei einer anderen, höchst mysteriösen Wortfindung zu landen. „Deutschland bekommt also zum ersten Mal eine Außenministerin. Das ist zwar, nachdem wir eine Kanzlerin und zwei Verteidigungsministerinnen hatten und Frauen längst aus der Gedöns-Ecke heraus sind, nicht gerade eine Sensation. Aber doch eine Genugtuung, nicht nur für Frauen.„, schreibt er in seinem Erdbunker. Man sieht: Da hat einer recht analytisch auf die erste Genugtuung gelauert. Schwere Felder, leichte Felder: „Freilich betritt Annalena Baerbock ohne jede Erfahrung ein schweres Feld„. Der östrogenal geschulte Analysepudel erkennt das natürlich sofort. Und der Leser fragt sich, warum sie den Posener nicht als Außenminister:in genommen haben, wenn er doch jetzt schon so ein Durchblicker ist, der mit empathischem Scharfblick erkennt, woran die feministische Hausfrau scheitern könnte: Am Gewicht des Feldes nämlich. Da gibt der Medienkritiker Entwarnung und sagt voller feministischer Herzensgüte, daß es der Außenminister:in nicht so viel ausmachen dürfte, wenn ihr das Feld zu schwer wird. Dann schmeißt sie den Auslandsfeldkrempel einfach hin, hinterläßt den angerichteten Schaden der deutschen Allgemeinheit und zieht sich unter die schützenden Fittiche des eigenen Gemahls zurück. Der hat so viel Geld, daß es für die Annalena auch noch reicht. Schweres Geld, leichtes Geld.

Poseners Scharfsinn

Was ist Scharfsinn? Das hier: „Gerade in der Außenpolitik wird sie es nämlich mit Alphamännchen zu tun haben, die keine Gelegenheit auslassen werden, sie zu demütigen. Man denke an Wladimir Putin, der Angela Merkel beim Treffen in Sotschi 2007 mit seinem Labrador einzuschüchtern versuchte. Oder an Recep Tayyip Erdoğan, der die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zwang, auf einem Sofa Platz zu nehmen, während Ratspräsident Charles Michel (Wer? Eben) neben dem neuen Sultan im Sessel sitzen durfte.“ Wenn er sich nicht mit aller Entschlossenheit dafür entschieden hätte, den Ultrapudel zu geben, der Posener, dann hätte er das natürlich auch kürzer machen können: „Ich glaube nicht, daß die feministische Annalena im Ausland ernstgenommen werden wird.“ Dann hätte er vielleicht noch anfügen können, daß die feministische Annalena deswegen ungeeignet sein könnte als Außenminister:in. Aber das ging nicht, weil der Posener von allem Anfang wild entschlossen gewesen sein muß, die Annalena als so geeignet zu skizzieren, daß alle denkbaren Fehler automatisch nach außen wandern mussten – zu den anderen. Die sind halt noch nicht so weit, wie Deutschland und der Posener mit seiner Außenministerin:in. Das kluge Bunkermännchen baut prophylaktisch schon einmal vor für den sehr wahrscheinlichen Fall, daß „seine feministische Außenministrix Annalena“ von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern wird. Schuld wären dann solche „Alphamännchen“ wie Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan, aber nicht die deutsche Außenfeministin. Und diejenigen, die sie dazu gemacht haben, hätten natürlich ebenfalls keine Schuld. Was zählt schon der Wert der Außenpolitik, wenn man einer feministischen Politohausfrau eine Freude machen kann? – Na eben. Alle herzlos außer Posener. Und wie kommt das ungiftige Erdmännchen eigentlich darauf, daß Putin versucht haben könnte, Angela Merkel mit seinem Labrador einzuschüchtern? Mir kam das damals so vor, als ob Merkel versucht hätte, Putin mit ihrem Gelaberdor einzuschüchtern. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung ausfallen.

Kriechen statt fleuchen

Der brave Alan pudelt: „Von Gegnern wie den Taliban in Kabul und den Mullahs in Teheran bis hin zu vermeintlichen Freunden wie Viktor Orbàn in Budapest und so manchem altgedienten deutschen Diplomaten – von unseren 152 Botschaften werden nur 20 von Frauen geleitet – gibt es genügend Vertreter toxischer Männlichkeit, die nur darauf warten, dass Baerbock Fehler macht. Von den üblichen Verdächtigen in den hiesigen Medien und so manchem Parteifreind ganz zu schweigen.“ – Freind und Feind. Man sieht: Die toxische Männlichkeit ist das exakte Gegenteil der ungiftigen Erdmännchenheit, der würdelosen. Der Posener ignoriert doch den Sinngehalt umgangssprachlicher Gepflogenheiten, wenn er von „toxische Männlichkeit“ schreibt. Es gibt keine „toxische Männlichkeit“. Der Begriff „alte Giftspritze“ bezieht sich ganz eindeutig auf toxische Weiber. Glaubt er vielleicht, Sprache entwickle sich nicht entlang der wahrgenommenen Realität einer Mehrheit? Toxische Weiblichkeit – alte Giftspritze. Bevor alle Östrogenhaltigen zusammengenommen einfach immer nur als „die Frauen“ bezeichnet worden sind, gab es die herrlichsten Bezeichnungen für die Giftspritzen: Xanthippe, Keife, Hexe, Luder, Schlampe, Rabenmutter – und was weiß ich noch alles. Da fragt man sich doch, wer hier der gestörten Wahrnehmung das Wort redet. Ist es der Posener oder waren es seine Vorfahren? Außerdem: Poseners „Vertreter toxischer Männlichkeit“ warten überhaupt nicht auf Baerbocks Fehler, sondern sie lauern. Aktive Zeiten, passive Zeiten. Ist Posener überhaupt Schreiber? Oder wäre er mit „Verbaldevotionalienhändler“ besser charakterisiert? Das ist ja auch so eine Frage, die mir bisweilen durch den Kopf geistert: Ob Hausfrauen mit vulgärfeministischen Attitüden solche Verbaldevotionalienhändler wie den Posener überhaupt noch als Männer identifizieren – und wenn nicht, als was dann. Und dann frage ich mich immer, was man sich wohl unter einem selbstverleugnenden, asexuellen Kriechgriffel vorzustellen hätte. Und überhaupt: Wenn Deutschland von lauter solchen Kriechgriffeln bevölkert ist – wieso lassen sich andere Länder überhaupt noch deutsche Botschaften auf ihrem Grund und Boden bieten? – Mamaaa! Bundesrepublik Kriechland, oder was?

Der überhebliche Robert

Und so geht´s in Poseners Kriechanalyse weiter: „Eine Vignette am Rande der Vorstellung des Koalitionspapiers: SPD-Co-Chefin Saskia Esken will sich beim Reden vordrängeln; Baerbock hat schon angesetzt und wirkt verstört. Robert Habeck, der Baerbock das Vizekanzleramt weggeschnappt hat und schon jetzt vor Kanzlerhaftigkeit kaum noch gehen kann, interveniert, bremst Esken und übergibt das Wort an Baerbock. Eine Kleinigkeit, gewiss, aber zu oft darf das nicht passieren. Baerbock agierte im Wahlkampf unsicher, ließ sich ein Buch aufdrängeln, das sie nicht schreiben wollte und auch nicht geschrieben hat, fühlte sich genötigt, ihren Lebenslauf aufzubessern, ging dann mit der Kritik nicht souverän um. Einem Joschka Fischer wäre das nicht passiert.“ Was will er seinen Lesern denn erzählen? Daß eine feministische Aufschneiderin, die sich noch nicht einmal dagegen wehren kann, daß ihr jemand ein Buch aufdrängelt, welches sie weder schreiben wollte noch geschrieben hat -, eine Aufschneiderin, die darüber hinaus genötigt werden konnte, ihren Lebenslauf aufzubüschen, um zu guterletzt auch noch mit der Kritik daran nicht souverän umgehen zu können, eine ganz besonders gute Außenministrierende abgeben wird? Und das alles in einem Tonfall, der ursächlich dafür ist, daß selbst eine solche Außenministrierende wie Baerbock noch voller Mitleid auf den Posener herabschaut? Wofür hält der Posener sich? Und noch wichtiger: Wofür hält er eigentlich seine Leser? Seit zwanzig Jahren weiß ich, wo die Entklöteten wohnen und meide ihre Gesellschaft so gut es geht. Aber daß sich „entklötet“ noch steigern läßt, hätte ich nicht gedacht. Entklötet, entklöteter, am entklötesten – Posener. Da sind ja sogar ein Joschka Fischer und ein Gerhard Schröder noch „besser drauf“. Die wussten jederzeit, daß ihre femikorrekten Lobhudeleien auf die weiblichen Fähigkeiten bei der Regelung öffentlicher Angelegenheiten nichts weiter sind, als das Klappern, das in Deutschland damals schon zum politischen Handwerk gehörte. Die konnten noch unterscheiden zwischen dem, was sie wirklich dachten, und dem, was sie öffentlich aufzusagen hatten, um sich nicht ins eigene Karriereknie zu schießen. Von Habeck kann man ja halten, was man will – überhaupt nichts zum Beispiel -, aber daß er Baerbock die Vizekanzlerschaft weggeschnappt habe, ist ja wohl der Gipfel des toxischen Herumgepudels. Bis Mai dieses Jahres wurde Habeck als gleichberechtigter Kanzlerkandidat der Grünen gehandelt. Dann erzählte die hochstaplerische Annalena etwas von einem „Stich ins Herz“, den sie spüren würde, wenn Robert der Schweinehirt Kanzlerkandidat der gemeinsamen Mutterpartei werden sollte – und das war es dann für den Robert. Und für die Grünen war es das gleich mit. Im Mai 2021 standen die Grünen in der Wählergunst bei knapp 30 Prozent. Die Annalena als Kanzlerkandidatin war es dann, die sie bis September auf die Hälfte herunterbrachte. Was glaubt der Posener eigentlich, wie kanzlerhaft Habeck heute durch die Gegend laufen würde, wenn er von Anfang an Kanzlerkandidat der Grünen gewesen wäre? Der könnte darauf bestehen, Lindner und Scholz an Hundeleinen neben sich spazierzuführen, so kanzlerhaft würde er durch die Gegend laufen. Eigentlich wäre es dann nur der Scholz – und Lindner würde irgendwo betröpfelt aus der Wäsche schauen. So schaut´s aus! Eine Außenministerin Baerbock ist der Preis, den man vergleichsweise gern dafür zahlt, daß einem ein Kanzler Habeck erspart geblieben bist. Man realisiert schließlich auch lieber einen 30 Millionen-Verlust als einen 30-Milliarden Verlust. Die Freude im Negativen, sozusagen. Das ist wie bei einer Hinrichtung. Gottseidank wird Deutschland erschossen und nicht gesteinigt.

