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Sag mir, wo der Impfstoff ist, wo ist er geblieben?

Alle reden vom Boostern, von der allgemeinen Impfpflicht – als Rettung vor dem Untergang.

Doch so viel Impfstoff, wie benötigt wird, um die Volksdurchimpfung so schnell wie möglich zu vollziehen, kann nicht mal die Impfstoff-Industrie liefern, obwohl sie mit Sicherheit gerne möchte. Schließlich geht es auch hier NUR ums Geschäft.

Nun ist die Panik groß, dass der Weihnachtsmann nicht doch wie geplant mit der Spritze statt mit der Rute durch die Schornsteine rutscht:

Wegen eines möglichen Mangels an Impfstoffen legt das NRW-Gesundheitsministerium eine Notreserve an. „Insbesondere aufgrund der hohen Nachfrage nach Impfstoffen treten lokal immer mal wieder vereinzelt Engpässe auf“, sagte die Sprecherin von Karl-Josef Laumann (CDU) der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium entschieden, eine Notreserve an Impfstoffen im Zentrallager des Landes anzulegen, und das Bundesministerium für Gesundheit um entsprechende Sonderlieferungen gebeten.“

Der Bund hat auch bereits Hunderttausende Dosen geliefert: „In der KW 48 hat das Land circa 150.000 Impfdosen Moderna und in KW 49 circa 650.000 Impfdosen Biontech als Sonderlieferung erhalten. In der KW 50 erhält das Land darüber hinaus noch 12.000 Dosen Biontech-Kinderimpfstoff. Diese werden zur Überbrückung etwaiger einzelner Engpässe den Kreisen und kreisfreien Städten zugeteilt und kurzfristig zur Verfügung gestellt“, so die Sprecherin weiter.

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) ist derweil dagegen, wegen möglicher Impfstoff-Engpässe beim Boostern eine Priorisierung nach Bevölkerungsgruppen einzuführen. „Wir brauchen jetzt keine Priorisierung der Impfgruppen, wir brauchen rasch Klarheit über die Menge des verfügbaren Impfstoffs“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Er unterstütze die Bemühungen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

„Bund und Länder sollten besser gemeinsam Licht ins Dunkel der vorhandenen oder nicht vorhandenen Impfstoffmengen bringen – ein Schwarze-Peter-Spiel hilft nicht weiter, sondern irritiert und verunsichert die Menschen.“ Deutschland brauche ausreichend Impfstoff – „und keine Panikmache“. Wegen der Omikron-Variante sei Boostern noch wichtiger.

„Dank unserer Impfallianz aus Arztpraxen, mobilen Teams, Krankenhäusern, Impfzentren und vielen Sonderaktionen in den Kommunen haben wir im Saarland erneut den Impfturbo gezündet und liegen mit unserer Auffrischungsquote bundesweit vorne“, so Hans.

Wer sagt’s ihm? Wer kann jetzt schon belegen, dass Boostern wirklich gegen Omikron hilft, wo sich diese Variante ja noch garnicht ausgebreitet hat? Was ist mit den vielen Geboosterten, die jetzt alle an Corona erkranken?

Der Panikmodus soll mit allen Mitteln erhalten bleiben. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, steigt der Preis. Nur darum geht’s. (Mit Material von dts)

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