Millionen sind eine Minderheit? Wirklich, Herr Scholz?

Massenproteste (Bild: jouwatch)
Massenproteste (Bild: jouwatch)

Es werden mehr und mehr. Von einer Minderheit, die sich gegen den Corona-Totalitarismus immer stärker auflehnt zu schwadronieren, wie es das Corona-Regime und die ihr angeschlossenen Mainstreammedien tun, ist eine Lüge. Klar ist: Scholz´ rote Linie ist überschritten. Ein Überblick.

In Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren es allein am gestrigen Montag Tausende und Abertausende, die gegen die totalitären Maßnahmen und gegen eine mögliche Impfpflicht dieses Corona-Regimes auf die Straßen gingen. Am vergangenen Wochenende ebenfalls bundesweite Demos, an welchen – wie in Augsburg – jeweils Tausende teilnahmen.

Summiert man – wie es bei den politisch- und medial verbreiteten Corona-Horrorzahlen aus reiner Panikschürerei heraus getan wird  – auf, dann ist die Millionengrenze schon längst überschritten. Selbst die Mainstreammedien melden nahezu täglich massiv steigende Teilnehmerzahlen bei den Demonstrationen und sind sich aber nicht zu blöde zu berichten, dass die massiven Proteste „teilweise illegal“ gewesen seien. In vielen Bundesländern hatten Gemeinden und Kommunen – ohne dass es einen Aufschrei in den Mainstreammedien gab und gibt – die Demonstrationen untersagt.

Immer noch von einer Minderheit zu sprechen, wie es Olaf Scholz in hetzerischem Ton tut, ist schlicht eine Lüge. Wir erinnern uns, was Scholz, „Bundeskanzler auch der Ungeimpften“, so von sich gibt:

„Um es klar zu sagen: Eine kleine extremistische Minderheit in unserem Land hat sich von unserer Gesellschaft, unserer Demokratie, unserem Gemeinwesen und unserem Staat abgewandt, nicht nur von Wissenschaft, Rationalität und Vernunft. Dazu stelle ich fest: Unsere Gesellschaft ist nicht gespalten. Die überwältigende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land verhält sich solidarisch, vernünftig und vorsichtig“.

Solche „illegalen“, vom Corona-Regime nicht genehmigten Demonstrationen, Herr Scholz, ereigneten sich allein an diesem Montag – und das ist nur eine kleine Auswahl – in Thüringen, wo laut Mainstreammedien wie der Welt mit Berufung auf Polizeiangaben 14 000 Menschen auf die Straße gegangen sind.

  • In Gera beteiligten sich rund 2200 Menschen an einer Demonstration, wie es weiter hieß.
  • In Erfurt zogen laut Polizei bis zu 600 Menschen bei einer nicht angemeldeten Aktion durch die Stadt.
  • In Eisenach waren 600 Demonstranten unterwegs.
  • In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zur Vorwoche massiv an.
  • Laut Polizei beteiligten sich am Montagabend rund 17.000 Menschen in 20 Städten an angemeldeten Lichterspaziergängen, Kundgebungen und nicht angemeldeten Veranstaltungen. Das waren erneut mehr als doppelt so viele wie eine Woche zuvor.
  • Mit rund 10.000 Teilnehmern kamen die meisten Menschen in Rostock zusammen. Sie zogen vom Stadthafen in die Innenstadt.
  • In Schwerin protestierten etwa 2500 Menschen. Sie zogen vom Pfaffenteich durch die nordwestliche Innenstadt.
  • In Neubrandenburg wurden 2000 Demonstranten gezählt.
  • Fast 800 Menschen protestierten in Waren.
  • Weitere Demonstrationen gab es in Neustrelitz, Malchow, Röbel (Mecklenburgische Seenplatte), Plau, Boizenburg, Parchim und Ludwigslust (Ludwigslust-Parchim) sowie Torgelow, Wolgast, Anklam und Pasewalk (Vorpommern-Greifswald), Wismar und Gadebusch. In die friedlichen Protestzüge wie in Schwerin, Neubrandenburg und Waren hatten sich Menschen aller Altersgruppen eingereiht, auch Familien mit Kindern. Viele trugen weihnachtliche Lichterketten oder auch Kerzen.

