Karl Lauterbach auf einer Beerdigung; Bild: Collage

„Weihnachtsmann Lauterbach – Lasset uns beten: „Unsere tägliche Impfung gibt uns heute“

Ganz klar und logisch: Weil die ganzen Impfstoffe überhaupt nichts bringen, eher im Gegenteil wohl gesundheitsschädlich sind, weil man sich fälschlicherweise auf der sicheren Seite wähnt und sämtliche Vorsichtsmaßnahmen vernachlässigt, muss mehr, schneller und vor allen Dingen häufiger geimpft werden.

Das ist die politische Logik der heutigen Tage, dafür steht unser neuer Bundesgesundheitsminister! Und deshalb gerät er natürlich in Panik, wenn es mit dem Nachschub nicht so laufen sollte, wie es die Volksverimpfer gerne wünschen:

Als Ergebnis seiner Impfstoffinventur hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bestätigt, dass die Reserven und Bestellungen für das erste Quartal nicht ausreichen. „In der Tat, wir haben zu wenig Impfstoff, das hat viele überrascht – mich auch“, sagte Lauterbach am Dienstag den ARD-„Tagesthemen“. Er arbeite bereits an einer Lösung und hoffe, dass er in den nächsten Tagen eine positive Botschaft übermitteln könne.

„Das läuft über alle Kanäle, die zur Verfügung stehen, wir können hier nichts auslassen. Ich nutze auch die Kanäle, die wir direkt zu den Unternehmen haben, aber es muss alles EU-konform funktionieren“, sagte Lauterbach. „Wir müssen hier Geschwindigkeit gewinnen, von daher bin ich auf mehreren Ebenen hier unterwegs schon seit dem Wochenende.“

Mit Blick auf die womöglich ansteckendere Omikron-Variante erwartet Lauterbach Empfehlungen des neuen Expertenrats, der dann natürlich alles abnicken wird. Weitergehende Kontaktbeschränkungen noch vor Weihnachten schloss der Gesundheitsminister nicht aus: „Ich hoffe, dass das nicht nötig sein wird, ich kann aber nicht darüber spekulieren. Ich möchte einfach dem Expertenrat nicht vorgreifen.“

Das wissenschaftlich Abgesicherte werde „eine viel größere Rolle“ für die Bundesregierung spielen als in der Vergangenheit. „Wenn die Empfehlungen so wären, dass man radikale Schritte empfiehlt, dann würden wir die auf jeden Fall in Erwägung ziehen.“ Laut Angaben, die Lauterbach in der Gesundheitministerkonferenz gemacht haben soll, werden in den letzten beiden Wochen dieses Jahres von Biontech nur 1,2 Millionen beziehungsweise 0,8 Millionen Dosen ausgeliefert.

In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres seien es nur 1,2 Millionen Dosen, schreibt der „Spiegel“ unter Berufung auf Teilnehmer an der Sitzung. Damit gehe die Zahl der Impfstoffdosen auf ein Sechstel im Vergleich zu vorher zurück. Moderna könne immerhin je 10 Millionen Booster-Dosen ausliefern pro Woche.

In der 2., 3. und 4. Januarwoche werde es insgesamt nur 3,6 Millionen Booster-Dosen pro Woche geben. Die Teilnehmer der Videoschalte zeigten sich erschrocken über die Ankündigung Lauterbachs. Die Neuigkeiten passten nicht zur Impfpflichtdebatte hieß es und zu der großen Sorge vor der Virusvariante Omikron.

Nach aktuellem Wissensstand ist eine dritte Impfung zum Schutz vor der Variante notwendig.

Nach aktuellem Wissensstand, wohlgemerkt. Was nichts anderes bedeutet, dass eine dritte Impfung, eine vierte Impfung, eine monatliche Impfung leider nicht ausreichen wird.

Bald wird es dann heißen: Unsere tägliche Impfung gibt uns heute…(Mit Material von dts)

 

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