Stärken und Schwächen

Das schönste aller dahergepudelten Eigentore Poseners: „Es fehlt im Koalitionspapier nicht an schönen Worten: Deutschlands Außenpolitik soll „wertebasiert“, „europäisch“, „multilateral“, ja sogar „feministisch“ sein. Und das ist auch gut so. Doch wie Wallenstein im Schillers Drama sagt: „Leicht beieinander wohnen die Gedanken, / Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen, / Wo eines Platz nimmt, muss das andre rücken, / Wer nicht vertrieben sein will, muss vertreiben, / Da herrscht der Streit, und nur die Stärke siegt.“ Was blieb von einer feministischen Außenpolitik in Afghanistan? Die Taliban siegten, und die Frauen wurden aus den Stellen vertrieben, die sie in den 20 Jahren erobert hatten.“ – Ganz genau: „erobert“, wenn es nicht gelogen ist. Kein Gedanke daran, wie es wohl kommen könnte, daß solche „glorreichen Eroberinnen“ mir-nix-dir-nix so einfach wieder „vertrieben“ werden konnten. Dabei zitiert er den alten Schiller noch! „Da herrscht der Streit, und nur die Stärke siegt.“ – Volltreffer! Umkehrschluß: Wo der Streit unterbunden wird, da siegt die Schwäche. Das beschreibt Deutschland unter der Herrschaft der Weiber perfekt. Ihre Stärke haben sie als Ganzes nicht aus sich heraus. Sie wird ihnen vom Staat verliehen. Daß es vereinzelt „starke Frauen“ gibt, ändert daran gar nichts. Die hätten es aber auch ohne Staat geschafft. Nie im Leben hätten wir heute eine derartige Flut von komplett inkompetenten aber extrem meinungsstarken „Klugsen“ wie Baerbock et al, wenn sie nicht den Linksstaat gehabt hätten, der sie in seinem roten Gleichheitssfieber zu ihrem vermeintlichen Wohl & Frommen mit „Stärke“ versah. Sich diesen Staat einmal weggedacht, so daß nur die „Klugsen“ und die „toxische Männlichkeit“ übrig bleiben: Was glaubt der Posener, wie schnell es mit der weiblichen Stärke im Öffentlichen aus und vorbei ist? So schnell wie in Afghanistan. Von wegen „Eroberung“. Und diese jahrzehntelange Staatsintervention zugunsten des Gleichheitsnarrativs ruiniert inzwischen den Staat selbst, so destruktiv ist sie gewesen. Absichtsvoll installierte „Narrative“, die mit Ideologie alles und mit Realität überhaupt nichts zu tun haben, so weit das Auge reicht im Linksstaat. Es wird mir doch kein Posener mehr weismachen wollen heutzutage, daß es sich beim evidenten Niedergang Deutschlands und der parallel dazu verlaufenen Ermächtigung des Weiblichen bei der Regelung öffentlicher Angelegenheiten lediglich um eine Korrelation handelt, daß also das eine mit dem anderen nichts zu tun habe? Ideologische Gewohnheits-Tomaten muß auf den Augen haben, wer heutzutage noch immer nicht erkennt, daß das sehr wahrscheinlich eine Kausalität ist. Das eine bedingt das andere! Das ist doch genau diese komplett unintelligente Kurzsichtigkeit linker Ideologen, die heutzutage ihre verheerenden Früchte trägt, wie das Beispiel „Baerbock und Außenministerium“ zeigt: Daß niemand mehr sagen darf, was ist, sondern nur noch das, was er gefälligst zu glauben hat. Schiller hat völlig recht: Letzlich siegt nur die Stärke. Der Starke ist hierzulande der Ideologenstaat. Fällt der weg, ist Schwäche allüberall. Und deswegen muß er auch unersättlich immer mehr und noch mehr Kompetenzen an sich ziehen, der Staat: Damit die Schwäche eines feministisch verhetzten und gespaltenen Volkes und seines „Führerinnenpersonals“ in Medien und Politik nicht ihre verheerende Wirkung entfaltet. Glaubt irgendwer, daß er sich, wenn es „hart auf hart“ käme, auf solche Verbaldevotionalienhändler wie Alan Posener verlassen könnte? Ist ein Posener für irgendeinen Manngebliebenen noch denkbar als „Kamerad“? Da kann man doch nur noch in irres Gelächter ausbrechen!

