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Notausgang aus der Hölle: Zwei Abschiedsbriefe

Die Welt ist im Wandel. Sie fiel mit Hilfe eines vermeintlichen tödlichen Grippevirus, in die Hände von Despoten, die ihre Chance gewittert und genutzt haben, um Freiheit und Demokratie im Namen der Volksgesundheit als lästiges Anhängsel ihres bösen Wirkens endgültig abzuschaffen.
Insbesondere in Deutschland wird es deutlich, dass bei vielen Zeitgenossen, die heute in den Parlamenten und Redaktionsstuben hocken und meistens linksorientiert sind, das Nazi-Gen nie wirklich ganz ausgerottet werden konnte.
Mit den so genannten Impfgegnern und Querdenkern gibt es nun endlich wieder eine Minderheit, die wie damals schon, mit dem Applaus einer wild gewordenen, vorstandslosen Mehrheit, die offensichtlich jegliche Empathie verloren hat, zu vernichten. Noch ohne spezielle Lager, aber das kommt noch.
Für die wenigen noch klar denkenden Menschen gibt es in dieser verzweifelten Situation nur zwei Möglichkeiten: Weiter Widerstand zu leisten, wie die tapferen Sachsen und dabei seine Existenz zu verlieren, oder in die innere Emigration zu gehen, das Kissen über den Kopf zu ziehen und so zu tun, als würde alles wieder gut werden, oder auch nicht.
Hier zwei „Abschiedsbriefe“ aus den Sozialen Netzwerken, die zeigen, in welchen katastrophalen seelischen Zustand sich die Menschen mittlerweile befinden:
>> Die sich überschlagende Ereignisse in diesem Land lassen es für mich und meine gepeinigte Seele angeraten scheinen, eine Pause bei Facebook einzulegen. Damit noch einige diese Botschaft lesen können, werde ich also irgendwann morgen früh meinen Facebook Account, bis mindestens ins neue Jahr, völlig deaktivieren.
Ich muss das tun, weil ich ansonsten fürchte den Verstand zu verlieren. Was gerade in Deutschland geschieht, beginnt mich in zunehmenden Maße emotional völlig zu überfordern. Keinesfalls darf ich es es weiterhin zulassen, dass meine Gedanken wie bisher, in einer Art unaufhaltsamer Verselbstständigung, noch aggressiver und schlimmer noch, radikaler werden. Das bin nämlich dann nicht mehr ich.
Um mich herum bricht politisch und gesellschaftlich nahezu alles zusammen, woran ich Zeit meines Lebens geglaubt habe. Ein Zeichen des Innehaltens oder der Umkehr von dem verhängnisvollen Weg ist nicht einmal im Ansatz zu erkennen. Im Gegenteil, die neue Regierung, noch nicht einmal richtig im Amt, beginnt schon damit die reichlich mitgebrachten und mit Benzin gefüllten Tankwagen, in das schon hoch lodernde Feuer der gesellschaftlichen Spaltung zu gießen.
Einigkeit und Recht und Freiheit waren einmal und die neue Regierung schickt sich energisch an, nachhaltig unterstützt vom BVvG, jetzt auch noch die letzten Reste unserer freiheitlichen Grundordnung wegzukehren. In diesem Land wird niemand mehr, allem salbungsvollen Politikergerede zum Trotz, irgendwo mit hingenommen. Das war mir nie klarer als in diesem Augenblick. Hier gilt ab sofort die Doktrin der Demütigung und der völligen Unterwerfung. Die täglich martialischer werdenden Aussagen einiger Ministerpräsidenten und anderer, sich vermeintlich bedeutend fühlender Personen des öffentlichen Lebens, machen mir Angst und Bange. Diese Leute werden, so befürchte ich, nicht zögern gegebenenfalls brutale Gewalt gegen aufgebrachte Bürger einzusetzen, um Macht und Pfründe zu sichern. Zudem wähnen sie sich, der Propaganda sei Dank, der Zustimmung weiter Teile der Bevölkerung sicher. Wer das noch nicht verstanden hat, wird es bald um so deutlicher zu spüren bekommen.
Ich bin so dermaßen entsetzt, in welchem atemberaubenden Tempo die Strukturen dieser Gesellschaft zerfallen, praktisch ohne erkennbare Gegenwehr, dass ich starke Ängste entwickle. Ein Zustand, der mir in meinem bisherigen Leben vollkommen fremd war.
Das was hier in diesem Land gerade geschieht, wird kein gutes Ende nehmen. Egal wie es endet, es wird sehr bitter werden. Die Bundesrepublik Deutschland mit und in der ich groß geworden bin, auf die ich immer stolz war, sie hat, zumindest für mich, aufgehört zu existieren.
