Nur noch irre: Röttgen behauptet, dass Impfverweigerer die Gesellschaft mehr spalten als die Impfpflicht

Foto: Norbert Röttgen (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Immer mehr Politiker scheinen den Verstand verloren zu haben und drehen den Spieß einfach um:

Zum Beispiel behauptet der CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen jetzt, dass Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft sind, als Maßnahmen wie die allgemeine Impfpflicht. Das sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). „Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer“, so der Christdemokrat.

Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht bezeichnete Röttgen als rechtlich haltbar. „In der Abwägung zwischen der nicht unbeachtlichen Eingriffsschwere und Schadensabwägung für die Gesellschaft ist sie verfassungsrechtlich klar zu rechtfertigen“, sagte er dem RND. „Die Nicht-Impfung hat so viel Krankheit und Tod zur Folge.“ Er selber werde bei der Abstimmung im Bundestag für eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona stimmen.

Die Impfquote sei zu niedrig und die gesellschaftliche Akzeptanz für eine Impfpflicht gestiegen. „Das hat auch bei mir zu einem Umdenken geführt“, sagte Röttgen. Außerdem gebe es „durch die gigantische Zahl der Impfungen weltweit ausreichend Daten, die die Sicherheit der Impfung belegen“.

Die Impfquote liegt bei über 70 Prozent. Hinzu kommen noch 10 Prozent Genesene. Was will Röttgen also? Sämtliche muslimische Migranten aus dem Land treiben oder ins Gefängnis stecken?

Dieser Mann spaltet die Gesellschaft. Das ist die Realität. (Mit Material von dts)