Distanziererei hat nichts geholfen: LMU kündigt Leichenpräperatorin Samira wegen Corona-Video

Leichen-Präparatorin Samira Y. ist ihren Jos los. © Instagram/samiisamuraii
Leichen-Präparatorin Samira Y. ist ihren Jos los. © Instagram/samiisamuraii

Samira Y. hatte mit ihrem Corona-kritischen Video aus der Münchner LMU für Furore gesorgt – mehr als ihr offenbar lieb war. Denn nun ist sie ihren Job in der Leichenkammer los. Ihr gezeigtes Bedauern, ihre Distanziererei von „Querdenkern“ hat ihr nichts genützt. Jetzt will sie um ihren Arbeitsplatz kämpfen. Dann mal los.

Die umtriebige Leichenpräparatorin Samira Y. erhielt massive Aufmerksamkeit, als sie via ihres Instagram-Account ein Video von ihrem Arbeitsplatz – der Leichenhalle der Uni-Klinik Großhadern – postete. In dem Video kritisierte sie kostenpflichtige Tests für ungeimpfte Krankenhaus-Mitarbeiter, den Fachkräftemangel und auch über die Corona-Strategie in Deutschland.

Schneller als man „Corona“ aussprechen kann, reagierte ihr Arbeitgeber und erteilte Y. Hausverbot. Die Klinik-Leitung stellte einen Eilantrag am Münchner Arbeitsgericht, um Samira zwingen zu können, das benannte Video zu löschen. Der Träger der Uni-Klinik forderte zudem ihre Entlassung. Den Job ist Y. nun tatsächlich los.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde maximaler Druck auf Y. ausgeübt. Vor gut einer Woche kam es zu einem Vergleich vor Gericht. Die Richterin stellte zwar klar,  dass Samira Y. durchaus ihre Meinung in der Öffentlichkeit sagen dürfe. Aber: „Solch ein Video darf nicht im Bereich der LMU gedreht werden. Dazu noch einen Vogel zeigen …“ Zudem müsse sie das Video in den sozialen Netzwerken löschen. Damit zeigte sich die Beklagte einverstanden. „Meine Mandantin wird es schnell und so gut wie möglich löschen“, bekräftigte auch der Anwalt von Y.

Obwohl sich die Leichenpräperatorin laut und vernehmlich von der „Vereinnahmung durch Verschwörungstheoretiker“ distanzierte und brav bekundete, dass „Corona echt und gefährlich“ sei sowie zuletzt bekräftigte: „Es ist alles aus dem Ruder gelaufen. So wollte ich das nicht. Ich würde mich freuen, wenn ich meinem Arbeitgeber weiter meine Dienste zur Verfügung stellen kann“- ihren Job ist sie nun doch los: Die LMU Großhadern hat ihrer Leichen-Präparatorin Samira Y. jetzt gekündigt.

Samira gibt jetzt wieder die Kämpferin, will den Kampf um ihren Job aufnehmen und hat laut der Bild-Zeitung eine Kündigungsschutzklage eingereicht. Sie stehe immer noch zu ihrem Protest, auch wenn sie jetzt einsieht, dass die Art und Weise falsch war. Sie habe sich von ihrer Wut leiten lassen.“ Ob Samira erkannt hat, dass ihre Distanziererei niemanden beeindruckt hat, ist zu bezweifeln. Trotzdem viel Glück bei Deinem Kampf gegen das Corona-Regime, Samira! (SB)