Bürger im Lockdown (Foto: Shutterstock)

Weihnachten darf noch ein wenig gefeiert werden, dann wird die Luft abgedreht

Berlin – Die vielen Proteste auf den Straßen der Städte und Dörfer scheinen zumindest ein wenig Wirkung zu zeigen. Damit es in der Stillen Nacht nicht allzu viele Menschen ihre Wut und Verzweiflung gegenüber dem menschenverachtenden Gesundheits-Regime in den Öffentlichen Raum tragen, zeigen sich die Corona-Diktatoren zu Weihnachten noch einmal gnädig – nur um uns dann nach den Feiertagen die Luft endgültig abzudrehen:

Die neuen Corona-Maßnahmen treten erst ab dem 28. Dezember in Kraft. Das teilte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstagabend nach der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit. Die Erfahrung des letzten Jahres habe gezeigt, dass die Menschen an Weihnachten freiwillig besonders vorsichtig seien.

Private Zusammenkünfte werden auf maximal zehn Personen beschränkt. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht eingerechnet. Clubs und Diskotheken werden geschlossen, Fußballspiele dürfen nicht mehr mit Publikum stattfinden.

Für Silvester gilt ein Verbot von Ansammlungen und des Verkaufs von Feuerwerk. „Es ist nicht mehr die Zeit für Partys“, sagte Scholz. 3G am Arbeitsplatz und in Bus und Bahn bleibt bestehen.

2G im Einzelhandel oder im Kino bleibt ebenfalls in Kraft. Mit dem Beschluss erteilen Bund und Länder dem Robert-Koch-Institut (RKI) eine klare Absage, das deutlich schärfere Maßnahmen gefordert hatte.

Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verteidigt die neuen Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern gegen Kritik. Teile der jüngsten Vorschläge habe er selbst gemacht, zum Beispiel, die weitere Begrenzung der Personenzahl bei Treffen und die Schließung von Clubs, sagte er am Dienstag den ARD-„Tagesthemen“. „Was wir heute beschlossen haben, zeigt schnell Wirkung“, so der Minister.

Er schließe aber nicht aus, „dass auch ein harter Lockdown diskutiert werden muss, sollten die Fallzahlen sich so entwickeln“. Es gebe keine rote Linie, nur „zum jetzigen Zeitpunkt sind wir da nicht“. Lauterbach konzentriert sich bei der Eindämmung der Omikron-Welle nach eigener Aussage auf die Kampagne mit den Auffrischungsimpfungen.

„Ich würde mir wünschen, dass wir den allergrößten Teil der Bevölkerung bis Ende Januar geboostert haben. Wir machen jetzt eine zweite Kampagne, um noch einmal 30 Millionen Impfungen durchzubringen.“ Der Gesundheitsminister rief dazu auf, dass an Weihnachten freiwillig nur Getestete zusammenkommen und sich „die Menschen vorsichtig verhalten“.

Die am Dienstag veröffentlichten Forderungen des Robert-Koch-Instituts (RKI), sofort maximale Kontaktbeschränkungen einzuführen, kommentierte Lauterbach so: „Ich lege viel Wert auf die wissenschaftliche Beratung auch durch das RKI, wir arbeiten Hand in Hand. Aber im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit des RKI kann es auch schon mal eine Forderung geben, die wir nicht sofort umsetzen.“

Das nennt man auch Salamitaktik, damit die Bürger nicht ganz so verunsichert sind, vor allen Dingen die Impflinge, die immer mehr merken, dass sie nach Strich und Faden verarscht wurden. (Mit Material von dts)

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Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
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