Kein Geschrei, keine Lichterkette: „Linksmotivierte Gruppe“ greift Moschee in Leipzig an

Antifa (Bild: shutterstock.com/Von TheVisualsYouNeed)
Antifa (Bild: shutterstock.com/Von TheVisualsYouNeed)

Es kommt immer darauf an, WER eine Moschee angreift. Wenn – wie in Leipzig – der Anschlag samt Feuerrandale von „linksmotivierten“ Gruppen ausgeht, dann bleibt die links-grüne Empörung ebenso aus, wie Lichterketten und Gutmenschengeschrei. Ach ja: Die Antifa betrachtet Ditib-Moscheen „nicht als Gotteshäuser oder Moscheen, sondern vielmehr als Orte für faschistische Propaganda, türkisch-nationalistische Indoktrination.“ 

Am Montagabend hatten sich laut der  Leipziger Zeitung etwa 200 Personen aus dem „linken Spektrum“ zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt im Leipziger Osten versammelt. Nach ersten Erkenntnissen sei die Ditib Eyüp Sultan Moschee – der Allahtempel ist eine Ditib-Moschee, der der türkischen Religionsbehörde Diyanet und somit dem Islamdespoten Erdogan untersteht – im Zusammenhang mit einem Aufzug von etwa hundert Vermummten angegriffen worden. Dabei seien laut der Polizei vier Fensterscheiben eingeschlagen worden. Zudem hatte der linksextremistische Mob versucht, Fahrzeuge mit Böllern anzuzünden. Als die Polizei eintraf, brannten Barrikaden aus Mülltonnen. Flaschen und Farbbeutel flogen in Richtung der Beamten. Die Polizei konnte elf Personen der als „linksmotiviert“ geframten Gruppierung vorübergehend in Gewahrsam nehmen. Die Ermittlungen laufen.

Islamverliebte Mainstreammedien wie Spiegel und Co. indes unterlassen es, die Frage zu beantworten, warum die immer wieder als „Aktivisten“ verharmlosten Linksextremisten eine Moschee angreifen. Die Antwort würden die links-affinen Schreiberlinge auf dem Haus-und Hofportal des Linksterrorismus finden. Auf Indymedia ist zu lesen, dass die Antifa die Moscheen vom Trägerverein Ditib („Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V.“) „nicht als Gotteshäuser oder Moscheen, sondern vielmehr als Orte für faschistische Propaganda, türkisch-nationalistische Indoktrination“ betrachtet. In einem Bekennerschreiben zu einem Farbanschlag auf die selbe Moschee im Sommer 2018 heißt es auf dem Extremistenportal: „Wenn man sich all der Gräueltaten, welche vom türkischen Staat aus geschehen, bewusst ist, wenn man versteht, welche wichtige Rolle Deutschland hierbei spielt und wie tief vernetzt die DITIB mit den deutschen Behörden ist, dann braucht es darauf eine Antwort.“

Keine Anti-Rassismus-Geschrei, keine Lichterketten, keine Solidaritätsparade mit dem Erdogan-Verein. Bislang ist es ruhig an der linken Islamversteherfront. Offensichtlich herrscht maximale Verwirrung, wenn die Mainstream-gepäppelte Antifa gegen ebenfalls gepäppelte Islamfunktionäre anstinkt.

Die Ditib indes ist schon aktiv. Der radikale Islamisierungsverein verfügt anscheinend über eine eigene Antidiskrimminierungsstelle, was angesichts der Diskriminierungs- und Gewalt immanenten Natur des Islams per se ein Witz ist. Auf Facebook bejammert Erdogans Vorposten aktuell den linksextremistischen Übergriff:

(SB)