Plattmachende Politik plant geringere Hilfen für Feuerwerk-Hersteller

Berlin – Zum großen grünen Great Reset gehört es, dass unliebsame Branchen platt gemacht werden. Und diese Branche gehört wohl dazu:

Nach dem erneuten Verkaufsverbot von Silvesterfeuerwerk hat die Politik der betroffenen Branche Hilfen zugesagt. Die Unterstützung bleibt aber hinter den Zuwendungen des Vorjahres zurück, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eigene Informationen. Damals konnte die Pyrotechnik-Branche neben den für alle Wirtschaftszweige gültigen Überbrückungshilfen zusätzlich einen Zuschlag geltend machen: für Lager- und Transportkosten in den Monaten Dezember 2020 bis Juni 2021, selbst wenn die betroffenen Unternehmen in diesen Monaten die Fördervoraussetzungen eigentlich nicht erfüllt haben.

Diese Zusatzhilfen sollen im kommenden Jahr wohl kürzer gezahlt werden. „Angerechnet werden können Lager- und Transportkosten, die bis zum März 2022 anfallen“, sagte ein Sprecher des zuständigen Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) der „Welt am Sonntag“. Damit würde der Staat für insgesamt vier Monate die Lager- und Transportkosten übernehmen, nicht wie im Vorjahr für sieben Monate.

Für die Branche würde das eine deutliche Verschlechterung bedeuten. Dabei sind die Betriebe nach dem Böllerverbot im Vorjahr ohnehin schon angeschlagen. Vom Staat fordern sie daher mehr als nur Überbrückungshilfen.

„Wir erwarten seitens der Politik eine Kompensation des Umsatzausfalls“, sagte Thomas Schreiber, der Inhaber und Geschäftsführer von Weco, Europas größtem Feuerwerk-Hersteller mit Sitz in Eitorf in Nordrhein-Westfalen, der „Welt am Sonntag“. Silvester steht in der Branche für rund 95 Prozent des Umsatzes, meldet der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI). Mit dem neuerlichen Verbot blieben die Unternehmen daher im zweiten Jahr in Folge praktisch ohne Einnahmen.

„Die Politik treibt gerade die komplette Branche in den Ruin“, sagte VPI-Geschäftsführer Klaus Gotzen. Weco sieht sich nun akut in seiner Existenz bedroht. „Bislang konnten wir eine Insolvenz trotz immenser wirtschaftlicher Schäden abwenden“, sagte Firmenchef Schreiber.

„Ein weiteres Jahr würden wir nur schwerlich überstehen, sollte sich regierungsseitig eine Kompensation nur auf den Rahmen der bislang bekannten Wirtschaftshilfen beziehen.“ Nun scheint nicht mal die Hilfe auf dem Niveau des Vorjahres in Aussicht zu stehen. Weco behält sich daher eine Klage vor.

„Wir werden juristische Mittel insbesondere dann in Betracht ziehen, wenn keine entsprechenden umsatzausfallbezogenen Kompensationen gewährt würden“, kündigte Schreiber an.

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