Der Streit um Ivermectin

Ivermectcin (Bild: shutterstock.com/Von HJBC)
Ivermectcin (Bild: shutterstock.com/Von HJBC)

Weltweit sind Mediziner überzeugt: Ivermectin ist ein Medikament gegen Covid-19, das schon viele Leben gerettet hat. Ihre Erkenntnisse werden von den zuständigen Behörden jedoch weitgehend ignoriert. Große Online-Plattformen löschen regelmäßig Berichte dazu. 

Ein Beitrag von Ralf Hutter bei multipolar

Stellen wir uns einmal vor, die Weltgesundheitsorganisation erklärt eine Viruserkrankung zur weltweiten Bedrohung, ruft eine Pandemie aus, und nach einigen Monaten stellt sich in kleineren Studien und in der medizinischen Praxis heraus, dass eines der sichersten Medikamente der Welt, das noch dazu patentfrei und damit sehr billig ist, die Seuche offenbar stark zurückdrängen könnte. Stellen wir uns weiter vor, dass dieses Medikament weltweit in Tablettenform verfügbar ist und noch dazu präventiv und mit nur wenig ärztlicher Anleitung eingenommen werden kann. Was würde geschehen?

Würde sofort die Produktion und Verteilung der rettenden Pille angekurbelt werden, um die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem zu entlasten, bis ein nachhaltigeres Medikament, etwa eine Impfung, gegen das neue Virus entwickelt worden ist? Würden Auswertungen begonnen werden, um die tatsächliche Schlagkraft dieser Behandlung parallel zu ihrem massenhaften Einsatz zu erforschen? Würden neu entwickelte Impfstoffe, die sonst eine beschleunigte Notzulassung bekommen hätten, auf den üblichen, jahrelangen Weg geschickt werden, um eine Standardzulassung zu bekommen, nachdem sie bewiesen haben, dass ihr gesellschaftlicher Nutzen größer als ihr Schaden ist? Oder würden diejenigen Akteure, die an der weiteren Kommerzialisierung der Gesundheitssysteme interessiert sind, mit einer Kampagne gegen dieses Heilmittel die Oberhand gewinnen?

Der Praxisfall für die aufgeworfene Frage ist seit einem Jahr der Kampf um den Medikamentenwirkstoff Ivermectin. „Noch nie hatte ein Molekül so große finanzielle Interessen gegen sich“, sagt der Mediziner Pierre Kory, der für den Einsatz von Ivermectin gegen Covid-19 kämpft.

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