Für wen arbeitet Joe Biden wirklich? (Foto: Imago/ZUMAWire)

US-Senat stimmt gegen Bidens Impfpflicht-Pläne

Biden scheitert einmal mehr: Sein Vorhaben, eine Impfpflicht für Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten einzuführen, stößt im US-Senat auf massive Kritik. Neben den Republikanern votieren zwei demokratische Abgeordnete gegen die totalitäre Regelung. 

Die Biden-Regierung stößt mit ihrer totalitären Bestrebung einer weitgehenden Impfpflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch im Kongress auf Widerstand. Konkret geht es um eine Regelung für Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten. Sie müssen demnach ab dem 4. Januar von ihren Angestellten entweder eine vollständige Impfung gegen das Coronavirus oder wöchentliche negative Tests verlangen.

Der US-Senat stimmte am Mittwochabend (Ortszeit) mit den Stimmen der Republikaner und unterstützt von zwei Demokraten –  den demokratischen  Senatoren, Joe Manchin und Jon Tester – dafür, Bidens Impfvorgaben für große Unternehmen zu kippen. Um die Impfpflicht tatsächlich abzuschaffen, wäre aber auch ein entsprechendes Votum der anderen Kongresskammer, des Repräsentantenhauses, nötig. Das gilt indes als sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn sich beide Kongresskammern gegen die Impfvorschrift aussprechen würde, könnte Biden sein Veto gegen die Resolution einlegen.

Auch juristisch regt sich gegen das linke Vorhaben Widerstand. Anfang November hatte ein Bundes-Berufungsgericht in New Orleans die Umsetzung einer entsprechenden Verfügung der Regierung in Washington ausgesetzt.

Auch in den USA breitete sich ein Impf-Totalitarismus immer weiter aus. Wer sich derzeit in einigen US-Staaten auf einen neuen Job bewirbt, wird immer öfter schon vor dem ersten Vorstellungsgespräch mit einer klaren Forderung konfrontiert: Bewerbungen bitte nur von Geimpften. Das geht aus einer exklusiven Umfrage der Analysefirma Textkernel aus Amsterdam hervor, über welche die WirtschaftsWoche berichtete. Spitzenreiter ist nach staatlichen US-Behörden mit einer Quote von über 96 Prozent der Pharmakonzern Merck, der zuletzt in 87 Prozent der neuen Stellen explizit eine Impfpflicht erwähnte. Bei Amazon waren es 26 Prozent.

Das Blatt scheint zu bedauern, dass diese Forderung in deutschen und europäischen Stellenanzeigen noch selten zu lesen sei. Nur 0,2 Prozent der Stellenanzeigen in Deutschland enthielten eine explizit formulierte Impfpflicht. (SB)

 

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