STIKO-Chef Thomas Mertens (Bild: Imago / teutopress)

Unglaublich: Gesundheitsministerium lügt über Stiko-Empfehlung für Kinderimpfung

Lauterbachs Bundesgesundheitsministeriums gibt wahrheitswidrig die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) wieder und behauptet, diese würde die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 11 Jahren und ab 12 Jahren empfehlen.

Auf der Internetseite des von Coronahysteriker Karl Lauterbach geleitetem Bundesgesundheitsministeriums heißt es zur Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) – wiedergegeben in einer als, „Entscheidungshilfe für Eltern und Sorgeberechtigte“ betitelten Broschüre heißt es: „Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 11 Jahren und ab 12 Jahren.“

Screenshot 27.12.2021

Diese Aussage ist falsch. Das berichtet die Berliner Zeitung und stellt fest: In der zitierten Stiko-Empfehlung heißt es: „Eine allgemeine Impfempfehlung der STIKO für nicht vorerkrankte Kinder von 5-11 Jahren besteht derzeit nicht.“

Jetzt reagieren das Lauterbach-Ministerium und die Stiko auf die „widersprüchlichen Aussagen“.

Das Bundesgesundheitsministerium erklärte auf Anfrage des Müncher Merkur, dass die zum Text gehörende Broschüre noch vor der Stiko-Empfehlung erstellt worden sei.  „Der Anteasertext auf der Homepage ist möglicherweise etwas ungenau, das schauen wir uns noch einmal an“, heißt es lapidar zur Behörden-Lüge.

Stiko-Chef Mertens zeigte sich gegenüber dem Merkur „irritiert“ über die betreffende  Textpassage. „Ich kann Ihnen nicht sagen, warum das BMG diese Formulierung gewählt hat. Möglicherweise ist es eine vereinfachte Darstellung“, so Mertens gegenüber dem Merkur. Mertens wie sein von ihm geleiteter Stiko-Bauchladen zeichnet sich durch eine kaum zu übertreffende Rückgratlosigkeit aus. Nach den mehrfachen Umfallern bzgl. Kinderimpfungen dürfte wohl kaum noch jemand die Stiko und Mertens ernstnehmen. So brabbelte Mertens Anfang Dezember, dass er sein siebenjähriges Kind „wahrscheinlich jetzt nicht“ impfen lassen würde. Kurze Zeit später nahm er diese Aussage mit Bedauern zurück. (SB)

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