Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: R.I.P. Rechtsstaat

+++ Kommenden Mittwoch, den 8. Dezember soll Olaf Scholz als Kanzler vereidigt werden. Dieser Tage ließ er bei Twitter die Maske endgültig fallen: „Für meine Regierung gibt es keine roten Linien mehr bei all dem, was zu tun ist. Es gibt nichts, was wir ausschließen.“ Scholz bei ZEIT-Online: „Es sind Emotionen, die mich antreiben„. Britta Haßelmann, parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im Bundestag am 28. September, zwei Tage nach der Wahl: „Unser Auftrag ist größer als unser Wahlergebnis.“ Ein inexistenter Experte für deutsche Geschichte: Eine Demokratie ohne Rechtsstaat ist ein Monster.“ +++

+++ Ex-Innenminister Otto Schily (89): „Eine Impfpflicht ist verfassungswidrig“. Ein inexistenter Kriminalitäts-Experte: Was kümmern den Verbrecher Gesetze und die Rechte Dritter, wenn er die Beweise für seine Taten beseitigen muß? Wären für einen Verbrecher gesunde Ungeimpfte als Kontrollgruppe den kranken Geimpften gegenüber ein „Beweismittel“, dann würde er mit Sicherheit über eine allgemeine Impfpflicht nachdenken. +++

+++ Eine Regierung, die keine roten Linien mehr für sich gelten lassen will, wird auch kein Grundgesetz mehr als rote Linie akzeptieren. Nicht erst seit dem Netz-DG aus dem Jahr 2017 ist klar, wohin der Hase laufen soll. Ein inexistenter Entwicklungs-Experte: Inzwischen seien wir so weit, daß die Regierung nicht einmal mehr das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das Recht auf körperliche Selbstbestimmung derer respektieren will, die durch eine Impfung schwer geschädigt werden könnten oder gar ihr Leben verlieren. So etwas nenne man in Regierungskreisen eine „menschliche Gesellschaft“. Es sei allerhöchste Zeit, erbitterten Widerstand zu leisten. Es sei völlig nutzlos, sich im Internet darüber zu unterhalten, wie dieser Widerstand aussehen könnte. +++

+++ „BILD“ titelte, die Außenministerin in spe, Frau Annalena Baerbock, lasse mit ihrer „feministischen Außenpolitik“ jetzt schon die Diktatoren der Welt erzittern. Besonders China gegenüber habe „Green Superwoman“ eine härtere Gangart angekündigt. Ein inexistenter Experte für Lustigkeiten aller Art erklärte, über diese Meldung in der „BILD“ habe er sich fast totgelacht. Wenn wir Glück hätten, dann sei die chinesische KP bereits an ihrem eigenen Humor verstorben. +++

+++ Der österreichische Bundeskanzler Schallenberg tritt nach nur zwei Monaten im Amt zurück. Ebenfalls erst vor zwei Monaten war sein Amtsvorgänger Kurz zurückgetreten. Der wiederum erklärte, daß er sich nicht nur als ÖVP-Chef, sondern ganz aus der Politik verabschiede und nannte als Grund die Geburt seines Sohnes am vergangenen Wochenende. Gegen Kurz laufen Ermittlungen der Wirtschaftsstrafkammer in Wien. Zu den Motiven für den Rücktritt Schallenbergs gibt es bislang noch keine Meldungen. Als Nachfolger ist der bisherige Innenminister Karl Nehammer im Gespräch. Ein inexistenter Experte für Unerklärliches kommentierte die Vorgänge in Österreich so: „Schauen wir mal, was das alles bedeuten soll, dann sehen wir’s schon.“ +++

+++ Dem inexistenten Experten für Unerklärliches schloß sich der notorische „Post von Wagner“- F.J. Wagner in der „BILD“-Zeitung an. Auch er meinte, allerdings unter Bezugnahme auf Olaf Scholz, man würde erst einmal schauen müssen, ehe man etwas sieht. Wagner: „Was für ein Chamäleon sind Sie? Was für ein Farbwechsel geschieht gerade? Sie wechseln in die Farbe der Würde. Sie haben schon fast die Krone der Kanzlerin auf. Mit jedem Tag wirken Sie erhabener. Ihre Anzüge sind smarter geschnitten, Sie haben abgenommen. Sie haben Ihre Hände unter Kontrolle, Ihre Augen, Ihre Worte. Ein Mensch wird erhöht durch die Würde des Amtes. Olaf Scholz ist nun nicht mehr Olaf Scholz. Ein 63-jähriger, um die 1,70 m großer Mensch wird plötzlich ein großer Mann. Er regiert in einem großen Haus, dem Kanzleramt. Früher nannte man das: Er regiert auf dem Königspalast. Wird er auch regieren wie ein König? Na ja, wir werden es sehen. Herzlichst, Ihr F.J. Wagner“ Ein inexistenter Experte für Beethoven & Wagner meinte, gottfroh müsse man sein, daß Wagner schreibt, anstatt Arien zu singen. Andernfalls bekäme man wahrscheinlich Mittelohrvergiftung von seinem Gekrächze. Olaf Scholz auf – statt in dem Kanzleramt regieren zu lassen, sei allerdings eine gute Idee. Erich Honecker sei schließlich auch Dachdecker gewesen. Ansonsten sei die „Post von Wagner“ aber so etwas wie ein PCR-Test für den Geisteszustand der Republik. +++

+++ Bei der EU gab es Bestrebungen, die Wörter „Weihnachten“ sowie „Maria und Josef“ aus dem Wortschatz zu streichen. Diese Forderung fand sich in einer etwa 30 Seiten starken Broschüre mit dem Titel „Do’s and Dont’s“. Versteckt war die Forderung unter einer Vielzahl anderer, überaus grotesker Vorschläge, etwa dem, keinesfalls geschlechtsspezifische Hauptwörter zu verwenden wie z.B. „Arbeiter“ oder „Polizisten“. Auch männliche Pronomen wie „er“ oder „sein“ sollten vermieden werden. Der deutsche Medien-Mainstream ignorierte diese Broschüre. Heftigen Widerstand generierte sie jedoch in Italien – und zwar quer durch die parlamentarische Gesäßgeographie. „Tichys Einblick“ titelte: „Wie italienische Politiker Weihnachten in Europa retteten“. Die „linksliberale“ Zeitung „Guardian“ in Großbritannien empörte sich jedoch und sprach davon, daß es sich beim italienischen Protest um einen Angriff von Rechtsaußen auf legitime Inklusionswünsche handle. Ein inexistenter Sozialismus-Experte erklärte, es sei egal, mit welcher Farbe sich Sozialisten anmalten. Ob rot, ob grün, ob braun – er liebe keine Sozifrauen. +++

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