„Die dümmste Energiepolitik der Welt“

Wall Street Journal (Bild: shutterstock.com/Von Stanislau Palaukou)
Wall Street Journal (Bild: shutterstock.com/Von Stanislau Palaukou)

„Die dümmste Energiepolitik der Welt“ – so bezeichnet die Zeitung The Wall Street Journal die deutsche Energiepolitik. Die ausländische Presse macht sich mittlerweile über die Deutsche „Energiewende“ offen lustig.

Ein Beitrag von Blackout News

Hier finden sie den Original Artikel in Englisch. Blackout News hat den Artikel aus dem Englischen übersetzt.

Die dümmste Energiepolitik der Welt

Nach dem Atomausstieg will Deutschland nun auf die Kohle verzichten.

Dumme Umweltpolitik ist in ganz Europa Routine – siehe Emmanuel Macrons krawallauslösende Treibstoffsteuer in Frankreich –, aber selbst nach diesem Standard ist Deutschlands neuer Plan, auf Kohle zu verzichten, bemerkenswert. Nachdem Berlin unzählige Milliarden Euro für erneuerbare Energien verschwendet und deutschen Haushalten und Unternehmen den höchsten Energiepreise Europas aufgebürdet hat, verspricht Berlin nun, die einzige zuverlässige Stromquelle, die Deutschland noch übrig hat, abzuschalten.

Dieser Plan kommt über eine Blue-Ribbon-Kommission, die empfahl, dass Deutschland bis 2038 komplett aus der Kohleverstromung aussteigt.

Kohle macht derzeit 40 % des deutschen Stroms aus, der mit Abstand höchste Anteil in Nordeuropa. Soweit dies zu einer Umweltkrise führt, ist dies auch das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt schlechter grüner politischer Entscheidungen.

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel verfochtene Energiewende subventioniert stark unzuverlässige Wind- und Solarenergie, was es für Versorgungsunternehmen unwirtschaftlich macht, in saubereres Erdgas zu investieren. Unterdessen versprach Frau Merkel, deutsche Atomkraftwerke nach der Katastrophe von Fukushima 2011 in Japan zu schließen. Die Versorgungsunternehmen haben auf billigere, aber schmutzigere Kohle zurückgegriffen, um die Versorgungslücken zu schließen, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint.

Nicht, dass ein neues Kohleverbot viel helfen würde. Kritiker wie Karen Pittel vom Ifo Think Tank in München weisen darauf hin, dass Deutschland voraussichtlich trotzdem Kohlestrom aus Polen und Tschechien importieren wird. Und was Deutschland auch immer unternimmt, dass das Licht nicht ausgeht, der Kohleausstieg beinhaltet mehr Subventionen und zwar etwa 40 Milliarden Euro, um die Versorgungsunternehmen für die vorzeitige Schließung ihrer Kohlekraftwerke zu entschädigen, schätzt die Kommission.

Es wird erwartet, dass die Regierung von Frau Merkel den Plan der Kommission billigt. Doch ihre Amtszeit als Kanzlerin wird lange vor der Kohleverstromung enden. Ihr Nachfolger wird Gelegenheit haben, sich mit Frau Merkels grünen Torheiten zu befassen, und Deutschlands angeschlagene Steuerzahler sollten hoffen, dass er oder sie dies tut.

Anmerkung von Blackout News

Die Ampelregierung will den Kohleausstieg allerdings sogar auf das Jahr 2030 vorziehen. Zudem drängen die Grünen auch noch auf einen Ausstieg der Gasverstromung bis zum Jahr 2040. Die Abschaltung der Atomkraftwerke ist beschlossene Sache und wird bzw. kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Der Bau neuer Atomkraftwerke in Deutschland ist eher unwahrscheinlich. Andere Länder der EU setzen auf neue modulare Kernreaktoren. Auch dies sind bei einer Regierungsbeteiligung der Grünen in Deutschland tabu.

Wird die Energiewende weiter so fortgesetzt, ist es absehbar, dass die Stromversorgung in Deutschland zusammenbricht. Außerdem ziehen wir weiter den Spott des Auslands auf uns.

Bereiten Sie sich deshalb rechtzeitig auf einen langanhaltenden Stromausfall vor. Tipps dazu finden Sie in folgenden Ratgebern auf unserer Website: