Impfung (Bild: shutterstock.com)

Wie Laborratten erschlagen: Stiko empfiehlt „Booster“ schon nach drei Monaten

Berlin – Spätestens jetzt müssten sich die Impf-Lemminge aber mächtig verarscht fühlen: Die Stiko hat ihre Covid-19-Impfempfehlung aktualisiert und spricht sich jetzt für einen kürzeren Abstand bei der Auffrischungsimpfung aus.

Personen ab 18 Jahren könne der „Booster“ bereits ab dem vollendeten dritten Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden, teilte das RKI am Dienstag mit. Grund für die geänderte Empfehlung sei unter anderem die in naher Zukunft anzunehmenden Verbreitung der Omikron-Mutante.

Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Corona-Infektion durchgemacht haben, sollen bis auf Weiteres eine einmalige Covid-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens drei Monaten zur Infektion erhalten. Wegen des höheren Risikos für einen schweren Verlauf sollen zudem ältere oder vorerkrankte Personen bei den Auffrischimpfungen bevorzugt berücksichtigt werden. Für die „Booster“ sollen laut Stiko weiterhin die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna genutzt werden, die „hinsichtlich ihrer Wirksamkeit gleichwertig“ seien.

Die Abstände werden immer kürzer, bald sind wir bei einer täglichen Dosis angelangt. Auf Kosten der Gesundheit natürlich. (Mit Material von dts)

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