Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Sack & Pack

+++ Absacker Nummer eins: Was getan werden muß, das müsse getan werden – und niemand werde die Regierung davon abhalten, es auch zu tun, meinte Olaf Scholz sinngemäß in einer Ansprache. In seiner Rede verwendete er statt des Wortes „Bundesregierung“ das Wort „Regime“ und sprach vom „Waffenarsenal“ seines Regimes. Ein inexistenter Experte für Größen- & Mehrheitsverhältnisse aller Art konzedierte, daß tatsächlich getan werden müsse, was getan werden muß. Das Volk müsse dem Waffenarsenal des Regimes sein eigenes Waffenarsenal gegenüberstellen, um nicht in die Diktatur abzusacken. +++

+++ Absacker Nummer zwei: Die „BILD-Zeitung meldet am 3. Januar 22, daß einer neuen Umfrage zufolge 57 Prozent der Bundesbürger das „Vertrauen in die Coronazahlen“ verloren hätten. Ein inexistenter Experte für Fortentwicklung interpretierte das als einen verheißungsvollen Anfang und frohlockte, daß diesem Verlust bald der Verlust des Vertrauens in den gesamten polit-medialen Komplex folgen könnte. PEN-Präsident Yücel würde vermutlich kommentieren, das sei Absacken in seiner schönsten Form. +++

+++ Absacker Nummer drei: In der Antarktis herrscht allerweil der weltweit höchste Inzidenzwert. Ein belgisches Forscherteam hat sich dort mit dem Omikrönchen infiziert. Vor dem Aufbruch der Expedition waren alle Teilnehmer getestet und für gesund befunden worden. Ein inexistenter Experte für Panik & Inzidenz gab deshalb eine Reisewarnung für die Antarktis heraus. Die eiskalte Gegend sei ein Hochrisikogebiet. Vermeidbare Reisen Richtung Südpol sollten wenigstens so lange noch unterbleiben, wie der Vertrauensverlust in die „Coronazahlen“ noch nicht auf 100 Prozent abgesackt sei. +++

+++ Absacker Nummer vier: Eine Großstadtaktivistin forderte bei „Zeit-Online“ unter dem Stichpunkt „Verkehrswende“, künftig sollten nur noch „unverzichtbare Autofahrten möglich sein“. Ein inexistenter Experte für Verzicht & Freiheit bedauerte daraufhin, daß es keine Debatte über unverzichtbare Maulschellen gebe. Er begründete das damit, daß eine Spazierfahrt mit dem Cabriolet im Sommer unverzichtbar sei, da sonst das Wort „Spazierfahrt“ aus dem Vokabular gestrichen werden müsste, was zu einem Absacken des Wortschatzvolumens führe und deshalb keinesfalls befürwortet werden kann. +++

+++ Absacker Nummer fünf: Ralf Stegner (SPD) ist aus der Verbannung zurück und liefert den Beweis dafür, daß man auch als das personifizierte Sodbrennen eine zweite Chance bekommt, in der Publikumsgunst weiter abzusacken. Der Verstrahlte über „Atomfans“: Das seien fast schon Rechtsradikale. Ein inexistenter Experte für Vergleichbares aller Art erklärte, womit sich Ralf Stegner vergleichen lasse, entziehe sich jeder Zitierfähigkeit. +++

+++ Absacker Nummer sechs: Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther fordert die Wiedereinführung der „pandemischen Notlage von nationaler Tragweite“. Ein inexistenter Experte für Sack & Pack erklärte daraufhin, Daniel Günther, sein saarländischer Kollege Hans sowie der unsägliche MP Kretschmer aus Sachsen könnten sich heute vermutlich noch nicht vorstellen, wohin sie bald abgesackt sein werden. +++

+++ Absacker Nummer sieben: Karl „Apokarlypse“ Lauterbach zetert, was das Zeug hält, um sein Outing als Paniker ohne Substanz hinauszuzögern. Das Omikrönchen sei für Ungeimpfte lebensgefährlich, zitiert ihn die „BILD“. 3,1 Mio ungeimpfte Deutsche im Alter über 60 Jahren seien ohne den dringend benötigten Schutz. Ein inexistenter Experte für Schutz & Behauptung erklärte, Lauterbach sei einer der ersten, die ohne Schutz dastehen dürften, wenn der Vertrauensverlust des Volkes in seine Verlautbarungen erst einmal auf 100 Prozent abgesackt sei. +++

+++ Absacker Nummer acht: Ein UN-Berichterstatter will die polizeilichen Übergriffe auf friedliche Demonstranten in Amsterdam untersuchen. Die Polizisten hatten Hunde auf Bürger gehetzt und gewaltlose Demonstranten mit Schlagstöcken traktiert. In Amsterdam sitzt die grünlinke Politikerin Femke Halsema im Bürgermeisteramt. Ein inexistenter Experte für desaströse Entwicklungen aller Art kommentierte das mit der Forderung, daß nach einem halben Jahrhundert forcierter Frauenermächtigung in öffentlichen Angelegenheiten endlich einmal eine schonungslose Bilanz gezogen werden müsse, auch wenn dadurch das Ansehen der qua Geschlecht ermächtigten Weiber enorm abzusacken drohe. +++

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