Lisa Eckhart - Foto: Imago

Nicht komisch: Lisa Eckhart in Fürstenfeldbruck

Im Januar soll die Kabarettistin Lisa Eckhart im Veranstaltungsforum Fürstenfeldbruck auftreten. Das ist im westlichen Oberbayern, ganz in der Nähe von Ampermoching. Aus dem Stadtrat der Kulturmetropole an der Amper ist wegen des geplanten Auftritts der Künstlerin aus dem fernen Österreich ein Dissens zu vermelden. Die „Süddeutsche Zeitung“ spricht von einer Diskussion. Die Medienkritik.

von Max Erdinger

Kennen Sie den? Gehen drei Juden in den Baumarkt … ha, natürlich kennen Sie den. Zugeben wollen Sie es halt nicht. Schließlich wollen Sie nicht als Antisemit gelten. Nächster Versuch: Gehen drei Schwule in den Baumarkt … – ja, Sie haben nichts gegen Schwule. Also dann: Gehen drei unbegleitete minderjährige Schutzsuchende in den Baumarkt … – auch nicht. Sie ahnen, wo das Problem des Fürstenfeldbrucker Stadtrates liegt. In der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) wird es so beschrieben: „Schillernde Kunstfigur: Im Januar soll die umstrittene österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart im Veranstaltungsforum Fürstenfeld gastieren, was unter Stadträten eine kultur-politische Diskussion ausgelöst hat.“ – Das Problem ist vielschichtig. Lisa Eckhart ist nur Lisa Eckhart bis sie auf der Bühne steht. Die Dinge, derentwegen die Kleingeister sich aufregen, sagt sie leider erst, wenn sie dann auf der Bühne steht. Dort ist sie aber eine Kunstfigur und steht unter dem Schutz der Kunstfreiheit. Lediglich dem Namen nach ist sie noch identisch mit der abscheulichen Person, die sie vor und nach ihrem Auftritt ist. Das ist schon ärgerlich. Wie kann man ihr also trotzdem eine reinwürgen? Das geht so: Man beschäftigt sich nicht mit der Person Lisa Eckhart, sondern mit der Kunstfigur Lisa Eckhart – und schon ist man Kunstkritiker. Die Kunstfigur ist „schillernd“, also zweideutig, zweifelhaft, zwielichtig. Sie ist auch eine österreichische Kabarettistin. Das ist wichtig, gerade im Zusammenhang mit dieser schillernden Kunstfigur. Es könnte sein, daß sie heimlich Postkarten malt. Kurzum: Die schillernde Kunstfigur aus Österreich ist „umstritten“. Daher auch der Dissens im Stadrat der oberbayerischen Kulturmetropole. Konsens wäre schön gewesen. Harmonie, Konsens und allseitige Zugeneigtheit – „wir“ sind schließlich eine Friedensmacht. Friede und Freude und Eierkuchen für das deutsche Mutterland. Wehe, wenn nicht. Dann gibt es eine „kultur-politische Diskussion“. Allein dieser Bindestrich zwischen „kultur“ und „politisch“ in der SZ ist schon entlarvend. Er bezeichnet einen Gegensatz zwischen Kultur und Politik. Es geht nicht um eine kulturpolitische „Diskussion“, sondern um eine kultur-politische. Der Bindestrich trifft es auf tragische Weise genau. Mit Kultur hat Politik in Deutschland nichts mehr zu tun. Das sind Gegensätze.

