Lisa Fitz (Bild: IMAGO / BOBO)

Corona-Medien dreschen auf Lisa Fitz ein

Weil die Kabarettistin Lisa Fitz bei einem TV-Auftritt eine andere Position zur Impfung vertritt, als es das Corona-Regime für legitim hält, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk 3sat auf eine Ausstrahlung des Beitrags „verzichtet“ und verweist irrerweise auf die Meinungsvielfalt. Derweilen dreschen die vereinigten Corona-Medien auf Fitz ein. 

„Kabarettistin Lisa Fitz verbreitet Falschaussagen über Tote nach Corona-Impfung“, trompetet das ehemalige SPD-Blatt Frankfurter Rundschau. „Die Kabarettistin Lisa Fitz schwurbelte in der Comedysendung „Spätschicht“, stellt das links-grüne „Redaktionsnetzwerk“ pikiert fest. „Lisa Fitz verbreitet Falschinformationen über Corona-Impfstoff“, weiß die Corona-Trompete Tagesspiegle und n-tv prangert auf der Titelseite „Lisa Fitz verbreitet Fake News im SWR“. Der Spiegel krakelt: „Lisa Fitz verbreitet falsche Zahlen zu Corona-Impftoten – SWR spricht von Meinungsfreiheit“.

Wegen „zweifelhafter Aussagen der Kabarettistin Lisa Fitz“ hat der öffentlich-rechtliche Sender 3Sat am Freitagabend sich dann „kurzfristig“ dazu entschlossen, die Wiederholung der SWR-Satiresendung „Spätschicht“ aus ihrem mit Zwangsgebühren finanziertem Programm zu nehmen. Der gemeinsame „Kultursender“ von ARD und ZDF „reagiert“ damit auf einen Bericht der „taz“ und die sich anschließende Debatte in den sozialen Medien.

Bei „Spätschicht“, die ursprünglich bereits am 10. Dezember im SWR lief und eigentlich am späten Freitagabend wiederholt werden sollte, hatte Lisa Fitz ihren Auftritt. Von diesem distanzierte sich der Corona-getreue Moderator Florian Schroeder vorsorglich schon bei der Anmoderation und prahlte irrerweise damit, dass bei seinem Arbeitgeber – dem SWR – Meinungsvielfalt herrsche. Aktuell – soviel zur Meinungsvielfalt im ÖR – ist der Beitrag in der Mediathek des SWR nicht mehr abrufbar. In einer „Einordnung“ versucht der Sender eine Erklärung, warum das mit der Meinungsvielfalt doch keine so gute Idee war.

Der als „Experte für Hasskriminalität“ vom Spiegel herbeizitierte Rechtsanwalt Chan-jo Jun sieht Fitz‘ Aussage nicht von der Meinungsfreiheit geschützt:

Fitz thematisierte die Panikmache vor der Omikron-Variante bei ihrem nun „depublizierten“ Auftritt und bemerkte, dass plötzlich der Schutz durch die doppelte Impfung „futsch“ sei. „Und dann wird geboostert und geroostert und geschustert. Nach Delta und Omikron kommt die Xanthippen- und die Zombie-Mutante aus Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan und Dings-was-weiß-ich-vergiss-es-dann. Hauptsache, die Panik bleibt frisch.“ Die 70-jährige Kabarettistin findet: Wenn der neue Minister Lauterbach uns jetzt erzählt, es sei demnächst nicht genügend Impfstoff vorhanden, dann ist das doch ein ausgedachter Trick, um die Zögernden zum Pieks zu treiben.

Maximal erregt sich der Mainstream darüber, dass Fitz bei ihrem Auftritt behauptet hatte, alleine in der Europäischen Union seien „die Folgen durch die Covid-19-Impfstoffe“ für 5000 Menschen tödlich gewesen. Die Zahl zu den Impftoten habe Fitz aus einem Entschließungsantrag einer „rechtsextremen französischen EU-Parlamentarierin“, tobt es im Mainstream.

Konkret geht es hier um den Antrag der französischen EU- Abgeordnete Virginie Joron, die einen Antrag zur Einrichtung eines europäischen Fonds zur Entschädigung der Opfer der Covid-19-Impfstoffe eingereicht hatte. In ihrem Antrag bezieht sich Joron wiederum auf Angaben der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA. Mit Stand 23. September, dem Datum der Ersteinreichung des Antrags im Brüsseler Parlament, waren bereits folgende Fälle dokumentierter Nebenwirkungen bekannt:

  • 435 779 Fälle beim Impfstoff von Pfizer BioNTech
  • 373 285 Fälle beim Impfstoff von AstraZeneca
  • 117 243 Fälle beim Impfstoff von Moderna
  • 27 694 Fälle beim Impfstoff von Janssen

Damit nicht genug: Tödliche Folgen soll die Impfung folgendem Umfang entfaltet haben, wiederum aufgeschlüsselt nach Herstellern der jeweiligen Vakzine:

  • 4 198 Personen beim Impfstoff von Pfizer
  • 1 053 Personen beim Impfstoff von AstraZeneca
  • 392 Personen beim Impfstoff von Moderna
  • 138 Personen beim Impfstoff von Janssen

Außerdem sollen bei ca. 75.000 Menschen „schwerwiegende neurologische Nebenwirkungen“ aufgetreten sein.

Joron verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass die EU-Kommission die Verträge mit den Impfstoffherstellern ohne jede Haftungsverpflichtung ausgehandelt hat und dem Europäischen Parlament bei den Verhandlungen keinerlei Zugang zu den Verträgen gewährt wurde. Zeitgleich hatte der rumänische EU-Abgeordnete Cristian Terhes in einer Rede vor Pressevertretern die Geheimniskrämerei der EU-Kommission und die Intransparenz angeprangert:

In der Mediathek des SWR ist der Beitrag mit Lisa Fitz nicht mehr abrufbar. Hier die mutmaßlich letzte „Spätschicht“ von Lisa Fritz im „öffentlich-rechtlichen Meinungsvielfaltsparadies“:

(SB)

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