Polizeigewalt: Vierjähriges Kind bei Corona-Maßnahmendemo verletzt

Demo in München (Bild: Screenshot Christian Jung)
Demo in München (Bild: Screenshot Christian Jung)

Videoaufnahmen zeigen, mit welcher Gewalt die Polizei gegen Coronamaßnahmenkritiker vorgeht. In Schweinfurt schreckte die Polizei nicht davor zurück, bei einer Kundgebung gegen die Corona-Politik und die geplante Impfpflicht Pfefferspray einzusetzen, wohlwissend, dass auch Kinder bei der Demonstration anwesend waren. Ein vierjähriges Kind wurde von einer Pfefferspraywolke erfasst.

Während auf jeder linksradikalen Demonstration Polizeikräfte angehalten sind, beim Einsatz der polizeilichen Mittel besonnen umzugehen, gilt dies bei Coronamaßnahmen-kritischen Protesten schon längst nicht mehr. Auch dann nicht, wenn der Polizei bekannt ist, dass sich unter den Demonstrierenden Kinder befinden. So wie am vergangenen Weihnachtswochenende im bayerischen Schweinfurt, als Hunderte Menschen aus der bürgerlichen Mitte – und somit auch mit ihren Kindern – an der Kundgebung teilnahmen.

In einer Pressemitteilung der Polizei heißt es hierzu lapidar:

Noch schlimmer als der Zweizeiler der Polizei indes Strategie der Mainstreammedien. Während das das linkspolitisch gesteuerte „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ die Polizeigewalt als alternativlos darstellt und schreibt: „Am 2. Weihnachtsfeiertag haben in Schweinfurt mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Corona-Demo gegen die Maßnahmen der Politik protestiert. Einige sollen versucht haben, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen und sich gewaltvoll verhalten haben. Die Polizei musste Schlagstock und Pfefferspray einsetzen“ – verharmlost der BR mit den Worten: „Die Polizei musste Schlagstöcke und Pfefferspray gegen aggressive Demonstrationsteilnehmer einsetzen. Dabei kam ein Kind mit einer Nebelwolke in Kontakt.“

Der Focus macht dann klar, wer die Schuld für die Verletzung des Kindes trägt, wenn es in der Schlagzeile heißt: „Vierjähriges Kind einer Querdenkerin bei gewaltsamer Corona-Demo verletzt“.

Ungeachtet der Frage, ob es vertretbar ist, Kinder bei Kundgebungen mitdemonstrieren zu lassen: Der Polizei ist bekannt, dass sich Kinder unter den Coronamaßnahmen-Demonstranten befinden. Selbst auf linksradikalen Krawalldemos ist die Polizei angewiesen, auf den Einsatz von Pfefferspray zu verzichten. Aber wenn sich um „Querdenker“ handelt, dann dürfen deren Kinder wohl platt gemacht werden.  (SB)