Wäre Lisa Eckhart einfach nur blond und gänzlich unberühmt, hätte man es im Stadtrat von Fürstenfeldbruck viel einfacher. Würde die unberühmte Eckhart solche Sprüche klopfen wie die berühmte Eckhart, könnte man sie sofort nach dem Betreten des Veranstaltungsforums einfach mit dem Ruf „Nazis raus!“ wieder rauswerfen. Aber sie ist leider berühmt. Sie scheint also dem Stadtrat irgendetwas vorauszuhaben. Es könnte sich um intellektuelle Überlegenheit handeln, um die Fähigkeit möglicherweise, in mehr als nur einer Dimension zu denken. Da muß man als Stadtrat schon aufpassen, was man sagt, um nicht die eigene Borniertheit auszustellen. Dementsprechend ging es dann auch zu im Stadrat von Fürstenfeldbruck. Weil: „Der umstrittenen Kabarettistin werden Witze über Juden als antisemitisch vorgeworfen“ – und Dachau ist nicht weit weg von Fürstenfeldbruck. Umstrittene Vorwürfe sind dort gänzlich unbekannt. In ganz Deutschland ist nie der Vorwurf umstritten. Wer vorwirft, hat Recht. Er will ja nur ein Zeichen setzen gegen … (Zutreffendes bitte ankreuzen). Wie könnte er das, wenn er nicht rechthätte? – Na eben.

Der Humorvolle lacht über die versteckte Wahrheit

Der umstritten schillernden Kunstfigur aus Österreich werden „antisemitische Witze und Breitseiten gegen den Feminismus vorgeworfen, während ihre Verteidiger argumentieren, sie greife Vorurteile bloß auf, um diese zu entlarven. Etliche Stadträte sind alles andere als begeistert von dem geplanten Auftritt, betonen jedoch, dass sie sich ins Programm nicht einmischen wollen.“ Unklar ist, in welches Programm sich etliche Stadträte nicht einmischen wollen. Wahrscheinlich geht es um das Programm des Veranstaltungsforums Fürstenfeldbruck. Es könnte allerdings auch sein, daß sie sich nicht ins Programm der schillernden Kunstfigur einmischen wollen. Man muß es in Deutschland inzwischen leider für möglich halten, daß sich bereits Stadträte ermächtigt fühlen, sich ins Programm von Künstlern einzumischen und inhaltliche Bedingungen zu stellen für die Erteilung einer „Auftrittsgenehmigung“. Und daß sie Anerkennung dafür erwarten, es nicht zu „wollen“. Wahrscheinlich geht es hier aber nur um das Programm des Veranstaltungsforums Fürstenfeldbruck. Es scheint ebenfalls „umstritten“ zu sein, und wenn Stadträte bekunden, sich in dieses Programm nicht einmischen zu wollen, dann heißt das wohl, daß sie glauben, sie könnten, wenn sie denn wollten. Meinereiner fragt sich auch, weshalb Lisa Eckart Verteidiger hat. Sie braucht keine. Das Mundwerk von Lisa Eckart mäht mühelos ganz allein eine Armee von eindimensionalen Maulaffen nieder. Die Frau ist genial. Die SZ gibt ein paar Kostproben.

Bei einem Auftritt 2018 fragte Eckhart, ob die Me-too-Bewegung, die sich gegen sexualisierte Gewalt, Missbrauch, Nötigung und Vergewaltigung von Frauen wendet, nicht antisemitisch sei, weil Harvey Weinstein, Woody Allen und Roman Polanski Juden seien. Später fügte Eckhart hinzu: ‚Was tun, wenn die Unantastbaren beginnen, andere anzutasten? (…) Die Heilige Kuh hat BSE.‘ Es folgte die Bemerkung: ‚Am meisten enttäuscht es von den Juden, da haben wir immer gegen den dummen Vorwurf gewettert, denen geht es nur ums Geld, und jetzt plötzlich kommt raus, denen geht es wirklich nicht ums Geld, denen geht es um die Weiber, und deswegen brauchen sie das Geld.‚“, berichtet die SZ. Absoluter Volltreffer! Vor Jahren habe ich einen israelischen Reiseleiter gesprochen, der Touren durch Israel mit deutschen Reisegästen veranstaltete. Er berichtete, daß sein Hinweis auf einen Gebäudekomplex, der ein Gefängnis ist, immer mit der Frage beantwortet worden sei, ob dort auch Juden einsäßen. Wenn er das bejahte, sei jedesmal Fassungslosigkeit bei den Touristen aus Deutschland das Resultat gewesen. Es überstieg ihr Vorstellungsvermögen, daß es auch jüdische Straftäter geben könnte. Sein Eindruck sei gewesen, so der Reiseleiter, daß sich einige seiner deutschen Gäste nur schwer beherrschen konnten, um nicht als nächstes mit der Behauptung herauszuplatzen, die israelische Justiz bestehe aus Antisemiten. Die SZ weiter über die schillernde Kunstfigur aus Österreich, die umstrittene: „Zwei Jahre später folgte wieder eine Bemerkung über Juden und Frauen. Eckhart fragte in einer Aufzeichnung des Programms ‚Vorteile des Lasters‘, das auch im Veranstaltungsforum aufgeführt werden soll, warum nur die Juden einen speziellen Humor ausgebildet hätten, nicht aber die Frauen, obwohl beide doch seit Jahrhunderten unterdrückt würden. Darin seien die Juden den Frauen ‚um zwei Nasenlängen voraus‘. Davor räsoniert Eckhart noch darüber, dass Frauen sich heutzutage nicht mehr hoch schlafen müssten, weil es die Quote gebe. Früher hätten Frauen die Vagina noch benutzen müssen, heute müssten sie diese bloß noch haben.“ – und wenn das nicht wahr ist, was dann?

