Goldrausch: Ärzteverband möchte Feiertags-Zuschlag beim Impfen

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Berlin – Dass es bei dem ganzen Pandemiewahnsinn, der Wirtschaft und Gesellschaft zerstört, NUR ums Geld geht, ist mittlerweile wohl jedem klar denkenden Menschen bewusst. Logisch ist auch, dass nicht nur die großen Pharmakonzerne sich die Taschen vollstopfen wollen:

Jetzt fordern auch Ärztevertreter mehr Geld, damit möglichst viele Praxen auch zwischen den Jahren impfen. Das berichtet das Portal „Business Insider“ unter Berufung auf eigene Informationen. Demnach hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung den Coronakrisenstab der Bundesregierung darauf hingewiesen, dass viele Praxen nach zwei Jahren Dauerbelastung durch die Pandemie zwischen Weihnachten und Silvester Urlaub machen wollten.

Ein möglicher Weg, dies zu verhindern, sei, dass die Wochentage wie Wochenend- oder Feiertage bezahlt werden würden. Das hieße konkret: Statt 28 Euro pro Spritze erhielte ein Arzt 36 Euro. Die Summen sind in der Impfverordnung festgehalten, wurden erst vor Kurzem bereits um 40 Prozent erhöht.

Laut „Business Insider“ ist man im Bundesgesundheitsministerium irritiert, hat auf den Vorschlag noch nicht reagiert.

28 Euro pro Spritze. Das sind bei rund 50 Millionen Bürger, die sich mindestens dreimal haben impfen lassen, insgesamt 4,2 Milliarden Euro, die verbrannt werden, für die der Steuerzahler bzw. die Krankenkassen, also deren Mitglieder bezahlen müssen. Und das – so wie es aussieht – jedes Jahr!

Aber wie gesagt, es geht NUR ums Geschäft und warum sollten die Ärzte da nicht mitverdienen dürfen.

Hier weitere Meldungen aus dem Versuchslabor:

Sozialverband verlangt bevorzugte Booster-Impfung von Risikogruppen

Angesichts möglichen Impfstoffmangels will der Sozialverband VdK Risikogruppen bei Booster-Impfungen vorziehen. „Wenn es im ersten Quartal des neuen Jahren tatsächlich zu wenig Impfstoff geben sollte, müssen jetzt dringend alle Risikogruppen bevorzugt geboostert werden“, sagte Präsidentin Verena Bentele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Noch immer warten viele alte und andere gefährdete Menschen auf einen Termin für eine Impfauffrischung. Das ist für sie lebensgefährlich.“ Das Hin und Her um den Impfabstand für das Boostern in NRW zeige, „wie zwingend notwendig ein einheitliches, abgestimmtes Vorgehen von Bund und Ländern nun ist“, so Bentele. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Dienstag erklärt, dass für das erste Quartal 2022 mit einem Mangel in Impfstoff zu rechnen sei.

Genaue Zahlen nannte er bislang nicht.

Ärztepräsident: Krisenstab im Kanzleramt soll Impfstoff beschaffen

Wegen der Warnung vor einem Impfstoffmangel will Ärztepräsident Klaus Reinhardt die Übertragung der Impfstoffbeschaffung und -verteilung auf den neuen Krisenstab im Kanzleramt. Das sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Der Krisenstab sollte bestenfalls die Verantwortung für den gesamten Prozess von der Bestellung bis zur Auslieferung der Impfstoffe übernehmen“, so Reinhardt.

„Denn entscheidend ist nicht, was in den Bestellbüchern steht, sondern was am Ende bei den Ärztinnen und Ärzten vor Ort ankommt.“ Und das reiche im Moment nicht aus, um kurzfristig alle, die es wollten, zu impfen. „Gerade vor dem Hintergrund der neuen Omikron-Variante drängt die Zeit, möglichst vielen Menschen Erst-, Zweit und auch Drittimpfungen anzubieten“, mahnte der Ärztepräsident.

„Die Lage ist ernst“, warnte der Mediziner. „Unabhängig von der Frage nach den Verantwortlichkeiten muss man feststellen, dass wieder ein erhebliches Logistikversagen vorliegt“, kritisierte er. Die neue Bundesregierung müsse sich jetzt darauf fokussieren, gemeinsam mit dem Krisenstab unter General Carsten Breuer die Impfstoffbeschaffung und -verteilung in Deutschland endlich in den Griff zu bekommen, forderte der Ärztepräsident.

Deutschland besorgt sich 92 Millionen zusätzliche Impfdosen

Deutschland besorgt sich fast 100 Millionen zusätzliche Impfdosen gegen das Coronavirus. Das teilten Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch mit. „Jetzt gab es kurzfristig die Möglichkeit, insgesamt 92 Millionen Impfdosen für das kommende Jahr zusätzlich zu beschaffen“, sagte Lindner.

Er habe seinem Kollegen Lauterbach zugesagt, dass dafür 2,2 Milliarden Euro eingesetzt werden können. „Finanzielle Vorsorge ist getroffen“, so Lindner. Auch der Haushaltsausschuss des Bundestages habe bereits zugestimmt.

Lauterbach hatte am Vortag überraschend mitgeteilt, dass zu wenig Impfstoff für die geplante Booster-Kampagne da sei. Dies habe eine Inventur nach der Übernahme des Gesundheitsministeriums ergeben, sagte Lauterbach.

 

 

(Mit Material von dts)