Auch in Sachsen-Anhalt gingen Tausende Menschen auf die Straße.

  • In Magdeburg trafen sich laut Polizei am Montag rund 3000 Menschen zu einer nicht angemeldeten Demonstration am Domplatz.
  • In Halle zogen knapp 1500 Teilnehmer durch die Stadt.
  • Im Burgenlandkreis gab es vier angemeldete Versammlungen, alleine in Naumburg kamen etwa 1400 Teilnehmer zusammen.
  • In Halberstadt (Landkreis Harz) waren es laut Polizei rund 1200 Menschen, die  gegen die Corona-Politik in Deutschland auf die Straße gingen
  • In Wittenberg rund 2400 Menschen auf die Straße
  • In Bitterfeld etwa 950 Menschen
  • In Köthen 450 Menschen.
  • Auch in Dessau und Zerbst liefen Protestaktionen.
  • Demonstrationen mit einigen Hundert Teilnehmern gab es im Saalekreis und im Landkreis Mansfeld-Südharz.
  • Im Landkreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge gab es laut Polizei Protestaktionen unter anderem in Pirna (rund 270 Menschen),
  • Bad Schandau (rund 210),
  • Bannewitz (rund 150),
  • Dippoldiswalde (rund 250),
  • Glashütte (rund 100),
  • Freital (rund 250) und
  • Kreischa (rund 300).
  • In Zwenkau und Threnau trafen sich 50 Menschen
  • In Wurzen 150
  • In Böhlen 100
  • In Markranstädt 100
  • In Delitzsch 450 und in Oschatz 200

Proteste gegen Corona-Maßnahmen auch in Bremerhaven und Delmenhorst

  • In Bremerhaven demonstrierten zeitweise bis zu 400 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.
  • In Delmenhorst kamen 300 Menschen auf den Graftwiesen zusammen.
  •  In Nienburg haben rund 300 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert.

Auch in Rheinland-Pfalz demonstrierten in verschiedenen Orten am Abend hunderte Menschen.

  • In Kaiserslautern versammelten sich nach Polizeiangaben rund 1.200 Menschen
  • In Morbach rund 50 Personen
  • Germersheim 300 Personen
  • 100 Personen vor dem Mainzer Landtag
  • nicht angemeldete Proteste gegen die Anti-Corona-Maßnahmen in mehr als 50 Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz

Proteste auch in Berlin und Brandenburg

Schlusslicht des Protestes ist die woke rot-rot-grüne Landeshauptstadt. Dort kam es am Montag meist nur zu kleinen Ansammlungen von Gegnern der „Schutzmaßnahmen“. Stärker indes das Regime-getreue Fußvolk aus den Reihen der Antifa, die mit rund 100 Genossen vor Ort waren, um regierungskonform Front zu machen.

Nachfolgend aufgeführt die darüber hinaus stattgefundenen Demonstrationen- nachzulesen im jouwatch-Veranstaltungskalender.

Angelika Barbe (CDU), die laut der Tagesschau wie Vera Lengsfeld oder Sigmar Faust den Weg „vom SED-Gegner zum Corona-Leugner“ beschritten haben, schreibt auf Facebook über die Corona-Handlanger:

„Wir Bürger sind frei geboren und keine Untertanen weder einer kommunistischen noch einer pseudodemokratischen rot-grün-gelben Obrigkeit. Die Lehre aller Freiheitsbewegungen ist die Erfahrung, daß Angst überwunden werden kann, wenn man sich anderen Mutigen anschließt. Dieses Freiheitsgefühl vergißt man nicht. Freiheit ist tatsächlich das Wichtigste im Leben. Wir haben sie damals bis 89 schmerzlich vermisst und nicht für möglich gehalten, dass westliche Politiker das Volk genauso knechten würden, wie das SED-Politbüro! Wunderbar, wenn freiheitsliebende Bürger den verordneten Untertanengehorsam ablegen und Widerstand leisten. Wenn sich in Frankfurt/Oder und gleichzeitig in Nürnberg freie Bürger zum Protest versammeln, wächst wirklich zusammen, was zusammengehört.

Widerstand hat zwar einen Preis. Aber er halbiert sich bereits, wenn zwei Menschen ihn teilen und reduziert sich, je mehr standhaft bleiben.“

(SB)