Wäre es noch so wie früher, dann wären Ricarda Lang und ein paar andere Frauen im Bundestag hübsch. Der Souverän hätte also wenigstens optisch etwas von ihrer Präsenz im Parlament. Der Fehler ist ganz eindeutig, daß Kunstfiguren, die etwas Wahres behaupten, heutzutage als „umstritten“ gelten können. Da gibt es aber nichts zu streiten oder zu bestreiten. Es gibt jüdische Witze, die saukomisch sind, aber nicht einen einzigen feministischen Witz, über den man lachen könnte. „Was ist ein Mann in Salzsäure? – Ein gelöstes Problem“, ist einfach nicht witzig, erstrecht dann nicht, wenn der „Witz“ erzählt wird von einer Feministin, die ansonsten überall „Antisemitismus“ wittert. Wahr ist auch, daß vom staatlichen Gewaltmonopol die Zahl der unverschämten Bratzen, denen man am liebsten die Löffel langziehen würde, auch nicht kleiner geworden ist. Und wenn man es sich genau überlegt, dann ist es sogar so, daß das staatliche Gewaltmonopol die Unverschämtheit als solche indirekt fördert. Es gibt nicht umsonsten einen Colt mit der Bezeichnung „Peacemaker“. Um bei dem die Trommel weiterzudrehen, muß man „den Hahn spannen“. Mit Feministen ist es wie mit Hunden: Wenn sie einen Fehler machen, müsste man sie sofort korrigieren. Später nützt es nichts mehr. Und um hier im Jargon zu bleiben: Die Behauptung, daß Feministen etwas anderes als Fehler machen würden, halte ich für „schillernd“. In Deutschland sind glasklar die Verkehrten „umstritten“. In Österreich ist es nicht viel anders. Und Lisa Eckhart weiß das. Weil sie klug ist. Kluge Leute wissen genau, welche Knöpfe sie bei den Bornierten drücken müssen, damit die explodieren und sich dadurch selbst der Lächerlichkeit preisgeben.

Der Fürstenfeldbrucker Stadtrat

Tina Jäger, SPD, Kulturreferentin: Sie findet die Aussagen Eckharts „diskriminierend„. Lisa Eckhart biete „Humor auf Kosten einer bestimmten Gruppe und zielt auf Vorurteile ab„. Die Kulturreferentin selbst lehnt „jegliche Witze auf Kosten einer bestimmten Gruppe“ ab. Das ist verständlich. Schließlich zielt Eckharts Humor genau auf die „Gruppe“, der sich die Kulturreferentin selbst zugehörig fühlt. Abgesehen davon ist die Einteilung von Individuen in Gruppen für sich genommen schon ein Anschlag auf das freiheitliche Denken. Immerhin erkennt die Kulturreferentin die Gefahr. Sie will sich in die Programmgestaltung des Veranstaltungsforums nicht einmischen.

