Gaspreise schießen von einem Rekordhoch zum nächsten – Ampel interessiert das nicht

Foto: Erdgas (über dts Nachrichtenagentur)

London – Die Gaspreise steigen scheinbar unaufhörlich weiter. Am Dienstagmorgen kostete im Großhandel eine Megawattstunde (MWh) zur Lieferung im Januar bis zu 160 Euro und damit neun Prozent mehr als am Vortag sowie mehr als jemals zuvor.

Damit ist der Gaspreis allein innerhalb einer Woche um über 20 Prozent gestiegen. Auf den großen Preisvergleichsportalen sind neue Gas-Tarife für Verbraucher nur noch ab 10,94 Cent pro Kilowattstunde (KWh) abschließbar, vier Prozent teurer als am Vortag.

Gerade Mieter bekommen von der Preisexplosion am Gasmarkt derzeit noch gar nichts mit und werden sich erst bei der Nebenkostenabrechnung für 2022 mit Nachzahlungen konfrontiert sehen. Die erfolgt normalerweise erst im Jahr 2023, und damit im Extremfall erst in zwei Jahren.

Es scheint aber auch nicht ausgeschlossen, dass Gasanbieter schon bald Vorschüsse sehen wollen und die Nebenkostenvorauszahlungen deutlich erhöht werden.

Und? Gibt es irgendwelche Gegenmaßnahmen seitens der neuen Bundesregierung? Nein, die sind damit beschäftigt, den Russen den Krieg zu erklären und Windkrafträder zu bauen. Ob die Bürger dabei pleite gehen und frieren werden, geht den Politikern am Hintern vorbei. (Mit Material von dts)