Drosten für Kinderimpfung – Corona in „vielleicht“ 3 Jahren vorbei

Berlin – Na, das macht doch Hoffnung. Wenn alles, aber auch wirklich zerstört, ruiniert und platt gemacht wurde, wenn Mord- und Todschlag zwischen Geimpften und Ungeimpften zum Alltag gehört, dann endlich können die wenigen Überlebten vielleicht ein wenig aufatmen:

Der Virologe der Berliner Charité Christian Drosten fordert Eltern dringend auf, ihre Kinder impfen zu lassen – und glaubt, dass die Tage von Covid-19 als tödliche Krankheit gezählt sind. In absehbarer Zeit werde Corona zu einem normalen Erkältungsvirus, sagte er am Donnerstag den ARD-Tagesthemen. Es gebe Leute, die sagten „Das hört ja eh nie auf“ – das sei aber „wirklich Unsinn“.

Vielmehr sei man „auf dem Weg in einen endemischen Zustand“. Das Coronavirus werde „zu einem normalen Erkältungsvirus werden“. Er könne zwar nicht versprechen, dass „das im nächsten Jahr schon komplett geschafft wird“, aber: „Das wird aufhören. Wir werden in einen Zustand kommen, wo wir nur noch zum Winter hin auffrischen und wahrscheinlich nicht die ganze Bevölkerung“. Dies werde „in absehbarer Zeit geschehen“. Drosten konkretisierte: „nächstes, übernächstes Jahr, vielleicht in drei Jahren. Aber dann ist es auch vorbei“. Betreffend der Stiko-Empfehlung zum Impfen von Kindern ab 5 Jahren sagte Drosten, er könne „wirklich nur raten, die Kinder impfen zu lassen“, wegen des Schulbetriebs, aber auch wegen der eigenen Erkrankung und mit einer „Vorsichtsüberlegung“, falls es sich bewahrheiten sollte, dass die Erkrankungen bei Kindern durch die Omikron-Variante des Virus schwerer sind, wie es jetzt in Südafrika gesehen werde. Am Ende werde es „Ende April, Mai“ bis man womöglich einen angepassten neuen Impfstoff verimpfen können, dessen Entwicklung Biontech angekündigt hat.

„Darum ist die Überlegung ganz klar: Jeder, der kann, soll sich jetzt sofort boostern lassen und alle Ungeimpften müssen sich nochmal wieder hinsetzen und ganz genau darüber nachdenken, ob sie das aufrechterhalten wollen“. Drosten warnte davor, davon auszugehen, dass die Krankheit bei Infektion mit Omikron, wie in einigen Ländern wie Südafrika und den USA beobachtet, auch in Deutschland milder verlaufen werde. Ob „die Krankheitsschwere auch bei uns geringer“ sei, wisse man noch nicht.

Die Immunsituation sei „in jedem Land ein bisschen unterschiedlich“. Ihm mache in diesem Zusammenhang Sorgen, das in Deutschland relativ viele Menschen weder geimpft noch genesen seien. Und diese Gruppen könnten nach bisherigen Erkenntnissen über die Virus-Variante besonders anfällig für schwere Verläufe sein.

Was heißt hier relativ Viele? Die Schutzbedürftigen, die Alten und Kranken sind zu 90 Prozent geimpft. Was will Drosten noch? Die Gier ist ihm ins Gesicht geschrieben. (Mit Material von dts)

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