Klaus Wollenberg (FDP): Als Liberaler sei er zwischen Meinungsfreiheit und Zensur hin- und hergerissen, meinte er, ein Verbot würde er jedoch nicht befürworten. Wollenberg über Eckharts Äußerungen zu Juden und deren vermeintlichen Eigenschaften: „Damit spielt man nicht. Das ist nicht irgendein Thema, da ist man in der Verantwortung„. Wollenberg fände eine Diskussion mit der Künstlerin nach ihrem Auftritt gut. Möglich wäre, dass sich Eckart der Kritik stellt, meint der Pseudoliberale, auch wenn er die Gefahr sehe, daß „ein solches Angebot im Anschluss an den Auftritt im Veranstaltungsforum noch mehr Werbung für die Künstlerin wäre„. – Ein „Liberaler“, der erstens nicht zwischen Kunstfreiheit und Meinungsfreiheit unterscheidet, und dann auch noch hin- und hergerissen ist zwischen Meinungsfreiheit und Zensur, der ist kein Liberaler, sondern ein entsetzlicher Kleingeist. Als solcher glaubt er auch noch, Fürstenfeldbrucker Stadtrat sei eine Position, aus der heraus er der Künstlerin ein Angebot zu machen hätte und nicht umgekehrt. Das ist Größenwahnsinn und verkehrt die tatsächlichen Verhältnisse in ihr Gegenteil. Als nächstes würde er wahrscheinlich Al Di Meola erklären, wie er seine Spieltechnik auf der Gitarre verbessern könnte. Typen wie er und die Kulturreferentin von der SPD, die genau wissen, womit „man“ nicht spielt und wo „man in der Verantwortung ist“, sind Lisa Eckharts Ziel. Und sie trifft genau ins Schwarze.

Der zweite Bürgermeister: Er findet, Eckart „marschiert an der Grenze lang„. „Es bleibe unklar, ob sie Vorurteile im Publikum anspreche, um den Leuten den Spiegel vorzuhalten, oder ob sie Ressentiments bloß aufgreife und bestätige„, schreibt die SZ. Richtig scheint zu sein, daß dem zweiten Bürgermeister etwas unklar geblieben ist, was allerdings noch nicht dazu berechtigt, zu behaupten, es bleibe etwas unklar. Grenzen zu definieren, hält der zweite Bürgermeister offenbar dennoch für seine Zuständigkeit. Andernfalls könnte er nicht so genau wissen, wer an seiner geschissenen Grenze entlang „marschiert“. Lisa Eckhart- Marsch, Marsch!

Die drei bislang Genannten sind aber noch das klägliche Sahnehäubchen im Stadtrat von Fürstenfeldbruck. So richtig borniert und überheblich wird es erst, wenn der Grüne das Wort ergreift.

Christian Stangl, Grüner: Konsens bestehe dahingehend, daß „Satire nicht alles darf„, auch wenn Kurt Tucholsky das Gegenteil behauptet habe. Der Leser merkt sofort: Es gibt nicht leicht einen grünen Stadtrat in Fürstenfeldbruck, der nicht klüger wäre als Kurt Tucholsky. Und dann noch diese grüne Stangl-Weisheit in der SZ: „Stangl berichtet, dass der Auftritt im Stadtrat hinter den Kulissen schon ein Thema sei. Er sehe die Angelegenheit jedoch ‚gelassen‘ und spricht von einem ‚Sturm im Wasserglas‘. Sollte sich jedoch ‚ein Sturm der Entrüstung‘ entwickeln, müsste das Veranstaltungsforum mit der Kritik leben.“ – Es ist schon ein Jammer, daß es hierzulande ausgerechnet Grüne sind, die dekretieren, wer mit Kritik leben muß. Sie selbst sind natürlich sakrosankt. Wer einen Grünen kritisiert, hat als nächstes ein Etikett auf der Sitrn kleben, auf dem erklärt wird, was er für einer ist – und daß er kraft grüner Entscheidungshoheit deshalb nicht befugt ist, an den Grünen Kritik zu üben. Auch der Stadtrat Stangl ist einer von denen, die Lisa Eckart ins Visier nimmt. Eckharts Trefferquote ist sensationell hoch. Es gibt kaum jemanden, der so genau hinschaut und dann so treffsicher ausformuliert, was zu sehen gewesen ist, wie die „schillernde Kunstfigur aus Österreich“, Lisa die Umstrittene.