Der hauchdünne Firnis der Toleranz, der Freiheit und der Solidarität, ist bis auf ein paar winzige Reste in den letzten zwei Jahren abgeblättert. Statt die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen, bekämpfen sich inzwischen die durch eine verantwortungslose Politik und genauso verantwortungslose Medienlandschaft aufgehetzten, geradezu fanatisierten Bürger, bis hin zur Selbstzerstörung. Zum Vorschein kommen Totalitarismus, Denunziantentum, Intoleranz, sowie eine erschütternde Blockwartmentalität, die zunehmend in Gewaltphantasien gipfelt. Selbst nach Internierungslagern wird immer lauter gerufen. Das sind Zeichen. Zeichen die man nicht ignorieren sollte. Aber genau das geschieht.
Für mich ist allerdings der Höhepunkt des Verachtenswerten, der Umgang mit den Kindern und Jugendlichen dieses Landes. Das was die Erwachsenen glauben sich untereinander antun zu müssen ist das eine. Aber das hier jetzt schon im zweiten Jahr Generationen von jungen Menschen traumatisiert und für ihr Leben in einer unvorstellbar üblen Weise geprägt und emotional deformiert werden, ist ein nicht zu entschuldigendes Kapitalverbrechen. Das fängt auf Dauer auch die liebevollste Familie nicht wieder auf. Diesen Schaden halte ich für nahezu irreparable.
Das soll hier keinesfalls eine Anklage sein, sondern vielmehr meine persönliche Inventur der derzeitigen Situation. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass nicht wenige so denken und fühlen wie ich. Aber auf Dauer reicht das nicht aus, nur mit Facebook und Gleichgesinnten die Seele befriedigen zu wollen. Jedenfalls geht mir das so.
Gehabt Euch also alle wohl, passt auf Euch auf und vielleicht dann wieder im Januar…
Ich ende mit den mahnenden Worten des von mir überaus geschätzten Henryk M. Broder
„Wenn ihr euch fragt, wie das damals passieren konnte: weil sie damals so waren, wie ihr heute seid.“
Ein frohes Fest für Alle, und ein hoffentlich erfreulicheres neues Jahr. Seid gnädig miteinander. <<
—-
>> Liebe Follower und Twitterer! Mit der Ernennung von KL zum Gesundheitsminister ist meine letzte Hoffnung gestorben, dass es eine Chance gibt, einen Einfluss auf das zu nehmen, was diese Gesellschaft offensichtlich als ihre neuen „Werte“ definiert.
Ich werde mich deshalb aus der öffentlichen Debatte – auch hier auf Twitter – zurückziehen, in das Private und eine sich zunehmend konsolidierende Parallelgesellschaft von gleichgesinnten Menschen. Ich blicke fassungslos auf ein Land, in dem Politiker in einem erschreckenden Ausmaß korrupt sind, wissentlich die Unwahrheit sagen, vermeintlich Wählerstimmen aber nicht ihrem Gewissen verpflichtet sind und dass offensichtlich als Kavaliersdelikt gesehen wird Andersdenkende von Medien, Politik, und Gesellschaft systematisch diffamiert, diskreditiert und stigmatisiert werden, ihnen reflexartig eine rechte politische Gesinnung unterstellt wird, Verträge gekündigt und Konten gesperrt werden „Redakteure“ mit zweifelhaften Ausbildungs- und Bildungshintergrund glauben uns die (naturwissenschaftliche) Welt erklären zu müssen, sich anmaßen zu entscheiden, was richtig und falsch ist und dafür dann noch mit Auszeichnungen überhäuft werden eile der Medien nicht (mehr) einer neutralen, differenzierten und (zumindest in Teilen) dialektischen Berichterstattung folgen, sondern immer mehr zu einem Instrument der systematischen politisch gesteuerten Meinungsbeeinflussung werden.
Die (Aus)Bildung der politisch und medial Agierenden (in meiner Wahrnehmung) zunehmend nicht mehr ausreichend ist, um komplexe Sachverhalte distanziert beurteilen zu können und evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen „Wissenschaftler“ die Deutungshoheit für sich beanspruchen und sich dabei gefallen, diesen Anspruch selbstverliebt, medial im Mittelpunkt stehend, gebetsmühlenartig wiederholend, anstatt sich Themen mit These und Antithese gleichermaßen zu nähern Medizinische Interventionen nicht (mehr) sorgfältig basierend auf einer umfassenden Nutzen-Risikobewertung, sondern aus politischen Erwägungen eingesetzt werden Kinder, nicht ausreichend in pädiatrischen Populationen geprüfte Impfstoffe verabreicht bekommen, damit die Erwachsene (auch ihre Lehrer) wieder ein vermeintlich unbeschwertes Leben führen können – ohne dass die Kinder selbst davon einen wesentlichen Nutzen hätten olitiker und Medien (und leider auch Wissenschaftler) gezielt Menschen in Angst und Schrecken versetzen, anstatt ihrem Auftrag nachzukommen, sachgerecht Risiken und Chancen aufzuzeigen und Menschen zu beruhigen. <<

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