Der Rubel kann rollen: Kliniken können in sechs Tagen Stationen freiräumen

Foto: Von Kobkit Chamchod/Shutterstock

Man munkelt ja, dass mittlerweile fast jeder Patient, vielleicht sogar fast jeder Besucher, der ein Krankenhaus betritt, weil er Kopfschmerzen hat oder humpelt, auf eine Corona-Station verlegt wird, einfach, weil hier das Geld der Steuerzahler sprudelt, als wäre es die Rheinquelle:

Die Krankenhäuser in Deutschland rüsten sich gegen die Omikron-Welle. In NRW könnten die Kliniken in drei bis sechs Tagen Stationen freiräumen und Isolierbereiche im großen Stil schaffen. „Die Krankenhäuser prüfen täglich, ob und wie sie ihre Operationspläne an die pandemische Entwicklung und die Verfügbarkeit des medizinischen Personals anpassen müssen“, sagte Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

„Die Krankenhäuser können binnen drei bis sechs Tagen auf einen möglichen dramatischen Anstieg der Infektionszahlen reagieren. Dieses Zeitfenster reicht aus, um einer verschärften Auslastung durch stationäre Covid-19-Fälle zu begegnen.“ Dringend notwendige Operationen sollten dabei weiter möglich bleiben.

Die bisher wichtigste Waffe gegen Omikron sei zunächst die Boosterimpfung, so der Manager weiter. „Entsprechend haben die Krankenhäuser schon früh damit begonnen, ihre Mitarbeiter mit einer dritten Impfdosis zu immunisieren“, so Blum. Um Kontakte zu beschränken, wie es der Expertenrat der Bundesregierung fordert, würden die Krankenhäuser ihre Besuchsregelungen anpassen, so dass Patienten zwar weiter besucht werden können, aber die Gefahr von eingeschleppten Corona-Infektionen vermieden werde.

Man hat wirklich das Gefühl, dass hier ein Zahnrad ins andere greift, dass hier etwas generalstabsmäßig durchgezogen wird, ein raffiniert ausgearbeiteter Plan dahintersteht sowie alle Beteiligten und Profiteure immer dann zur Stelle sind und etwas von sich geben, wenn sie an der Reihe sind. (Mit Material von dts)