Resümee

Es ist nicht Lisa Eckhart in oder aus Österreich, über die diskutiert zu werden hätte. Es sind nicht John Cleese, Terry Gilliam oder Rowan Atkinson, über die in England zu diskutieren wäre. Es sind in Deutschland nicht Harald Schmidt oder Uwe Steimle, über die man sich Sorgen machen müsste. Vor vierzig Jahren hätte es in Fürstenfeldbruck einen stinknormalen Veranstaltungshinweis im Lokalblättchen gegeben, daß „Lisa Eckhart“ auftritt und wo es die Karten gibt, gänzlich unkommentiert. Die deutsche Pest besteht wieder einmal in jenen degoutanten Kleingeistern, die öffentliche Ämter besetzen und sich gnadenlos überschätzen. Sie glauben ernsthaft, es sei notwendig, daß sich die Öffentlichkeit mit den Zerebralblähungen beschäftigt, die ihnen selbst die Hirne anschwellen lassen, weil die Schwellung Ausweis ihrer pädagogischen Lehrerlaubnis sei. Deshalb gibt es kaum einen Satz, in dem sie sich nicht hinter einem „Wir“ verstecken würden. Sie würden ungern von der Masse unterschieden werden. Die Masse ist ihre Deckung. Die Grünen z.B. verdanken die unselige politische Bedeutung, welche sie gewonnen haben, der jämmerlichen Bereitschaft, sich ein Substitut für Geistesreichtum per plakativ vor sich hergetragener Haltung und Moral andrehen zu lassen. In der Folge werden dann auch noch sämtliche Doppelstandards und die gesamte Bigotterie ignoriert, die auf diese Weise etabliert worden sind, weil es schließlich der Eigenwahrnehmung abträglich wäre, sich einzugestehen, welche Läuse man sich wieder einmal in jenen souveränen Pelz hat setzen lassen, den der autoritätshörige Untertan ebenfalls nur in seiner Einbildung trägt.

Geistreich ist Lisa Eckhart, nicht ihre „Kritiker“. Denen fehlt schon die Mehrdimensionalität, die Fähigkeit, in Ebenen und Metaebenen zu denken, die sie bräuchten, um sich überhaupt mit Kritik hervorwagen zu dürfen. In Deutschland regiert wieder einmal der eindimensionale Moralistenpöbel, eine widerwärtige Ansammlung veritabler Geistesleugner, die sich für befugt halten, allüberall „Zeichen zu setzen“. Mit diesem Pöbel gibt es nichts zu diskutieren, weil ihn das nur aufwerten würde. Schleunigst wieder loswerden muß man ihn, oder, wie man in der DDR gesagt hätte: Ab in die Produktion mit dem eingebildeten Geschmeiß.

In einem wahrhaft kultivierten Land würde Lisa Eckhart ohne jede vorherige „Diskussion“ einfach auftreten. Die entsprechende Kritik an ihrem Auftritt wäre erst hinterher im Kulturteil des Fürstenfeldbrucker Lokalblättchens zu lesen und würde von niemandem begriffen werden als etwas anderes, denn als das persönliche Statement des jeweiligen Kulturredakteurs. Wenn die „schillernde, umstrittene und österreichische Kunstfigur“ Lisa Eckhart nicht ein Unikum bleiben müsste, damit sie bleibt, was sie ist, müsste man glatt fordern, daß sie sich hundertfach klonen läßt und hundert Auftritte vor eingebildeten Stadträten simultan hinleg, damit sich die Blase einmal anhören muß, woraus sie selbst besteht.

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