Erdingers Absacker: Kein Porno in der Teststation

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Im Namen des Jugendmedien-Schutzes im Internet: Die Untersagung von pornografischen Internetangeboten aus Zypern ist rechtmäßig. So urteilte das Verwaltungsgericht Düsseldorf. Ein inexistenter Experte für Schweinkram jeglicher Grunzstufe applaudierte dem Gericht und pries dessen Engagement für den Jugendschutz in den höchsten Tönen. Tatsächlich sei der Schweinkram aus Zypern der schlimmste. Wenn Kinder Porno haben wollen, so der inexistente Experte, sollten sie sich lieber den zeitgemäßen Sexualaufklärungsunterricht in den Schulen zu Gemüte führen oder Erziehungsratgeber für progressive Eltern lesen. +++

+++ Im italienischen Verona soll ab dem kommenden Samstag eine Maskenpflicht im Freien gelten. Ein inexistenter Experte für Städtenamen sagte, wenn eine Stadt schon so heiße wie eine Ex von Dieter Bohlen, könne man auch nichts anderes erwarten. +++

+++ Die Böllerei an Silvester schädigt die Lunge durch giftigen Feinstaub. Wer da keine Angst hat, ist unsolidarisch. Ein inexistenter Experte für Solidarität & Brauchtum regte daher an, an Silvester vor lauter Solidarität die Ängstlichen zu ohrfeigen. Das knalle auch und mache mindestens so viel Spaß wie die giftige Böllerei. +++

+++ Die Berliner „Morgenpost“ berichtete, im Zuge der Ermittlungen gegen eine internationale Kokain-Bande seien in Berlin drei Amtsträger ins Visier der Ermittler geraten. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochnachmittag mitgeteilt hätten, sei einer der Beschuldigten ein Beamter der Polizei Berlin. Die anderen beiden Personen seien bei einem Bezirksamt beschäftigt. Ein inexistenter Experte für Lauteres jedweder Anständigkeit erklärte daraufhin, gottfroh müsse man sein, daß Kriminalität auf den höheren Ebenen von Judikative und Exekutive völlig undenkbar sei. +++

+++ Neuigkeiten aus den USA. Ein Richter hat Joe Bidens – also Brandons – Impflicht für Angehörige der Gesundheitsberufe gestoppt, wie „Forbes“ berichtete. Das Urteil gelte für die gesamten USA. Ein inexistenter Nachrichten-Experte für Deutschland bot daraufhin Wetten an. Die Meldung aus den USA würde nie und nimmer Eingang in die Nachrichten der Öffentlich-Rechtlichen finden. Er blieb auf seinem Wettangebot sitzen. Niemand wollte gegen ihn wetten. +++

+++ In ganz Österreich finden Demonstrationen gegen das Coronaregime statt. Videos aus Graz, Klagenfurt, Linz und Wien zeigen Tausende auf den Straßen. Der inexistente Nachrichten-Experte von weiter oben fand auch niemanden, der gegen ihn wetten würde, daß diese Videos in den deutschen Mainstream-Nachrichten gezeigt werden würden. Ein Wirkungs-Experte lobte die Demonstrationen zwar, gab aber zu bedenken, daß solche Kundgebungen allenfalls noch in freiheitlichen Demokratien einen Effekt auf das Regierungshandeln gehabt hätten. Massenhafte Arbeitsniederlegungen quer durch alle Branchen seien vermutlich zielführender. +++

+++ Das Magazin „Monitor“ der ARD behauptete, Rassismus sei Lebensrealität einer Mehrzahl Schwarzer, afrodiasporischer, afrikanischer Menschen in Deutschland. Das hätten die Ergebnisse des ersten Afrozensus gezeigt, einer Onlinebefragung. Die Ergebnisse zeigten ebenfalls, daß die Erfahrungen mit Anti-Schwarzem Rassismus von individuellem und Alltagsrassismus über strukturellen bis hin zu institutionellem Rassismus reichten. Ein inexistenter Augen-Experte erklärte daraufhin, er könne nichts dafür, daß schwarze Menschen schon rein optisch so leicht von den Alteingesessenen zu unterscheiden seien. Außerdem seien sie hervorragend integriert in Deutschland, weil hierzulande das öffentlich-rechtliche Fernsehen alle Schattierungen des Schwachsinns sende. Das reiche von anti-weißem Schwachsinn über individuellen Schwachsinn und Alltagsschwachsinn über strukturellen Schwachsinn bis hin zu institutionellem Schwachsinn. Er persönlich habe überhaupt nichts gegen Neger. Das seien oft sehr nette Menschen. Nur eben nicht immer. Das gelte für Deutschland genauso wie z.B. für Nigeria. +++

+++ Stephan Protschka, AfD, berichtet bei Facebook, Mr. Friedrich „Blackrock“ Merz habe CDU-Mitgliedern mit Konsequenzen gedroht, wenn diese mit der AfD kooperierten. Ein inexistenter Angst-Experte bemerkte daraufhin, der Blackrock von der CDU habe leichtes Spiel mit den CDU-Mitgliedern, weil die in den vergangenen Jahren bereits bewiesen hätten, daß sie schon mit der Drohung einzuschüchtern seien, die Parteimutti würde sie nicht mehr liebhaben, wenn sie ihr nicht artig folgen. Merz halte sich vermutlich für die neue Parteimutti. +++

+++ Die scheidende Bundeskanzlerin hatte sich für das morgige Zapfenstreichen u.a. das Lied „Für mich soll´s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef gewünscht. Martin E. Renner, Bundestagsabgeordneter und Mitbegründer der AfD, ist für seine konstruktiven Verbesserungsvorschläge bekannt und hilft wo er kann. „Teer und Federn“ wäre es gewesen, meinte Renner bei Facebook. Für seinen Vorschlag erntete Renner binnen weniger als einer halben Stunde mehr als 400 Likes. Ein inexistenter Intelligenz-Experte erklärte, es stimme ihn hoffnungsfroh, daß sich in Deutschland in so kurzer Zeit doch noch so viele Realisten finden lassen. Er sei direkt überrascht. +++

Schnelltest hinten – Foto: Screenshot Facebook

+++ Bei Facebook tauchte das Foto einer Teststation auf, vermutlich aus Deutschland. Zu sehen ist ein Hinweisschild mit der Beschriftung „Drive-Through Schnelltest heute hinten“. Ein inexistenter Welt-Experte kommentierte das Foto mit der Bemerkung, es zahle sich eben aus, wenn man mit einem Bundesgesundheitsminister gesegnet ist, der Englisch versteht. „Drive-Through“ heiße „Durchfahrt“. +++