Tübingens OB Boris Palmer (Foto:Imago/Eibner)

Salamitaktik bei der Impfpflicht, Palmer will die Alten „abspritzen“

Um einen „Volksaufstand“ zu verhindern und weil sie wissen, dass es logistisch gar nicht möglich ist, 20 Millionen Bundesbürger mit einem Mal „abzuspritzen“, wird uns der Stoff jetzt mittels Salamitaktik aufgedrückt:

Und alle machen mit, alle sind der Panik verfallen, haben offensichtlich den Verstand verloren:

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, Grüne, hat eine sofortige Impfplicht für ältere Menschen gefordert. „Ich finde, die Impfpflicht sollte sofort umgesetzt werden. Ob sie im März noch verhältnismäßig ist, weiß ich gar nicht“, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“ dazu.

„Bei der üblichen Saisonalität kann es sein, dass sie da schon stark auf dem Rückzug ist und man sich fragt, warum brauchen wir jetzt noch eine Impfpflicht? Jetzt wäre es aber eine Möglichkeit, die über 60-Jährigen, die noch nicht geimpft sind, sehr schnell bis Weihnachten alle zu impfen, also eine Impfpflicht für die Risikogruppe sofort einzuführen.“ Denn diese Menschen profitierten viel mehr von der Impfung und die benötigten viel öfter Intensivbetten. „Also: Impfpflicht ab 60 jetzt, das wäre die richtige Maßnahme.“

In einer allgemeinen Impfpflicht sieht Palmer sogar die Chance, die Gesellschaft wieder zu versöhnen, statt weiter zu spalten: „Ich glaube, die Spaltung kann nur schlimmer werden, wenn wir Festhalten an Maßnahmen, die Ungeimpfte in besonderer Weise treffen. Stellen Sie sich mal vor, dass Sie als Ungeimpfter jetzt vor Weinachten keine privaten Feiern machen können, kein Weihnachtsfest mit einer anderen Familie, kein Einkaufen, kein Theater, dann ist doch dieser Eingriff viel härter und die Spaltung viel größer, als wenn jetzt alle mal geimpft werden und es mal aufhört mit dieser Differenzierung nach Impfung und nicht Impfung.“

Wie irre muss man sein, den Impfzwang als Chance zu sehen. Das wäre ungefähr so, als wenn man den langsamen Tod durch Folter dem schnellen Tod vorziehen würde.

Einige sind aber noch ein Stück weiter:

Die angekündigte Impfpflicht für das Personal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten soll ab dem 16. März 2022 gelten. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben) unter Berufung auf Kreise der Ampel-Parteien. Danach müssen alle bereits heute Beschäftigten und diejenigen, die ab 1. Januar 2022 neu beginnen, spätestens bis zum 15. März einen Nachweis über eine vollständige Corona-Impfung vorweisen.

Alle, die ab 16. März 2022 ihre Tätigkeit starten, benötigen den entsprechenden Nachweis von Anfang an. Mit der Übergangsfrist hätten alle Betroffenen genug Zeit, sich jetzt noch impfen zu lassen, hieß es. Ausgenommen von der Pflicht sind Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Der Gesetzentwurf zur „einrichtungsbezogenen Impfpflicht“ soll bis spätestens Mitte Dezember im Bundestag beschlossen werden. Ohne Nachweis darf die Tätigkeit nach den aktuellen Plänen nicht mehr ausgeübt werden. Eine Missachtung wird als Ordnungswidrigkeit behandelt, die mit Bußgeldern geahndet wird.

Mit der Gesetzesänderung sollen insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden. Vor allem in Pflegeheimen war es in der Vergangenheit immer wieder zu Covid-19-Ausbrüchen gekommen. So starben in einem Heim in Brandenburg mehrere Senioren, das Personal soll nur zur Hälfte geimpft gewesen sein.

Es sieht also so aus, als ob die „allgemeine“ Impfpflicht doch nicht so schnell eingeführt werden könnte, aber der Dammbruch ist da und der Wahnsinn ist nicht mehr aufzuhalten – es sei denn, die Grippesaison ist beendet, bevor man das alles durchziehen kann. (Mit Material von dts)

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