Marco Buschmann (Foto: Imago)

100.000 ermordete Föten reichen der FDP noch nicht: Werbeverbot für Abtreibung könnte 2022 fallen

Berlin – Jedes Jahr werden in Deutschland rund 100.000 Föten abgetrieben. Der FDP scheint dieser „Massenmord“ immer noch nicht zu reichen:

Justizminister Marco Buschmann hat nämlich jetzt für Januar einen Gesetzentwurf zur Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibung angekündigt. Paragraf 219a des Strafgesetzbuches bedeute für Ärzte „ein strafrechtliches Risiko, wenn sie beispielsweise auf ihrer Homepage oder sonst im Internet sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen“, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Das ist meiner Meinung nach absurd. Denn viele Frauen, die mit sich um die Frage eines Schwangerschaftsabbruches ringen, suchen auch im Netz nach Rat. Dass aber ausgerechnet die fachlich am ehesten zur Aufklärung berufenen Ärztinnen und Ärzte dort nicht informieren dürfen, kann nicht sein.“ Buschmann gab einen konkreten Zeitplan vor: „Im Januar werde ich dazu einen Gesetzentwurf vorlegen.“

Das klingt zwar vernünftig, aber die Abschaffung des Werbeverbots soll den schwangeren Frauen die Entscheidung erleichtern. Das ist von der FDP insofern heuchlerisch, weil auf der anderen Seite Wirtschaft und Gesellschaft zerstört werden, nur um das Leben der Älteren und Kranken zu schützen.

Und was ist mit all den Menschen, die ihr Leben noch vor sich hätten? Sie werden eiskalt abserviert.

Nur noch pervers das Ganze. (Mit Material von dts)

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