Auffrisch-Impfungen....; Bild: Collage
Auffrisch-Impfungen....; Bild: Collage

Ab Januar sind alle wieder umgeimpft!

Da haben sich so viele Bürger zu Gunsten der Pharmaindustrie als Versuchkaninchen zur Verfügung gestellt und stürmen immer noch die Booster-Buden – und jetzt das:

Biontech-Chef Ugur Sahin spricht sich für eine Booster-Auffrischung bereits ab drei Monaten nach der Zweitimpfung aus. „Mit Blick auf Omikron sind zwei Dosen noch keine abgeschlossene Impfung mit ausreichendem Schutz“, sagte er dem „Spiegel“ dazu. „Wenn sich Omikron, wie es aussieht, weiter ausbreitet, wäre es wissenschaftlich sinnvoll, bereits nach drei Monaten einen Booster anzubieten.“

Ob Biontech einen neuen, speziell auf Omikron angepassten Impfstoff produzieren wird, sei noch nicht entschieden. Auch der Booster mit dem ursprünglichen Mittel könnte reichen: „Nach den vorläufigen Daten neutralisieren drei Dosen das Virus deutlich und sollten die Geimpften schützen.“ Allerdings rechnet Sahin damit, dass dann in relativ kurzem Abstand eine vierte Dosis folgen muss: „Die vierte Impfung könnte aber auch ein an eine Omikron-Variante angepasster Impfstoff sein.“

Deswegen sei Biontech bereits dabei, seine Produktionskapazität auf rund vier Milliarden Dosen für nächstes Jahr aufzustocken. Zugleich zeigte sich der Unternehmenschef enttäuscht, dass die Politik sein nachdrückliches Plädoyer für eine breite Booster-Kampagne ab Herbst nicht erhört hatte: „Es gab eine überwältigende wissenschaftliche Grundlage mit vielen Studien und den Beobachtungen aus Israel und anderswo, die für das Boostern sprach.“ Die politische Diskussion sei aber „nicht mehr rational geführt“ worden, so Sahin: „Da hat vielmehr jemand eine Meinung, und jemand anderes kommentiert diese Meinung.“

Er hofft mit Verweis auf den neuen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), dass die Politik nun eine mittel- und langfristige Strategie entwickle: „Ich würde mir sehr wünschen, wieder zu einer rationalen Diskussion zurückzukommen.“

Rationale Diskussion? Wohl eher kapitalistische Debatte.

Und ob das Boostern mit dem alten Stoff überhaupt was bringt, ist fraglich. Denn alles spricht dafür, dass die neue Variante ziemlich schnell alles andere vertreibt.

Intensivmediziner erwarten, dass Omikron bereits sogar schon in wenigen Wochen die vorherrschende Virus-Variante in Deutschland sein wird: „Wir gehen davon aus, dass sich Omikron sehr schnell durchsetzen wird“, sagte Christian Karagiannidis, Leiter des DIVI-Intensivregisters, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). „Das hieße, dass die Fallzahlen um Weihnachten zu steigen beginnen, bereits Ende Januar könnte Omikron die dominierende Variante sein.“ Selbst wenn eine Infektion mit Omikron im Schnitt zu einem leichteren Verlauf führen würde als bei Delta, bekämen die Kliniken durch die rasante Verbreitung ein massives Problem: „Bei der Delta-Variante kommen im Schnitt 0,5 bis 0,6 Prozent der Fälle am Ende auf die Intensivstation. Bei Omikron könnte eine Intensivrate von 0,2 Prozent aber schon heikel werden, weil durch den sprunghaften Anstieg der Zahlen gleichzeitig sehr viele Patienten intensivpflichtig würden“, so der Mediziner.

Bitte wie?  Wenn Omikron Delta verdrängt, gibt es doch wohl nicht noch zusätzliche Patienten, sondern nur Patienten, die von einer anderen Variante befallen wurden, oder?

Aber die Alarmglocken läuten wieder überall, nicht, dass der Bürger nach zwei grausamen Jahren mal zur Ruhe kommt:

Der Deutsche Lehrerverband erwartet ebenfalls massive Beeinträchtigungen für die Schulen. „Omikron kann leider dazu führen, dass wir doch wieder in Wechselunterricht und Distanzunterricht gehen müssen“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Bei sehr hohen Inzidenzen unter Schülern dürften auch flächendeckende Schulschließungen kein absolutes Tabu sein.

Wenn sich die Omikron-Variante in Deutschland flächendeckend ausbreite, müssten die Schulen reagieren können, forderte der Lehrervertreter. Gerade weil viele Kinder und Jugendliche noch keinen oder keinen ausreichenden Impfschutz hätten, müsse es möglich sein, wieder auf sämtliche Instrumente der Pandemiebekämpfung an Schulen zurückzugreifen. „Angesichts von Omikron ist es gefährlich, heute zu versprechen, dass es Schulschließungen nie wieder geben wird.“

Mit Omikron werde es vermutlich noch lange dauern, bis man wieder zur Normalität im Schulbetrieb zurückkehren könne. Sorge bereite zudem, dass trotz aller Ankündigungen die Schulen immer noch nicht umfassend auf Distanzunterricht vorbereitet seien: „Die Digitalisierung bewegt sich nur in Trippelschritten voran. Gerade mal etwas mehr als 50 Prozent der Schulen sind aktuell an schnelles Internet angeschlossen“, kritisierte Meidinger.

Wo soll das alles enden. Die Gesellschaft, vor allen die Familien sind schon jetzt total zerstört:

In Anbetracht dieser immer noch angespannten Corona-Lage wollen während der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage 70 Prozent der Wahlberechtigten ihre familiären Kontakte und Besuche einschränken. Das ist das Ergebnis einer Infratest-Umfrage für den ARD-„Deutschlandtrend“. Davon wollen das zwölf Prozent sehr stark, 27 Prozent stark und 31 Prozent weniger stark tun.

Jeder vierte Befragte (26 Prozent) will auf private Kontakte und Besuche nicht verzichten. Im Dezember 2020, als für die Feiertage sehr strenge Corona-Maßnahmen galten, hatten 83 Prozent angekündigt, ihre privaten Kontakte zu Weihnachten zu beschränken. Für die Erhebung befragte Infratest im Auftrag des ARD-Morgenmagazins vom 7. bis 8. Dezember insgesamt 1.266 Wahlberechtigte in Deutschland.

Na, dann frohe Weihnachten, ihr drogenabhängigen Untertanen. (Mit Material von dts)

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