Symbolfoto:Von Zurijeta/shutterstock

Ditib will in Wuppertal ein komplette muslimisches Stadtviertel bauen

Erdogans getreuer Vollstrecker, der Ditib-Verein, nützt die Gunst der rot-grünen-Stunden und will – nachdem das mit dem Lautsprecher-Verstärken und verstetigtem islamischen Gebetsruf in Köln so wunderbar funktioniert hat – nun in Wuppertal-Elberfeld gleich ein ganzes neues islamisches Stadtviertel bauen.

Auf 6.000 Quadratmetern wird von Architekt Cengiz Müjde geplant, was das Islamisierungsherz begeht: Lebensmittelläden, Kindergärten, Betreutes Wohnen und eine Moschee. Entstehen soll das islamische Wohn-und Wohlfühlparadis in Wuppertal-Elberfeld. Denn dort betreibt die Erdogan-Vorfeldtruppe, die türkisch-islamische Ditib-Gemeinde schon seit Jahrzehnten eine Moschee mit diversen Nebenräumen. Nachdem man aber über eine gebärfreudige Gemeinde verfügt und durch einen nicht enden wollenden Zustrom aus allen muslimischen Ländern dieser Erde immer stärker anwächst, wird alles zu klein. Gegenüber der jetzigen Moschee soll eine neue, eine große Moschee entstehen. Das Geld für die Allahtempel – rund 30 Millionen Euro – soll über Spenden und Investoren eingefahren werden. Obwohl das Gelände heißbegehrt ist, hat die Gemeinde bereits alle benötigten Grundstücke zusammengekauft, freut sich der Ditib-Sprecher Mustafa Temizer.

Ein Problem habe man jedoch noch. Und das könnte wirklich zum Problem werden. Denn: Auf dem Gelände steht noch ein sogenanntes Autonomes Zentrum, das von der ansässigen linken Szene genutzt wird. Ob die rotlackierten Bodentruppen sich den geplanten Abriss einfach so gefallen lassen werden, darf bezweifelt werden. Denn auch ohne Rausschmiss sind die linksextremistischen Genossen auf die Ditib alles andere als gut zu sprechen. Wie auf dem Haus-und Hofportal des Linksterrorismus Indymedia zu lesen ist, sieht die Antifa die Moscheen vom Trägerverein Ditib „nicht als Gotteshäuser oder Moscheen, sondern vielmehr als Orte für faschistische Propaganda, türkisch-nationalistische Indoktrination“ an. In einem Bekennerschreiben zu einem Farbanschlag auf eine Ditib-Moschee in Leipzig  im Sommer 2018 heißt es auf dem Extremistenportal: „Wenn man sich all der Gräueltaten, welche vom türkischen Staat aus geschehen, bewusst ist, wenn man versteht, welche wichtige Rolle Deutschland hierbei spielt und wie tief vernetzt die DITIB mit den deutschen Behörden ist, dann braucht es darauf eine Antwort.“

Wie diese „Gegenwehr“ aussehen kann, war am Montag in Leipzig zu beobachten. Dort hatten sich rund 200 Personen aus dem „linken Spektrum“ zu einer Demonstration gegen Polizeigewalt im Leipziger Osten versammelt. Nach ersten Erkenntnissen sei die Ditib Eyüp Sultan Moschee –  eine Ditib-Moschee, welche wie erwähnt der türkischen Religionsbehörde Diyanet und somit dem Islamdespoten Erdogan untersteht – im Zusammenhang mit einem Aufzug von etwa hundert Vermummten angegriffen worden. Dabei wurden laut der Polizei vier Fensterscheiben eingeschlagen.

Von solchen Nebenschauplätzen lassen sich die Islamfunktionäre indes nicht beirren. Auch die marokkanische islamische Gemeinde in Wuppertal plant auf einer Industriebrache in Heckinghausen ebenfalls ein neues Islamzentrum mit Moschee. Die Planungen liegen schon dem Bauordnungsamt vor. Und auch dieses Bauvorhaben wird von der Stadt unterstützt. Das neue Zentrum mit Moschee des kurdischen Kulturvereins im selben Stadtteil ist schon im Bau und soll voraussichtlich im kommenden Jahr fertig werden, berichtet hierzu kritikfrei der WDR-Staatsfunk. (SB)

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