Auf, auf nach Deutschland, hier wird kaum einer kontrolliert (Foto: Durch Kiro Popov/Shutterstock)

Baerbock´s „Aktionsplan“: Weitere 15.000 Afghanen für Deutschland

Zehntausende sogenannte schutzbedürftige Afghanen haben eine „Aufnahmezusage“ für Deutschland. Jetzt will die frischgebackene Außenministerin Annalen Baerbock zur Tat schreiten und das Versprechen wahr machen. Mit einem „Aktionsplan“ für Afghanistan will sie die Ausreise beschleunigen und auch den Familiennachzug noch einmal vereinfachen.

Die Grüne ist angesichts von Berichten über schwere Menschenrechtsverstöße seitens der herrschenden Taliban offenbar beseelt von Aktionismus. Zehntausende „Schutzbedürftige“ mit Aufnahmezusage von Deutschland“ warten laut n-tv noch auf grünes Licht für die Einwanderung nach Deutschland. Die 41-jährige Grüne Baerbock wolle nun für mehr Ausreisemöglichkeiten sorgen, besonders für Frauen und Mädchen. Die gezielte Ausreise dieser Menschen zu ermöglichen, habe für die Bundesregierung höchste Priorität, heißt es weiter.

Besonders für afghanische Frauen und Mädchen „zählt in diesen Tagen jeder Tag“, macht die Außenministerin weiter Druck. Mit ihrem „Aktionsplan“ für Afghanistan will sie unter anderem eine engere Vernetzung mit zivilgesellschaftlichen Akteuren in Afghanistan erreichen, um die Ausreise all der „schutzbedürftigen Menschen“ zu beschleunigen. Auch die Familienzusammenführung soll unter ihrer Federführung weiter vereinfacht werden.

Darüber hinaus möchte Baerbock einen „neuen Anlauf“ bei den Gesprächen mit den Nachbarstaaten Afghanistans nehmen, um weitere Ausreiserouten zu öffnen. Bisher konnte die Bundesregierung im Rahmen ihres Evakuierungsprogramms die „afghanischen Schutzbedürftigen“ „nur“ über Katar und Pakistan ausfliegen.

Seit der Machtübernahme der Taliban im August hat die Bundesregierung mehr als 10.000 Afghanen zur Flucht verholfen, 5300 von ihnen im Zuge der militärischen Evakuierung. Nach Angaben der neuen Außenministerin befinden sich weiterhin auch noch 135 deutsche Staatsbürger in dem streng islamisch geführten Land, die „auch aufgrund individueller Umstände“ noch nicht ausgereist seien. (MS)

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