Hurra! Hurra! Hurra! Super-Chebli gewinnt gegen „Sexismus-Rambo“ Tichys Einblick

Sawsan Chebli (Shutterstock/photocosmos1)

Was für eine Heldin! Die Ausnahmepolitikerin Sawsan Chebli zeigt, wie in diesem Land der Super-Feminismus funktioniert: Weil sich ein Autor von Tichy´s Einblick nach Ansicht eines Richters gegenüber der SPD-Wunderwaffe in einem Text „frauenfeindlich“ äußerte, kann die Chebli Schmerzensgeld in Höhe von 10.000 Euro einsacken.

Sawsan Chebli hat es allen Frauenfeinden mal wieder – mutig wie sie ist- gezeigt. Auf Twitter präsentiert sie ihrer Fangemeinde die Trophäe und zwitschert:

Während des tosenden Beifalls, den die Mainstreammedien nach dem Bekanntwerden des Sieges über Roland Tichy der Superfrau Chebli spendieren, nochmal ein kleiner Blick darauf, was der SPD-Genossin genau angetan wurde. Im September 2020 postete Chebli das Unsagbare:

Die damalige Staatsministerin für Digitales in der Bundesregierung, die nicht minder supertolle und kompetente CSU-Politikerin Dorothee Bär, hatte aus Solidarität zu Chebli und aus Protest gegen Tichy ihre Mitgliedschaft in der Ludwig-Erhard-Stiftung gekündigt. Mit vereinten Mainstreammedienkräften gelange es dann wenig später, dass Roland Tichy seinen langjährigen Vorsitz in der Stiftung aufgeben musste. In einem früheren Verfahren hatte Super-Chebli bereits eine Unterlassungserklärung gegen Tichys erwirkt. Und nun hat das Gericht ja festgestellt, dass es sich bei den Äußerungen in dem Beitrag um eine „Verletzung der Menschenwürde und eine schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung“ handelt. Wow! Ein Sieg für unsere Meinungsfreiheit auf ganzer Front! Und natürlich für „Chebli-Frauen“!

Weniger, viel weniger schlimm indes ist es, wenn in einer NDR-„extra3“-Sendung Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet wird. Das geht ok, weil das „satirisch“ gemeint war, urteilte 2017 das Hamburger Landgericht. Und man muss sich natürlich fragen, was Super-Chebli so weh getan hat. Der Kopf kann es eigentlich nicht gewesen sein.(SB)