Smudo bei der Vorstellung seiner App (Foto:Imago/Schellhorn)

Endlich: System-Hiphopper Smudo kriegt Ärger wegen seiner unbrauchbaren Luca-App

Für den in die Jahre gekommene linientreu System-Hiphopper Smudo dürfte sich durch ihn lancierte, absolut unbrauchbare Corona-Nachverfolgungs-App „Luca“ mehr als bezahlt gemacht haben. Nachdem der Sing-Sang-Virtuose wahrheitswidrig auf Twitter behauptete, auch der CCC sei Nutznießer seines lukrativen Corona-Rohrkrepierers gewesen, flutete ein sogenannter „Scheißesturm“ über den Systemling hinweg.

Auf Twitter wurde dem System-Rapper Smudo – dem jüngeren Publikum wohl nicht mehr bekannt, da der heute 53-Jährige seine Glanzzeit mit der Band „Fantastische Vier“ in den 90ern hatte –  unterstellt, die zur Pandemie hochgespielte Viruserkrankung  ausgenutzt zu haben, um sich an der Allgemeinheit zu bereichern. Michael Bernd Schmid, so der bürgerliche Name, hatte sich bereits bei Merkels Flüchtlingskrise als systemtaugliche Trompete erwiesen und durfte wohl mutmaßlich auch deshalb die von ihm entwickelte, vertriebene und beworbene Corona-Tracking-Software „Luca-App“ lancieren.

Auf Twitter kritisierte ein User Smudos Corona-Gewinnlerei und schrieb:

Als Reaktion auf die Kritiker schrieb Smudo am Sonntag: „Corona-Ausnutzen ist in der Tat peinlich. Wissen Sie eigentlich, wieviel Corona-Hilfen an den CCC geflossen sind?“

Damit hatte die Corona-Werbeikone Smudo jedoch einen kapitalen Fehler begangen, der von den Angesprochenen, dem renommierte Chaos-Computer-Club (CCC) stehenden Fußes „zurechtgerückt“ wurde:

Wie unbrauchbar, aber für teures Steuergeld auf den Markt geschmissen, Smudos Machwerk ist, darüber klärte CCC bereits im Frühjahr auf, als circa 300 Gesundheitsämtern erklärten, den Softwaredreck des Systemrappers einführen zu wollen. Kurze Zeit vorher hatte Smudos Genosse, der Systemclown Jan Böhmermann, es geschafft sich via Luca-App missbräuchlich in den Osnabrücker-Zoo einchecken zu lassen.

CCC meldete sich in Sachen Luca-App zu Wort und forderte eine „Bundesnotbremse“ – sprich das sofortige Einstampfen von Smudos gefährlicher Trackingsoftware. In einer CCC-Pressemitteilung hieß es zudem, dass die „zwielichtige Vergabepraxis der Luca-App bestenfalls von der Strahlkraft des Rappers Smudo zeugte, der bisher nicht als Programmierer oder Datenschützer aufgefallen war: Dem Investor der culture4life GmbH, die die Luca-App in Windeseile aus dem Boden gestampft hat, ist es binnen Monaten gelungen, Millionen für ein unreifes und untaugliches Produkt einzuwerben. Dabei vergisst Investor Smudo gern zu erwähnen, dass er mit über 22% am Unternehmen beteiligt ist, also nicht ohne beträchtlichen Eigennutz für die Luca-App wirbt“.

Auf Twitter wird im besagten, über Smudo hinwegfegenden „Scheißesturm“ daran erinnert, dass aufgrund von dieser fehlerhaften, unbrauchbaren Nachverfolgungs-App unermesslicher Schaden angerichtet wurde. Hatten doch Gestalten wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ihre totalitären Corona-Entscheidungen auch mit Smudos Goldesel, der Luca-App, begründet:

Ja – es ist wirklich längst überfällig, dass der Corona-gebeutelte Steuerbüttel erfährt, wie viel von seinem Geld in die Taschen von Smudo und Co. geflossen sind. (SB)

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