Die Bundesrepublik in der Außenwahrnehmung

Ende November 2021 ist die vormalige Bundesrepublik Deutschland, die heutige Bunte Republik, so dermaßen tief gesunken, daß sie der übrigen Welt eine Außenministerin präsentiert, von der die ganze Welt schon weiß, um wen es sich handelt, bevor sie überhaupt vereidigt worden ist. Ein Putin und ein Erdogan wissen bereits, wen sie da künftig als „deutsche Außenministerin“ begreifen sollen. Realisten, die sie sind, würden sie nicht einmal annehmen, daß politische Gespräche irgendetwas anderes sein könnte, als sinnlose Zeitverschwendung. Zumal Baerbock mit ihren Positionen ohnehin nur eine Minderheit der Deutschen vertritt und im eigenen Land heftigen Anfeindungen ausgesetzt ist. Und daß sie Baerbocks Worten nicht ein Gramm Gewicht beizumessen brauchen, das wissen sie heute ebenfalls bereits, lange bevor sie ihr überhaupt persönlich gegenüber gestanden haben. Deswegen wissen sie auch über Deutschland etwas äußerst blamables: Es ist diese Bunte Republik, mit keinerlei Stärke mehr gesegnet, um ihren Positionen Nachdruck zu verleihen, welche sich dennoch erdreistet, ihnen eine bereits vorher der Lüge, der Hochstapelei und der Selbstüberschätzung überführte, feministische Ignorantin als „deutschen Außenminister“ anzudienen, und daß diese Bundesrepublik auch noch darauf besteht, die Herren sollten so tun, als sei ihnen das nicht bewußt. Einzig und allein wegen „Protokoll und so“.

Und ganz natürlich ist es wieder ein Ideologenblättchen wie die von Gates gesponserte „Zeit“, die einem Östrogenaldevotionalienhändler Posener Raum zur Veröffentlichung seines vor Unaufrichtigkeit und ideologischer Verblendung nur so strotzenden Artikels einräumt. Kein Wunder: Baerbock ist schließlich nur formal Außenministerin für Deutschland, tatsächlich aber Außenministerin von Globalistengnaden gegen Deutschland. So, wie die „Zeit“ ebenfalls eine Zeitung in Deutschland und gegen Deutschland ist. Es steht dem „Frauchen Baerbock“ halt gut, findet ihr lila Pudel. Da sollen „wir“ uns natürlich alle freuen und der Frau Baerbock ein glückliches Händchen wünschen. Wenn „wir“ völlig verrückt geworden wären, dann würden „wir“ das natürlich tun. Obwohl: Deutsche und die „Pandemie“ – ich glaube, „wir“ sind tatsächlich völlig durchgknallt. Insofern passt also alles wie die Faust aufs Auge.

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